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Geschichten aus alter Zeit: Den Neid ablegen – und Unglück verwandelt sich in Glück

Diese Geschichte ereignete sich in der Song Dynastie.

Jiang Yuan hatte zehn Söhne – von denen war einer ein Buckliger, einer hatte missgebildete Beine, einer hatte verkrüppelte Gliedmaßen, einer hatte behinderte Füße, einer war psychisch krank, einer war geistig behindert, einer war taub, einer blind, einer konnte nicht sprechen und einer starb im Gefängnis.

Als Zigao das sah, fragte er: “Was hast Du gemacht? Warum musst Du so viel Unglück erleiden?“

Jiang Yuan erwiderte: „Ich habe in meinem Leben nie etwas Schlechtes getan. Aber ich bin immer neidisch auf andere Menschen. Wenn jemand etwas besser macht als ich, bin ich neidisch. Ich mag nur die, die mir schmeicheln. Wenn ich hörte, dass jemand etwas Gutes getan hatte, bezweifelte ich das. Wenn aber einer etwas Böses getan hatte, habe ich das nie in Frage gestellt. Wenn ich sah, dass jemand Vorteile erhielt, kam ich mir vor, als hätte ich Verluste. Wenn aber jemand Verluste erlitt, kam ich mir begünstigt vor.“

Zigao seufzte: “Du hast so ein schlechtes Herz! Dein Unglück ist nicht nur das, was Du schon erlitten hast – deine ganze Familie wird dadurch zerstört werden.“

Als Jiang das hörte, geriet er ganz aus der Fassung. Zigao sagte:

“Wenn auch der Himmel weit über uns ist, so sieht er doch genau, was in der Menschenwelt geschieht. Wenn Du Deine Irrtümer gründlich berichtigen kannst, wird sich dein Unglück in Glück verwandeln. Es ist nie zu spät, sein Verhalten zu verbessern.“

Von da an war Jiang Yuan immer auf der Hut und vorsichtig, er war entschlossen, seine geistige Haltung zu verbessern. Innerhalb weniger Jahre wurden seine Söhne, einer nach dem anderen, von ihren Gebrechen geheilt.

Neid macht die Menschen missgünstig. Schlimmer noch: er veranlasst die Menschen dazu, Böses zu tun und den Himmel zu beleidigen.

Neid ist die Bestätigung dafür, dass man nur an sich selbst denkt und egoistisch ist. Zuerst war Jiang Yuan sehr neidisch und kannte überhaupt kein Mitleid. Darum erhielt er Vergeltung. Nachdem er seine Fehler wirklich korrigiert hatte, verwandelte sich sein Unglück in Glück.

Das geschieht genauso, wie die Urahnen sagten: “Familien, die gute Taten ansammeln, werden gute Segnungen bekommen, während Familien, die schlechte Taten begehen, dafür Vergeltung/Strafe bekommen werden.“

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