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Kleine Erzählungen über Reinkarnation auf dem Tierweg

Der Geist (die Seele) ändert sich nicht und kann auch nicht vernichtet werden. Dass der Geist in einem menschlichen Körper bleibt, ist ähnlich einem Menschen, der in einem Haus wohnt. Der Körper kann sterben, der Geist und die Seele aber nicht. Wenn der Geist den Körper verlassen hat, wird gesagt, dass der Mensch „gestorben“ ist. In Wirklichkeit ist der Körper gestorben, der Geist ist aber nicht tot, er hat nur den Körper verlassen. Es ist genau so als ob der Mensch nicht mehr in diesem Haus „wohnt". Wenn der Mensch im Leben Unheil getan hat, wird sein Geist in den Körper eines Tieres eingesetzt. Aber, obwohl der Körper der eines Tieres ist, bleibt der Geist jedoch immer derselbe. Es ist ähnlich, wie man von einem Haus zu einem anderen gezogen wäre.

1. Ein Gespräch zwischen zwei Schweinen

Der große Meister Ouyi hatte erzählt: In Songjiang wohnte ein Herr mit dem Nachnahmen Zhu. Er hatte eine Metzgerei und einen Schlachthof, mit denen er das Geschäft machte, Schweine zu kaufen und Schweinefleisch zu verkaufen. Es war im Januar des Jahres Jimou während der Regierungszeit Chongzhen in der Qing-Dynastie (1644-1911). In einer Nacht ging Herr Zhu auf die Toilette. Er hörte ein Gespräch und glaubte, dass es Räuber wären. Dann nahm er einen Stock in die Hand und ging dort hin. Aber die Stimme war von dem Schweinestall gekommen. Eine sagte: „Ich bin ganz arm dran. Morgen werde ich geschlachtet.“ Die andere sagte: „Du mußt sieben Mal Schwein werden. Jetzt ist es das sechste Mal. Du hast bald das Leiden hinter dir. Ich muss fünf Mal Schwein sein. In diesem Leben ist das nur das erste Mal. Das lange Leiden steht noch vor mir! “Der Metzger hatte das gehört und dadurch erfahren, dass das Tier voll und ganz vom Mensch wiedergeboren wurde. Seitdem hatte er das Geschäft mit der Metzgerei aufgegeben.

2. Als Schwein geboren, um Schulden auszugleichen

Der großer Meister Ouyi erzählte: In den Gebirgen des Kreises Nan’an war ein Einwohner. Eines Nachts war er aufgestanden und hatte einen Häftling gesehen, der von einem Mann zu einem Nachbarn geschickt wurde. Der Häftling wollte nicht ins Haus gehen und sagte: „Ich habe der Familie nur 0,15 g Silber geschuldet." Aber die Wache hatte ihn mit dem Prügelstock gezwungen, ins Haus zu gehen. Der Mann fand, dass es sehr merkwürdig ist. Am nächsten Tag war er zum Nachbar gegangen, um sich danach zu erkundigen. Es war ein Ferkel geboren. Der Mann hatte aber daran gezweifelt, weil das Ferkel viel mehr Wert als 0,15 g Silber hatte. Nach kurzer Zeit war das Ferkel in die Jauchegrube gefallen und dabei ertrunken. Tatsächlich hatte jemand das Ferkel für 0,15 g Silber abgekauft.

3. Rind sein, um Schulden zurück zu bezahlen

Der Meister Ouyi hatte noch erzählt: In der Huzhou-Residenz des Kreises Wukang gab es einen Gerichtsboten: Unterwegs war er einem Mann und zwei Frauen begegnet, die ihm fremd waren. Er folgte ihnen. Bis vor dem Wohnsitz der Familie Luo, eine angesehene Familie auf dem Land, hatte er gesehen, dass die drei Leute zusammen in die Wohnung hineingingen. Das Merkwürdige war, dass die drei Menschen immer noch nicht aus dem Haus herausgekommen waren, als es schon Nacht war. Er fragte den Wärter der Familie Luo danach. Der Wärter meinte aber, dass der Gerichtsbote gelogen hätte. Daher gerieten die beiden in einen heftigen Streit.

Der Hausbesitzer hatte es erfahren und war auch sehr überrascht. Dann hatte er gefragt, ob zu Hause jemand ein Kind geboren hatte? Die Antwort war nein, aber in dem Rinderstall waren drei Junge zur Welt gekommen, darunter war eines männlich und zwei weiblich. Der Hausbesitzer ließ den Gerichtsboten die Kälber ansehen. Die Hautfarben der drei Kälber war genau wie die Farbe der Kleidungen, die die drei angehabt hatten. Die drei Leute wurden als Kälber geboren. Nachdem der Gerichtsbote sich genau erkundigt hatte, erfuhr er, dass die drei Leute eigentlich der Familie Luo Reis schuldeten. Später, nachdem die Kälber groß waren, waren sie unterschiedlich kräftig. Das Rind, das keine Kraft hatte, hatte wenige Schulden. Das Rind, das große Kraft hatte, hatte mehr Schulden. Es war ganz genau so wertvoll, wie hoch die Schulden waren.

