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Geschichten aus dem Alten China: Mönch als Vater

Die Geschichte des großen buddhistischen Mönchs Daxing

Die Körper vieler buddhistischer Mönche von hoher Tugend, die auf dem chinesischen Berg Jiuhua liegen, blieben unverwest, nachdem sie gestorben waren. Der Mönch Daxing war so ein Mönch. Er lebte am Ende der Qing Dynastie (1636 bis 1911 n. Chr.). Seine Mitkultivierenden bewahrten seinen Körper nach seinem Tod in einem großen Gefäß auf. Als das Gefäß nach drei Jahren geöffnet wurde, war sein Körper noch weich und sah aus, als ob er gerade erst verstorben sei.

Mönch Daxing war ein barmherziger und großzügiger Mann. Er erlitt in seinem Leben viele Härten und praktizierte den Buddhismus mit Eifer. Die folgende Geschichte beschreibt seine außergewöhnliche Duldsamkeit.

Am Fuße des Berges Jiuhua lebte eine reiche Familie. Sie hatten eine Tochter mit Namen Xiao Hui, die dem Sohn einer anderen reichen Familie zur Frau versprochen war.

Drei Jahre vor dem vorgesehenen Hochzeitstermin gebar Xiao Hui einen Sohn. Die Eltern waren enttäuscht und entsetzt. Sie wollten die Wahrheit wissen. Schließlich erzählte Xiao Hui ihren Eltern: “Ich ging einst zum Beten zum buddhistischen Kloster auf dem Berg Jiuhua und wurde von dem Mönch Daxing vergewaltigt. Da wurde ich schwanger und gebar diesen Sohn.“ Ihr Vater wurde zornig. Er sammelte seine Dienerschaft, eilte auf den Berg Jiuhua und stürmte in das Kloster. Er verfluchte den Mönch Daxing wegen des Verbrechens, dessen man ihn beschuldigte. Mit seinen Dienern verfluchte und verprügelte er den Mönch Daxing. Schließlich brachte er dem Mönch das neugeborene Kind und forderte, dass er es zu sich nähme. Der Mönch Daxing schwieg die ganze Zeit. Er nahm den kleinen Knaben und sprach friedlich im Gebet: “Buddha Amitabha!“

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