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Geschichte aus dem alten China: Der Mönch Dao Shun

Die Menschen wussten nicht, woher Shi Dao Shun kam. Alles, was sie wussten, war, dass er in einer strohgedeckten Hütte an einem abgeschiedenen Ort wohnte, die er erbaut hatte. Er lebte einmal in einer Hütte, die er auf dem Berg Yangtou in Zezhou gebaut hatte. Dao Shun besaß keine Ersparnisse und so aß er manchmal nur eine Mahlzeit am Tag. Den Rest des Tages verbrachte er in Meditation. Schlangen und Ratten versteckten sich unter seinem Bett und lebten friedlich miteinander. Einmal kam ein Tiger in die Hütte und Dao Shun erklärte ihm das Dharma (Buddha-Gebot). Ein anderes Mal kam eine Person zu Besuch. Diese sah den Tiger, drehte sich um und verließ die Hütte. Er sprach zu Dao Shun, er würde wiederkommen, wenn der Tiger weg sei. Dann sagte Dao Shun zum Tiger: "Morgen kommt Besuch und so musst du an diesem Tag, woanders hingehen."

Am Anfang der Kaihuang Ära in der Sui Dynastie, erklärte Dao Shun den Dorfbewohnern und initiierte sie, so dass sie zu Mönchen und Nonnem wurden. Einer Frau jedoch verweigerte er die Initiation. Er sagte zu ihr: "Du wirst als eine Kuh reinkarnieren. Die Erscheinung ist bereits da. Ich kann Dich nicht retten, auch wenn ich dich zur Nonne mache." Manche der Leute glaubten ihm nicht. Dao Shun sagten ihnen: "Diejenigen, die mir nicht glauben, können auf den Schatten des Schwanzes hinter ihr treten, sie wird sich nicht mehr bewegen können." Dann traten diejenigen, die Zweifel hatten wirklich auf den Schatten ihres Schwanzes und tatsächlich konnte die Frau sich nicht mehr bewegen. Alle Anwesenden waren entsetzt und wussten, dass Dao Shun die Wahrheit sagte.

Die Frau flehte Dao Shun an, ihr Karma zu beseitigen. Aus Angst gab sie Zehntausende von Dan (Einheit für Getreide) weg, die ihrer Familie gehörten. Dann erlaubte Dao Shun ihr eine Zeit lang aufrichtig Reue zu tun. Als ihr Karma verschwand, machte er sie zu einer Nonne.

Später bereiste Dao Shun für den Rest seines Lebens zahlreiche Berge. Keiner wusste, wo er sich aufhielt.

Aus den Legenden der Heiligen Mönche, Band 5

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