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Geschichten aus alter Zeit: Durch die Wertschätzung von Moral und tugendhafte Personen werden Feinde fern gehalten

Zur Zeit der streitenden Reiche (475 – 221 v. Chr.) gab es einen Mann mit dem Namen Duan Ganmu. Er stammte aus dem Königreich Jin und wanderte später in das Königreich Wei ein. Da er eine hohe Tugend besaß, wurde er von den Menschen sehr verehrt. Als der damalige Kaiser des Königreichs Wei mit einer Kutsche vor der Haustür der Familie Duan vorbeizog, salutierte er.

Ein Diener des Kaisers Wei fragte: „Eure Hoheit, warum salutiert Ihr?“ Darauf antwortete er: „War das nicht das Haus von Duan Ganmu? Er ist eine sehr tugendhafte Person. Wie kann ich mich trauen, nicht vor ihm zu salutieren?“ Er sprach weiter: „Durch hohe Tugend bekommt Duan Ruhm und Ehre, während ich durch das Königreich Ruhm und Ehre gewinne. Was Duan besitzt, ist Rechtschaffenheit, was ich habe, ist Reichtum. Das Territorium ist nicht so wertvoll wie die Tugend. Der Reichtum ist nicht so wichtig wie die Gerechtigkeit. Deshalb muss ich ihn achten.“

Außerdem bezahlte der Kaiser (Wei Wenhou) Duan Ganmu nicht nur ein Gehalt in Höhe von einer Million, sondern besuchte ihn auch oft persönlich. Weil der Kaiser des Königreichs Wei die Moral und tugendhafte Personen hoch schätzte, freuten sich alle Menschen, die in seinem Reich lebten, sehr.

Einige Zeit später bereitete sich das Königreich Qin auf einen Angriff auf das Königreich Wei vor. Ein Beamter mit dem Namen Sima Tang sagte dem Kaiser: „Herr Duan Ganmu ist ein hervorragender Mensch mit hoher Tugend. Der König Wei respektiert ihn sehr. Das ist auf der ganzen Welt bekannt. Wir dürfen auf keinen Fall das Königreich Wei angreifen!“ Aufgrund des Ratschlags wurde die Qin-Armee zurückgezogen, ohne das Königreich Wei angegriffen zu haben.

Das Königreich Qin hatte bereits sechs Königreiche erobert. Aber weil der Kaiser Wei Hochachtung vor Moral und tugendhaften Personen hatte, war Wei ein Königreich mit Gerechtigkeit und Humanität. Deshalb musste es von den Gottheiten geschützt werden, während alle Einwohner mit dem Einsatz ihres Lebens das Königreich verteidigen mussten. Wenn der Kaiser Qin das Königreich Wei angegriffen hätte, hätte er dafür bestimmt für immer und ewig zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Er wäre bestimmt von den Gottheiten bestraft worden, während die Einwohner des Königreichs Wei mit allen Mitteln Widerstand geleistet hätten. Wie hätte der Krieg durchgeführt werden können?

Außerdem ist es nicht so, dass die Dinge in der Welt so laufen, wie man es sich vorstellt. Der Aufschwung und der Untergang eines Staates folgen bestimmten Regeln. In der unermesslich langen menschlichen Geschichte herrschten Gottheiten über alle Angelegenheiten der Welt. Herr Li Hongzhi, der Gründer des Falun Dafa, hat gesagt: „Wenn ein Mensch keine hohen moralischen Anschauungen hat, wird er nicht von den Gottheiten geachtet. Egal, was für ein Mensch, was für ein Lebewesen man ist, erst, wenn man Willen und Tugend hat, kann man ein nützliches Glied der Gesellschaft werden, es ist bestimmt so.“ (Li Hongzhi: „Die Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz in Manhattan 2005“, 24.05.2005)

Das Wichtigste ist, dass ein Staatsführer wirklich die Tugend schätzt; damit können die Herzen der Menschen gewonnen werden. Das ist der beste Ratschlag, um den eigenen Staat und die eigene Macht zu verteidigen.

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