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Schwedische Zeitung berichtet über die Unterdrückung von Menschenrechtsaktivisten

Am 11. März 2006 veröffentlichte die schwedische Zeitung, Svenska Dagbladet einen Bericht von der Korrespondentin Ulrika K Engstrom bezüglich der Hungerstreikbewegung in China. Im Folgenden ein Ausschnitt aus dem Bericht:

Die Chinesische Führung unterdrückt die Menschenrechtsaktivisten.

Für Freiheit und Menschenrechte nahmen fast achthundert Menschen in China am Hungerstreik teil, um sich für den Schutz ihrer Rechte einzusetzen.

Vor den zwei Konferenzen, dem Nationalen Volkskongress und der Politischen Beratungskonferenz (NPC), wurden mehrere Hundert Teilnehmer verhaftet. Bevor die Teilnehmer verhaftet wurden oder verschwanden, sprach ein Reporter mit mehreren von ihnen.

Hu Jia war ein AIDS-Aktivist. Er war damit beschäftigt, Dinge in seinem Büro umzustellen, als ich mit ihm sprach. Er erklärte mir, warum er und die anderen Teilnehmer diese gewaltlose Methode des Hungerstreiks wählen, um für ihre Freiheiten und Menschenrechte zu kämpfen.

"Wenn der Gesetzeskanal in China blockiert ist, können wir nur noch mit unseren Leben und unserem einfachsten Körper Widerstand leisten."

Eine Stunde nach dem Gespräch war Hu Jia von der Polizei mitgenommen worden und wird immer noch vermisst.

Mehrere bekannte Menschenrechtsaktivisten in China, die an dem Hungerstreik teilnahmen, wurden ebenfalls festgenommen. Zum Beispiel: Qi Zhiyong, der durch eine Schussverletzung ein Bein während des Tiananmen-Massakers 1989 verlor; Yan Zhengxueh, ein Künstler in Peking und Ouyang Xiaorung, ein Schreiber fürs Internet.

Der Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng sagte: "Wir besitzen keine grundlegenden Menschenrechte, wir haben keine andere Wahl als für lange Zeit in den Hungerstreik zu treten. Das ist eine Tragödie.”

Gao Zhisheng war der Initiator des Hungerstreiks. Er arbeitete in der Vergangenheit als Rechtsvertretung für Dissidenten und Falun Gong Praktizierende und schrieb offene Briefe an die Chinesischen Führer, in denen er die Regierung kritisierte. Er wurde fast umgebracht.

Chinas wirtschaftliche Reformen in den letzten fünfundzwanzig Jahren schaffte eine ungerechte Verteilung der Ressourcen und führte zu mehr Rechtsbewusststein. Die Konflikte zwischen dem Volk und der Regierung vermehrten sich. Die Anzahl der Proteste stieg von 8.700 im Jahre 1993 auf 87.000 in 2005 an. Das Ausmaß der Proteste wurde ebenfalls größer. Sogar die Bauern lernten es Organisationen zu bilden und Nachrichten mittels Handys und Internet zu verbreiten.

Der Hungerstreik, der im Februar begann, schockierte China

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