4. Nach dem Tod als Rind wiedergeboren

Herr Hong Mai erzählte: Herr You Niansan war ein Gutsbesitzer in dem Dorf Dadu im Kreis Changzhou. Im 3. Regierungsjahr Shaoxing war er an einer Krankheit gestorben. Zu dieser Zeit wurde in einer Familie in dem Dorf Dongshan ein weißes Kalb geboren. Unter den Rippen waren sieben chinesische Wörter aus schwarzem Pelz gebildet: You Niansan war Wärter eines Gefängnisses. In der Tat war er wirklich an einem Gefängnis tätig, als er sehr arm war. Im Geheimen hatte er etwas Böses getan, deshalb wurde er als Rind geboren. Der Sohn von ihm versuchte mit 100 000 Gram Silber das Kalb abzukaufen. Aber es wurde nicht verkauft. Später, nachdem das Rind alt geworden war, wurde es geschlachtet.

5. Wegen der Vergewaltigung als ein Schwein geboren

Der große Meister Lin Xinhui hatte gesagt: Im Juni des 8. Regierungsjahres Kangxi befand sich das Tofu-Geschäft Zhaodefu an der Brücke Guojie in der Stadt Suzhou. Das Geschäft wollte ihre zwei Schweine gegen 2,4 g Silber verkaufen. In der Nacht vom 15. Juni hatte ein Schwein plötzlich gesprochen. „In dem vorigen Leben hatten wir Vergewaltigungen verübt. In diesem Leben wurden wir als Schweine geboren. Wir werden bald geschlachtet werden.“ Zuerst hatte das Ehepaar geglaubt, dass jemand auf der Straße gesprochen hatte. Nachdem sie genau gehorcht hatten, merkten sie, dass die Stimmen eigentlich vom Schweinstall kommen. Sie waren sehr geschockt. In der Nacht zum 16. Juni hatten die beiden wieder gehört, wie ein Schwein erzählte: „Morgen ist das Fest Zhongyuan. Der lokale Beamte wird Absolution machen. In dem Kloster Yuanmiao wird eine Zeremonie gemacht werden. Wenn wir von dem Schlachten losgesprochen werden, gehen wir gemeinsam zur Kultivierung in den Palast Xiyuan. Das andere Schwein sagte: „Ich will lieber zum Friedhof Xuanmu gehen." Als das Ehepaar das gehört hatte, waren sie noch schockierter. Nachdem Herr Wang Zunsi, der Nachbar von ihnen, das gehört hatte, hat er für 110 Gramm Silber die Schweine abgekauft und zum Leben freigelassen. Herr Xu Xiaozhou hatte das Geschehnis persönlich gesehen.

6. Vater hat Lebewesen getötet. Sohn und Schwiegertochter müssen als Tier geboren werden

Herr Wu Lanshu erzählte: Im Jahr Binzi während der Regierungszeit Kangxi in der Qing-Dynastie (1644-1911) hatte Herr Wu Depu, eine Metzgerei an der Brücke Youzhu in Hangzhou, Provinz Zhejiang. Herr Wu hatte seit mehr als 30 Jahren Schweine geschlachtet und Schweinefleisch verkauft. Im Juni eines Jahres waren der Sohn und die Schwiegertochter plötzlich nacheinander gestorben. Im September träumte das Ehepaar Wu davon, dass der Sohn und die Schwiegertochter nach Hause gekommen waren. Der Sohn hatte etwas Weißes an und einen schwarzen Gürtel. Die Schwiegertochter hatte sich braune Kleidung angezogen. Die beiden sagten, dass sie zur Familie Xia, ein Nachbar neben ihnen, als Hunde wiedergeboren werden. Sie hofften, dass die Eltern sie sich einmal angucken. An der Farbe der Kleidung könnten sie die beiden erkennen. Das Ehepaar war vor Schreck wach geworden.

Am nächsten Tag waren sie bei der Familie Xia gewesen, um sich danach zu erkundigen. Das Ehepaar Xia hatte in der Nacht das Gleiche geträumt. Im Traum fragte das Ehepaar die beiden: „Ihr seid doch der Sohn und die Schwiegertochter der Familie Wu. Warum seid ihr zu uns gekommen?“ Die Antwort war: Wir sind zur Wiedergeburt gekommen. Wir bitten um Mitleid für uns." Das Ehepaar hatte auch gesehen, dass noch drei andere Leute ins Haus gekommen waren. Danach waren die beiden aus dem Schlaf wach geworden. Am folgenden Morgen war das Ehepaar Wu schon zu Besuch gekommen. Sie fragte die Familie Xia: "Hat Ihre Schwiegertochter ein Kind geboren?“ Die Xias antworteten: „Nein. Die beiden Schwiegertöchter sind nicht schwanger. Aber unser Hund hat ein paar Junge zur Welt gebracht." Es waren drei männliche und zwei weibliche. Darunter haben zwei Junge die Hautfarbe, genau wie die Kleidungfarbe des Sohns und der Schwiegertochter. Das Ehepaar Wu erzählte mit Tränen, was sie im Traum erfahren hatten. Alle waren davon sehr erstaunt. Nachdem die Jungen abgestillt wurden, hat die Familie Wu die beiden Hunde nach Hause gebracht, um sie bei sich selbst zu halten.


Originaltext auf Chinesisch unter:
http://renminbao.com/rmb/articles/2002/3/22/19842.html>

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