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Serbische Zeitung berichtet über die Verfolgung von Falun Gong und die Organentnahmen an Falun Gong Praktizierenden in China

Anfang Juli hat die serbische Wochenzeitschrift "Revija 92" einen zweiseitigen ausführlichen Bericht über die Verfolgung von Falun Gong in China veröffentlicht. Der Titel des Berichtes lautet: „Schockierend: Sie handeln mit den Organen von politischen Gefangenen." Der Schwerpunkt des Artikels sind die Organentnahmen von Falun Gong-Praktizierenden in China.

Im Untertitel steht: "Die Chinesische Regierung, die 1999 die Massenbewegung für körperliche und geistige Entspannung – Falun Gong, verboten hat, gründete Konzentrationslager, in denen Falun Gong-Praktizierende eingesperrt und ihre Organe entnommen werden."

Am Anfang des Berichtes heißt es, dass verschiedene UNO-Kommissionen, die sich mit Organ- und Menschenhandel beschäftigen, schon monatelang damit beschäftigt sind, verschiedene aus China stammende Informationen zu untersuchen. "Es stellt sich heraus, dass dort (in China) diese Probleme am schwerwiegendsten sind. Wenn die wachsende Korruption dazugezählt wird, begehen manche Machthaber dieses Landes mit der größten Bevölkerung auf der Welt unglaubliche Verbrechen. So hat ein geflüchteter Agent der Öffentlichen Sicherheit entdeckt, dass dort immer noch Konzentrationslager existieren."

In dem Artikel wird beschrieben, wie sich Falun Gong in China schnell verbreitet hat und beliebt geworden ist und dass sehr bald über 100 Millionen Menschen in China Falun Gong praktiziert haben.

Weiter wird der Untersuchungsbericht von David Kilgour und David Matas zitiert, in dem steht, dass diese große Beliebtheit viele gestört hat und dass Jiang Zemin, ehemaliges Staatsoberhaupt, 1999 diese brutale Verfolgung gestartet hat, mit dem Ziel, Falun Gong zu vernichten.

„Bis zum heutigen Tag sind hunderttausende Falun Gong-Praktizierende verhaftet worden, über 100.000 wurden in Zwangsarbeitslager gebracht und mehr als 1000 vollkommen gesunde Menschen befinden sich zur Umerziehung in psychiatrischen Anstalten. Systematische Folter und sexueller Missbrauch geschehen dort täglich. Mindestens 2.846, und laut manchen Informationen sogar viel mehr Menschen starben an Folgen von Folter in den Händen der chinesischen Polizei."

„Aber, Falun Gong-Praktizierende geben auch heute nicht nach“, kommentieren europäische Journalisten aus China. BBC berichtet, dass sie mit Ghandi-ähnlichen Methoden versuchen die chinesische und die Weltöffentlichkeit auf die Verbrechen aufmerksam zu machen."

Im Bericht wird weiter beschrieben, wie im Frühjahr letzten Jahres die Information über die Konzentrationslager die Welt schockierte: Lebenden Falun Gong-Praktizierenden werden die Organe für kommerzielle Zwecke entnommen. Am 31. Januar dieses Jahres hat ein unabhängiger Bericht diese Beschuldigungen bestätigt: „Laut ihren Erkenntnissen werden Organe auch von lebenden Menschen entnommen, die während oder nach der Operation getötet werden."

Dem Roten Kreuz und auch den anderen Menschenrechtsorganisationen wird nicht erlaubt, die Haftinsassen in China zu besuchen. Auf diese Weise wird der Zugang zu potenziellen Beweisen blockiert.

Die Zeitung „Revija 92" ist bekannt dafür, auch über heikle Themen zu berichten, auch wenn dadurch manche Machtzentren "verärgert" werden.

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