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Geschichten aus dem alten China: Eine Geschichte über den Weizen

Als ich klein war, hat uns meine Mutter oft eine Geschichte über den Weizen erzählt, um uns die Kostbarkeit des Essens zu lehren. Meine Mutter sagte oft, „Essen zu verschwenden ist gegen das Prinzip dieses Universums.“ Hier nun die Geschichte:

“Einmal vor langer Zeit gab es fünf Ähren Weizen an einem Weizenhalm. Eine Gottheit, die sich dafür interessierte das menschliche Leben näher zu begutachten, verwandelte sich in einen Bettler und stieg in die Menschenwelt hinab. Er ging zu der Tür einer Familie und bat den Hausherren um Essen. Zu der Zeit war die Frau des Hauses gerade dabei Pfannkuchen zu machen. Als die Frau den Bettler dabei erblickte, wie er um Essen bat, versteckte sie die Pfannkuchen sofort unter dem Hintern ihres Kindes, welches gerade in der Küche spielte und scheuchte den Bettler fort. Die Gottheit sah, dass es für die Menschen sehr leicht war an Essen zu gelangen und sie es jedoch nicht schätzten, so befahl der dem Weizen, dass an jedem Halm nur noch eine Ähre wachsen sollte. Seitdem müssen die Menschen hart für den Weizen arbeiten.”

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