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Eine Kultivierungsgeschichte aus Alter Zeit: Cheng Weis Frau

Zur Zeit der Han Dynastie war die Frau des Qimen Beamten, Cheng Wei, durch die Kultivierung zur Erleuchtung gekommen. Sie besaß übernatürliche Fähigkeiten und war in der Lage, sich in die verschiedensten Dinge zu verwandeln. Nach einer Weile hatte sich Cheng Wei an die Fähigkeiten seiner Frau gewöhnt und fand sie nicht länger merkwürdig.

Einmal musste Cheng Wei mit dem Kaiser zusammen auf Reise, jedoch hatte er nicht das Passende anzuziehen. Er wusste nicht, was er tun sollte und sorgte sich deshalb sehr. Seine Frau sagte: “Warum sorgst du dich so sehr?” Dann holte sie durch ihre übernatürlichen Fähigkeiten zwei Stücke feiner Seide und machte den nötigen Anzug für Cheng Wei.

Cheng Wei praktizierte leidenschaftlich die Alchemie und die Umwandlung des dan[1], war jedoch nicht so erfolgreich mit seinem Hobby. Seine Frau holte eine kleine Medizin aus ihrer Tasche. Sie tat etwas Quecksilber in ein Gefäß und vermischte die Medizin mit dem Quecksilber. Dann kochte sie die Mixtur eine Weile lang und das Resultat war Silber. Cheng Wei wollte unbedingt, dass seine Frau ihm das geheime Rezept beibrachte, jedoch weigerte sie sich. Nachdem sie in einigen Knochen gelesen hatte, sagte sie, Cheng Wei besäße nicht genug Tugend, um sich gut zu beherrschen. Cheng Wei nötigte seine Frau immer wieder, ihm das geheime Rezept zu verraten, bis sie plötzlich verstarb und sich von ihrem Körper trennte. In Wirklichkeit war sie weggegangen.

Cheng Wei’s Frau zog es vor, lieber zu sterben, als irgendjemanden, der es nicht verdiente, das geheime Rezept zu hinterlassen, nicht einmal ihrem Mann. Sie war sehr aufrichtig. In der Tat besitzt nur jemand, der das wahre Dao erhalten hat, solche außergewöhnlichen Fähigkeiten. Cheng Wei liebte es, Dan herzustellen und die Alchemie zu praktizieren, jedoch war er kein richtiger Kultivierender, so konnte er es auch nicht erhalten. Wenn ein gieriger Mensch das geheime Rezept der Alchemie besitzen würde, würde es nur Schaden anrichten.

Quelle: Sammlung der Unsterblichen

[1] dan (dahn) Energiekristall im Körper eines Kultivierenden, welcher aus Energien anderer Räume gesammelt wird
[2] Tao (daow) 1. ein taoistischer Begriff für "der Weg der Natur und der Weg des Universums "; 2. Erleuchtetes Lebewesen, dass den Tao erreicht hat

Chinesische Version:
http://www.zhengjian.org/zj/articles/2003/3/3/20675.html
Übersetzt aus dem Englischen:
http://www.clearharmony.net/articles/200303/11297.html

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