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Traditionelles aus China: Chinesisches Makramee

Die Geschichte des chinesischen Makramee, als Verknotung guter Wünsche, geht 1000 Jahre zurück. Es handelt sich dabei um einen, vor allem zum Neujahrsfest bevorzugten, Schmuck, der aus einem einzigen Stück Schnur geknotet wird.

Die verwendete Schnur ist traditionellerweise meist rot und mindestens einen Meter lang. Der Knoten sieht von vorne und hinten gleich aus. Blumen, Vögel, Phönix und Schuhe (besonders glücksverheißend) sind die am häufigst verwendeten Muster.

So unterschiedlich die Knoten im Erscheinungsbild auch sein können, die Botschaft, die sie übermitteln, ist ähnlich: sie symbolisieren Glück, Wohlstand, Liebe und Zufriedenheit.

In erster Linie wurde die chinesische Knottechnik damals nur handwerklich und ohne figurative Ausformung als Hilfsmittel zur Befestigung verwendet. Im Laufe der Zeit wurden die Verknotungen immer komplizierter und kunstvoller.

Zur Kunstform entwickelte sich das chinesische Makramee während der Tang und Song Dynastie. Ihre Namen stammen von der Form des Knotens, dem Verwendungszweck, oder der Bedeutung des Knotens. So gleicht etwa der "Doppelgeldknoten" zwei halb aufeinander gelegten alten chinesischen Kupfermünzen. Für vielseitigere und schönere Gestaltung werden neben Schnüren aus Baumwolle, Hanf, Seide, Leder und Nylon auch solche aus Gold, Silber und anderen Metallen verwendet.

Die beiden größten Knoten im Jahr 2004 sind jeweils 630 kg schwer und haben einen Durchmesser von 18 Metern. 30 Künstler aus ganz China waren einen Monat mit deren Herstellung beschäftigt Sie sind zu sehen in der Zhejiang Halle in Hangzhou – Provinz Zhejiang.

http://newsletter.faluninfo.at/n18/a287.html

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