Geschichten aus dem Alten China: Wie Zhou Chu aus der Jin Dynastie sich selbst verbesserte

“Zhou Chu’s Kultivierung” ist eine berühmte chinesische Geschichte aus der Jin Dynastie. Zhou Chu, dem in seiner Kindheit keine richtige Disziplin von seinem Vater beigebracht wurde, war ein rücksichtsloser Heißsporn mit rüden Umgangsformen, der stets nach eigenem Gutdünken handelte und niemals Rücksicht auf andere nahm. Sein niederträchtiges Verhalten machte ihn zur Gefahr in seiner Heimatstadt. Die Leute hassten und fürchteten ihn gleichermaßen. Sie gingen ihm aus dem Weg wie einer Landplage, kein Mensch wollte etwas mit ihm zu tun haben.

Als er erwachsen war, wollte er den Zustand, dass seine Landsleute ihn so sehr hassten, ändern. Er fragte einmal ein paar Leute, die unglücklich aussahen: ,,Die Zeiten sind so friedlich, die Umgebung ist angenehm, die Ernte ist reichlich, eigentlich läuft alles wie von selbst. Warum also, schaut ihr so unglücklich in den Tag?” Die Leute antworteten ihm: ,,In dieser Gegend gibt es drei Plagen. Wie können wir darüber glücklich sein?” ,,Welche drei?”, fragte er. ,,Ein Tiger mit einem weißem Kopf hat schon viele Leben in den südlichen Bergen auf dem Gewissen – das ist die eine. Ein gewalttätiger Drache im Fluss, machte Menschen und Rindern jede Menge Ärger – das ist die andere. Und, so leid es mir tut, das sagen zu müssen, die dritte Plage bist Du!”

Das war ein schwerer Schlag für Zhou Chu, aber nach einer tiefgründigen, langen Pause sagte er: ,,Ich kann euch von diesen drei Plagen befreien.”

Zhou Chu wandte sich, mit einem Messer bewaffnet, zunächst den südlichen Bergen zu. Nach erbittertem Kampf erlegte er den Tiger. Dann sprang er in den Fluss zu dem Drachen. Der Drache bekämpfte ihn drei Tage unermüdlich. Zhou Chu jedoch hatte noch mehr Kraft. Am Ende des dritten Tages schließlich, tötete er auch den Drachen.

Da seine Landsleute ihn nach drei Tagen immer noch nicht sahen, meinten sie, er sei wohl getötet worden. Sie begannen ihre Erlösung von den drei Plagen zu feiern. Gerade da tauchte Zhou Chu wieder auf. Er sah die Festlichkeiten und realisierte, wie sehr die Leute ihn hassten; es beschämte ihn sehr. Dieser Vorfall festigte aber sogleich seinen Entschluss, sich zu verbessern und ein neues Leben zu beginnen.

Zhou Chu beschloss aktiv zu werden, um sein Ziel zu erreichen. Da er gehört hatte, dass Lu Ji und Lu Yun, die Enkel des General Lu Yuns, intelligent und gut ausgebildet waren, reiste er zu ihnen und traf sich mit Lu Yun. Nachdem er Lu Yun die Geschichte seines Lebens erzählt hatte, fragte er: ,, Ich möchte mich wirklich verändern, bin aber nicht mehr ganz jung. Meinst du, dass ich noch Zeit dafür habe?”

Lu Yun ermutigte ihn mit den Worten: ,,Die Alten sagten, den Fehler, den du am Morgen erkennst, kannst du am Abend korrigieren. Dann hast du eine lange Zukunft. Du solltest dich sorgen, wenn du kein klares Ziel hast, warum solltest du dich um dein Ansehen sorgen?”

Zhou Chu schöpfte große Zuversicht aus Lu’s Ratschlägen. Nun glaubte er an das Prinzip, ‘wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg’. Er begann hart zu studieren und achtete auf sein Betragen.

Innerhalb eines Jahres veränderte sich sein Ruf in das totale Gegenteil. Verschiedene Landes- und Gemeindebeamte empfahlen ihm sogar, Beamter zu werden.

