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Geschichte einer Reinkarnation: Warum mein Patient an einem Lebertumor leidet

Ich besitze eine Klinik und habe alle Arten sonderbarer Krankheiten gesehen. Tief beeindruckt war ich von der Geschichte eines Patienten, die mich nun tiefgreifend an die Wiedergeburt glauben lässt. Hier ist seine Geschichte:

Mitte Juli 1995 kam ein Patient zu mir in meine Klinik. Er sah ziemlich krank aus. Er war der Chef-Architekt einer namhaften, seiner eigenen, architektonischen Planungsfirma. Er sagte mir, dass sein Lebertumor nach der Operation erneut aufgetaucht war. Ich berührte die Körperstelle und spürte ein hartes Ding, größer als eine Olive. Der Tumor war nicht geschrumpft, obwohl ich ihn mehrmals behandelte. Ich beschloss, eine spezielle Schlafbehandlung anzuwenden, um die Ursache dieser Krankheit herauszufinden.

Einige Minuten, nachdem er eingeschlafen war, begann er zu erzählen: Im Alter von sieben Jahren, als er auf einen Baum im Garten seines Zuhauses in Hongkong kletterte, verletzten die Äste seinen Bauch in der Gegend der Leber. Aber er hatte das Gefühl, in der Luft zu schweben, in einem Licht zu reisen, wobei er an zahlreichen Bergen und Seen vorbeikam. Plötzlich sah er einen alten Mönch vor einem antiken Tempel, dem eine große Armee von Soldaten, angeführt von einem General in einer Rüstung, gegenüberstand. Dieser General war niemand anderer als mein Patient.

Von der Darstellung der Militärflagge her, denke ich, war das irgendwann während der Ming Dynastie (1368-1644 A.D.). Der General war gerade dabei, seine Armee zur Attacke einer nahe gelegenen Stadt anzuführen; aber der Mönch versuchte, ihn zu überreden, es nicht zu tun, weil er für das Töten unschuldiger Menschen in Zukunft Vergeltung erleiden würde. Der aber wollte das nicht glauben und hörte dem Mönch nicht zu. Da traf ein Bote auf einem Pferd ein und informierte den General über die Situation in der Stadt. Die Worte des Mönchs völlig ignorierend, befahl der General seinen Truppen den sofortigen Marsch zur Stadt.

Dann sah mein Patient die Truppen vor der Stadt. Er sah, wie der General seinen Soldaten befahl, die Sturmleitern aufzustellen, und er sah, wie die Soldaten mit Speeren und Schildern die Sturmleitern hochkletterten. Aber weil die Soldaten die die Stadt verteidigten sehr tapfer waren, dauerte der Kampf einige Zeit. Plötzlich kam ein Pfeil wie aus dem Nichts und traf den General in seine Leber, genau in die Stelle, an der er heute seinen Tumor hat. Er konnte die Schmerzen kaum aushalten (mein Patient fühlte auch den schneidenden Schmerz). Der Angriff musste aufgrund der Verwundung des Generals beendet werden, und die Armee zog sich zurück.

Der General wurde in ein sauberes Zelt gebracht. Geführt von einem Soldaten, eilte bald ein Mann in einem langen grauen Umhang in das Zelt. Er trug einen Medizinkoffer bei sich. Er gab dem General ein Betäubungsmittel, brach das Ende des Pfeils ab und entfernte die Pfeilspitze. Blut strömte aus der Wunde, wurde aber bald mit Hilfe von Medikamenten gestoppt. Mehrere Tage später zog die komplette Armee ab. Der General wurde wieder gesund und diente für den Rest seines Lebens dem Kaiser am königlichen Hof.

Letztendlich starb der General an seiner Pfeilwunde im Alter von 57 Jahren. Als er starb, fühlte er sich im Himmel schwebend, umgeben von sanftem Licht, und er sah seinen Körper auf einem schön bemalten, mit Blumen und Vögeln ausgeschmückten Bett, zugedeckt mit einer hellgrünen Bettdecke. Seine Frau und sein Sohn, zu dieser Lebenszeit, knieten vor seinem Bett und weinten sich ihr Herz aus.

Nach dem Beschreiben dieser Szene sagte er, er starb in allen seinen folgenden Leben an Leberkrankheiten, und jedesmal beim Sterben drang er in dieses, ihn umgebende, Licht ein. Ich weckte ihn auf. Als er völlig wach war, erzählte er mir, dass jeder in seiner Familie, angefangen von seinem Vater, an Christus glaube und ein aufrichtiger Christ sei. Wenn er von seinen vergangenen Leben nicht selbst hätte Zeuge sein können, hätte er niemals an die Wiedergeburt geglaubt. Er ergänzte, er hätte erkannt, dass man keine bösen Sachen tun soll.

So wie in den zahlreichen Erzählungen in der Geschichte über karmische Vergeltung erzählt wird, können wir auch an dieser Geschichte sehen, dass man Vergeltung erleiden wird, wenn man Böses getan hat. Wenn ein Leben nicht ausreicht, wird die Vergeltung mehrere Leben dauern, ungeachtet dessen, ob man Befehlshaber oder Ausübender war.

Englische Version: http://www.pureinsight.org/pi/index.php?news=5090

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