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Kunst: Eine unbeendete Malerei

Ich bin eine Praktizierende ohne eine besondere Begabung. Ich habe nie eine berufliche Unterweisung in der Malerei erhalten; aber schon als Kind mochte ich gern fliegende Geister, Gottheiten und diese schönen Schriftrollen malen. Als ich klein war, hatte ich kein Geld, um mich mit viel Malermaterial zu versorgen. Also benutzte ich nur Bleistifte und zeichnete nach meiner Vorstellung oder nach meinem Gedächtnis.

In der höheren Schule gab es Kunstklassen. Dort lernte man noch, mit Buntstiften Bilder zu zeichnen. Ich mochte diese Art zu zeichnen nicht und fuhr fort, meine Göttinnen weiterhin mit dem Bleistift ohne Farben zu zeichnen. Von dem Kunstlehrer lernte ich hier und dort, dass es eine Art Malerei gab, die Traditionelle Chinesische Malerei hieß, für die man Pinsel und ein Papier benötigte, das gekochtes Xuan und rohes Xuan hieß. Das rohe Xuan braucht man für freihändige und das gekochte Xuan für realistische Malerei. Aber niemand sagte mir mehr und keiner lehrte mich, wie man schöne Frauen und Götter malen muß. Und die zu malen, war alles, was ich wusste.

Als ich nach Hongkong gekommen war, gab es dort eine Praktizierende, die Setzerin bei einer Zeitung war. Sie machte sich oft Sorgen, weil ihr für ihre Artikel Bilder fehlten. Ich fragte: “Warum machen wir nicht selbst einige Bilder?“ Sie lachte und sagte, dazu habe sie keine Zeit. Ich sagte: “Ich habe Zeit. Lass mich dir helfen! Ich habe aber das Zeichnen nicht beruflich gelernt und weiß nicht, ob ich gut genug bin, das zu machen.“

Sie freute sich, zu hören, dass ich zeichnen könnte. Ich machte sofort eine Skizze und zeigte sie ihr. Sie war sehr erstaunt über mein Bild und fragte laut: “Warum malst du nicht die Traditionelle Chinesische Malerei? Du bist dafür geschaffen. Bleistiftskizzen haben keine Farben. Wenn du die Traditionelle Chinesische Malerei machtest und sie in die Zeitung setztest, das wäre wunderbar.“ Ich erklärte ihr: “Ich habe nicht das Geschick für die Traditionelle Chinesische Malerei. Ich habe außerdem keine Ausrüstung dafür. Was soll ich nun machen?“ Sie lachte laut: “Ich habe alles! Ich kann dir alles geben.“ Es stellte sich heraus, dass diese Praktizierende früher die Traditionelle Chinesische Malerei gelernt hatte. Innerhalb weniger Tage brachte sie einen Satz Papier, Tusche, ein Tintenfass und einen Satz Pinsel herbei und gab mir alles.

So fing ich an, farbige Bilder zu malen. Ich zeichnete zwei kleine Bilder dank Dafa und dem Meister, die mir alles gaben. Die andere Praktizierende schickte meine Bilder zur Purelnsight Webseite. Professor Zhang Kunlun von der Malergruppe rief mich an und hoffte, dass ich zu der „Drei Neue Domänen-Kunstausstellung“ etwas beitragen könnte. Er hoffte außerdem, dass ich die ganze Geschichte vom Vorgang meines bescheidenen Anfangs mit der Malerei bis jetzt aufschreiben würde.

Der Zweck dieses Artikels ist erstens, unsere Weisheit, die wir Dafa verdanken, zu bezeugen; zweitens sollte er andere Praktizierende ermutigen. Das fand ich gut und darum schrieb ich es auf.

Als Nächstes möchte ich über meine persönliche Ansicht über die Ausstellung „Drei Neue Domänen“ sprechen. Nachdem ich den Artikel von Lehrer Li gelesen hatte, über das Fa-Lehren auf der Diskussion über die schönen Künste, da verstand ich die Anforderungen dieser Ausstellung. Die Auswahl der Ausstellungsstücke ist streng professionell und ernsthaft. Aber wie könnte ich als Amateurkünstler an diesem Ereignis teilnehmen?!

Ich lerne das Fa oft und mache Fa-Berichtigungsarbeit mit den anderen Praktizierenden. Ich erkenne oft das reine Herz dieser Praktizierenden gegenüber Dafa. Alle sind gewöhnlich stark beschäftigt, wir haben wenig Zeit, um uns zu setzen und Dinge im Einzelnen vorauszuplanen. Wenn einer ein Vorhaben vorschlägt, pflegen die, die es hören, es nach ihrem Verständnis des Fa zu bewerten und zu versuchen, die Zeit für seine Ausführung zu finden. Andere Praktizierende, die nicht direkt mit der Sache zu tun haben, bemerken die Bereiche, welche Hilfe benötigen und arbeiten ruhig daran. Immer, wenn ich Zeuge einer solchen Situation bin, muss ich tief im Herzen lächeln und fühle mich bewegt durch meine Mitpraktizierenden. Benutzen sie nicht ihre ausgezeichnete Xinxing, um alles in Ordnung zu bringen? Ich glaube, dass wie unwichtig mein Leben auch sei, ich das tun sollte, was ich meine Mitpraktizierenden, die ganze Zeit tun sehe. So möchte ich mich allen Dingen nähern, die mir in der Fa-Berichtigung begegnen, und meine gesamte Reise beenden.

Aus diesem Grund schnitt ich alle Beziehungen zur Außenwelt ab, um zwei Wochen lang an einem Bild zu arbeiten. Dies eine Bild ist ein Teil einer langen Bildrolle, die ich fertig machen möchte; nebenbei bin ich noch nicht einmal mit dem einen fertig. Wie oben gesagt, habe ich nicht die geringste formelle Kunstübung. Ich habe keine Ahnung von professioneller Skizzentechnik, noch wie man Striche organisiert, wie man Licht und Schatten setzt oder wie man die Farbgebung einrichtet. Darüber hinaus waren die Wellen, die ich malte von ungenauer Gestalt. Warum malte ich denn immer noch in dieser Weise?

Aus den Fragen beim Lehren des Fa bei der Diskussion über die schönen Künste merkte ich, dass Praktizierende, die professionelle Maler waren, weder wissen können, wie die Bekleidung einer Gottheit aussieht, noch wie die Gottheiten gewöhnlich aussehen. Ich malte, um mitzuteilen, was ich weiß. Ich weiß nicht, wie ich meine Bilder mit Worten erklären soll; aber sie enthalten mein Verständnis von Dafa, von all den Lebewesen des Universums, den Vorgang meiner eigenen Kultivierung und Fa-Berichtigung und meine vorherbestimmten Beziehungen. Auch wenn mein Verständnis unzureichend ist und wenn ich nicht fähig bin, vollkommen zu Malen, was ich ausdrücken möchte, so hoffe ich doch, dass die Darstellung einer göttlichen Erscheinung oder seiner Haltung oder eine kleine Ausschmückung, die eine Gottheit in meiner Malerei ziert, einen oder mehrere Praktizierende, die berufliche Künstler sind, anregen könnte. Das wäre genug. Darum habe ich an der Ausstellung teilgenommen.

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