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Geschichten aus dem alten China: Alte Wissenschaft und Technik der Tang Dynastie

(Wieder einmal die Geschichte von dem Amüsement des Königs auf Reisen)

Berichte in einem alten Buch mit dem Titel „Reiseneuigkeiten“, schildern, dass zu Beginn der Herrschaft des Kaisers Tang Xuan Zhong Kai Yuan, ein vielseitiger Handwerker der östlichen Sea-Region namens Daifang Ma im Palast die Reiswagen des Kaisers reparierte. Er erneuerte und reparierte solche Gegenstände wie die Wagen und Wetterhähne usw. her. Diese Gegenstände waren noch feiner hergestellt, als solche aus noch früherer Zeit.

Daifeng Ma stellte auch eine Kabine zum Ankleiden für die Königin her. In der Mitte befand sich ein Spiegel und darunter zwei Borde mit Türen. Wenn die Königin sich anziehen und ihr Make-up erneuern wollte, öffnete sie den Spiegelschrank und gleichzeitig öffneten sich automatisch auch die unteren Türen. Dann kam eine hölzerne Frau daraus hervor, die Gegenstände zum Waschen trug. Die Königin nahm alle die Handtücher und die hölzerne Frau bewegte sich zurück in ihre Kabine. Rouge, Puder und Augenbrauenstifte sowie Haarbürsten wurden der Königin alle von dem hölzernen Roboter überreicht. Wenn sie fertig war, ging der Roboter zurück und die Türen schlossen sich automatisch. Sobald die Türen geschlossen waren, kam jemand, um diese Anziehkabine wegzubringen. Die Kabine war mit goldenen, silbernen und farbigen Bildern geschmückt. Das Kleid und die Muster des hölzernen Roboters waren ebenfalls sehr fein.

Mehrere Jahre lang fertigte Daifang Ma für den Kaiser im Palast verschiedene Instrumente an. Er bekam aber nie einen offiziellen Posten. Darum schämte sich Daifeng Ma. Der Kaiser befahl seinen Leuten nur, ihn mit Essen und Sachen, die er brauchte, zu versorgen. Daifeng bat den Kaiser, ihn mit der Erlaubnis zu ehren, besonders schöne, nützliche mechanische Dinge herzustellen wie zum Beispiel Trinkgefäße und einen Krug zur Geldaufbewahrung. Der Kaiser Xuanzhong gewährte ihm die Bitte. Alle Trinkgefäße wurden aus Silber hergestellt. Ein mechanisch betriebener Trinkbehälter konnte von vier Seiten aus geöffnet werden, so dass Wind hindurch fahren konnte. Der Wind setzte die Mechanik darin in Gang, so dass sie in positivem und negativem Sinn gegeneinander arbeiteten. Auf die Art floss der Wein wie ein Springbrunnen heraus und füllte alle Trinkgefäße und Krüge auf. Dazu kontrollierten mechanische Diener das Ausschütten des Weins.

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