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Ein chinesisches Volksmärchen für Kinder

Im Königreich Ts'u lebte ein junger Mann namens ‚Ehrlich’. Als sein Vater ein Schaf stahl, lief Ehrlich zum Magistrat, welcher sofort den Schuldigen verhaftete.

Der junge Ehrlich bat den Magistrat anstatt seines Vaters, die Strafe erleiden zu dürfen. Als der Offizier gerade dabei war, ihm seine Strafe aufzuerlegen, sagte er: "Als mein Vater fast bestraft wurde und ich an seiner Stelle die Strafe annahm, ehrte ich da nicht meinen Vater? Wenn Sie sogar die Ehrlichen und Loyalen strafen, wen würden Sie dann nicht im Königreich bestrafen?"

Als dem Magistrat dies zu Ohren kam, entließ er den jungen Mann. Als Konfuzius diese Geschichte hörte, sagte er: “Sonderbar! Dass ein Bursche den guten Namen seines Vaters für das eigene Ansehen und seine eigene Ehrlichkeit verkaufen kann. Wenn das Ehrlichkeit ist, dann wäre es besser unehrlich zu sein."

Wir sollten Ehrlichkeit ihrer Selbst willen lieben, nicht aber um unserer Selbst willen. Unsere eigene Hingabe zu einer abstrakten Form der Wahrheit zu verherrlichen, das ist noch weniger als nobles Erstreben.

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