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Geschichten aus dem alten China: Das Wertvollste ist die Rechtschaffenheit

Tao Siwong lebte in der Nansong Dynastie (1127 bis 1279) in Qingdao. Er betrieb ein Farbstoffgeschäft und führte ein würdiges, aufrichtiges Leben.

Eines Tages kaufte er etwas Purpurgras im Werte von vier Millionen Münzen. Als einmal ein anderer Kaufmann in seinen Laden kam, meinte dieser, dass das Purpurgras eine Fälschung sei. Tao Siwong schenkte ihm anfangs keinen Glauben. Nachdem er es prüfte, fand er heraus, dass es tatsächlich gefälscht war.

Der Kaufmann sagte: “Mach Dir nur keine Sorgen! Du kannst ja dennoch Stoffe mit diesem Gras färben, und sie dann zu einem niedrigen Preis an kleinere Läden verkaufen.“

Am nächsten Tag kamen einige Kaufleute in seinen Laden, um Stoffe zu kaufen. Tao Siwong hatte keine Stoffe mit dem falschen Gras gefärbt. Er verbrannte vor den Augen der Kaufleute das falsche Gras und sagte: “Ich will lieber Geld verlieren, als anderen Menschen Schaden zu bringen.“

Wert auf Rechtschaffenheit zu legen und dieses über den Gewinn zu stellen, gilt als eine traditionelle chinesische Tugend. Tao Siwong wollte lieber eine Menge Geld einbüßen, als andere Menschen zu betrügen. Daher lief sein Geschäft immer besser. Seine Kinder folgten ihm in seinen Fußstapfen, blieben rechtschaffen und waren alle sehr erfolgreich.

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