Tatsächlich wurde Zhou Chu bald Beamter. In den nun folgenden dreißig Jahren bekleidete er zahlreiche Positionen als ein sorgfältiger und ausgezeichneter Beamter. Als Stadthalter von Xinping sorgte er für ein friedliches Verhältnis mit der dortigen Minderheit. Als Gouverneur von Guanghan klärte er viele, von seinem Vorgänger hinterlassene, historische Streitigkeiten. Auch im Amt eines hohen Generals (Yu-Shi-Zhong-Cheng) blieb er seinen ethischen Prinzipien treu. Seine ethisch-moralische Aufrichtigkeit rief öfters schlechte und mächtige Gegner auf den Plan.

Als Qi Wannian später zu rebellieren begann, forderten Zhou Chu’s Feinde, er solle gegen die Rebellen Truppen ins Feld ziehen, hoffend, sie würden ihn dabei los werden. Seine Freunde, die den hinterhältigen Plan kannten, versuchten ihn zu überreden, diesem Kommando auszuweichen. Darauf sagte Zhou Chu mit festen Worten: ,,Ich habe mich schon bei meinen Eltern verabschiedet und arbeite im Dienste des Herrschers. Eltern können ihre Kinder nicht wie persönliches Eigentum betrachten. Heute ist es an mir, mein Leben zu geben.” Später starb Zhou Chu auf dem Schlachtfeld. Er erfüllte damit seine Pflicht, das Land mit seinem Leben zu verteidigen.

Zhou Chu hatte den Mut sich zu ändern und gab sein Leben für sein Land. Er wandelte sich vom unbeherrschten jungen Mann zu einem loyalen, unbestechlichen Beamten und General. Seine Wandlung war Vorbild für Menschen in allen folgenden geschichtlichen Zeiten. Die Moral von der Geschichte mag in etwa so lauten: Sobald jemand einen Fehler begeht, er die Sache aber aufrichtig ändern will und auf wohlgemeinten Ratschläge hört, wird er eine glänzende Zukunft haben. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, die Person muss nur fest entschlossen sein und das Richtige tun.

Die chinesische kommunistische Partei (KPCh) setzt finanzielle Anreize ein, um Menschen dazu zu bringen, an der teuflischen Verfolgung von Falun Dafa teil zu nehmen. Sie impfen den Chinesen Lügen, Unterstellungen und Propaganda ein. Dadurch haben viele Chinesen Verbrechen gegen Falun Dafa begangen und damit ihre Zukunft aufs Spiel gesetzt. Wie auch immer, Falun Dafa ist barmherzig und bietet den Menschen viele Gelegenheiten aufzuwachen. Selbstlos zeigen die Praktizierenden mit ihrem unermüdlichen, durchgreifenden Einsatz beim Aufzeigen der Verfolgung, den Menschen einen Weg aus ihrem Dilemma. So konnten immer mehr Täter, das Verbrechen in ihren eigenen Taten erkennen und ihre Beteiligung an der bösartigen Verfolgung beenden.

Am 9. Oktober 2005 veröffentlichte der Falun Dafa Verein folgende Bekanntmachung:

„Die Herrschaft der KP Chinas, die gegen den Willen des Himmels handelt, ist ins Wanken geraten. Es ist schwierig, die Verfolgung gegen Falun Gong fortzusetzen. Die Zeit, das Böse endgültig zu beurteilen, nähert sich. Aber die Verbreitung von Falun Dafa dient der Errettung der Lebewesen, einschließlich der Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Auch diejenigen Menschen, die früher Fehler begangen haben, haben noch Chancen, sich zum Besseren zu kehren. Diejenigen, die die Sünden, die sie früher begangen haben, korrigieren wollen, können unter sicheren Umständen eine Absichtserklärung oder einen Reuebericht an die Minghui-Webseite schicken oder einem regionalen Falun Dafa-Verein zur Archivierung geben. "

Kürzlich wurden auf der Minghui Webseite einige feierliche Erklärungen von Leuten veröffentlicht, die sich Falun Dafa gegenüber schlecht verhalten haben und nun von Gewissensbissen geplagt werden. Wie der historische Zhou Chu, werden auch diese Leute eine gute Zukunft haben, wenn sie ihre Fehler korrigieren und sich weiterhin gut verhalten und Menschen gut behandeln.

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