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Geschichten aus dem alten China: General Wei Qing

Wei Qing war ein großer General in Diensten des Kaisers Han Wu, zur Zeit der Han-Dynastie. Einmal nahm er den Auftrag an, den Stamm Hun zu erobern. Sein Untergebener Su Jian traf auf Chanyu, den Führer des Stammes Hun. Sie kämpften einen ganzen Tag lang in einer wilden Schlacht und mehr als tausend Soldaten fielen. Su Jian entkam und kehrte alleine nach Hause zurück.

Als sich Wei Qing mit anderen beriet, sagten einige: „General, seit du gegen den Stamm Hun gekämpft hast, hast du niemals einen deiner Generäle getötet, um dadurch Verdienste zu erwerben. Jetzt verließ General Su Jian seine Soldaten und rannte zurück, deshalb ist jetzt die beste Gelegenheit ihn festzunehmen.“

Andere sagten: „Das ist nicht richtig. Su Jian kämpfte in einer heftigen Schlacht und führte nur eintausend gegen zehntausende feindliche Soldaten. Wenn du ihn tötest, sagst du damit auch anderen, dass jeder, der eine Schlacht verliert, von jetzt an niemals zurückkehren sollte.“

Wei Qing sagte: „Auch wenn unser Kaiser mir vertraute und mir die Macht gab, sollte ich sie nicht missbrauchen. Ich werde dies dem Kaiser berichten und unseren weisen Kaiser eine Entscheidung treffen lassen. Ist das nicht eine gute Sache?“ Jeder dachte, dies wäre ganz vernünftig.

Wei Qing war lange der Befehlshaber aller Soldaten, dachte aber nie über seine Macht nach. Deshalb misstraute ihm niemand und niemand war auf ihn neidisch.

(Aus Historische Aufzeichnungen)

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