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Epoch Times Deutschland: Menschenrechtsanwalt Li Jianqiang – Divine Performing Arts zeigen uns den Weg der Hoffnung

18.02.2009

Der bekannte chinesische Menschenrechtsanwalt Li Jianqiang nach dem Besuch der Show von Divine Performing Arts in der Radio City Music Hall in New York: "Divine Performing Arts hat das Beste und das Schönste unserer alten Kultur zur Vollendung gebracht."

Zur Person von Li Jian Xiang:

Der bekannte chinesische Menschenrechtsanwalt Li Jianqiang machte seine beruflichen Erfahrungen zum Thema seines Buchs „Menschenrechtsanwalt, ein gefährlicher Beruf". Geboren 1964, absolvierte er zunächst das Studium der chinesischen Literatur und Sprache an einer Pekinger Universität und wurde später Anwalt für Menschen- und Bürgerrechte.

Li hält sich seit September 2008 vorübergehend in den USA auf und hat in der New Yorker Radio City Music Hall zweimal hintereinander die Neujahrsgala von Divine Performing Arts gesehen. Li sieht in dieser Gala-Aufführung die tatsächliche Entsprechung des Namens Divine Performing Arts (Göttliche Darstellende Künste). Divine Performing Arts habe ihn körperlich, seelisch und geistig erschüttert. In einem Interview äußerte er sich sehr ausführlich über Form und Inhalt der Show. Manche der von Li gebrauchten Ausdrücke und Ansichten sind für uns Westler ungewöhnlich, für einen Chinesen gehören sie zu seiner Art des Denkens.

Im Folgenden eine Zusammenfassung beziehungsweise Auszüge aus dem Interview:

„Die Show bietet den Zuschauern die künstlerisch absolut reine Schönheit und vielfältige Einsichten in das Leben, die ihn erheben und ihn gleichzeitig wachrütteln können. An Künstler und Aufführungen stelle ich sehr hohe Ansprüche und betrachte sie äußerst kritisch, sie können mich schon gar nicht zu Tränen rühren. Von Divine Performing Arts habe ich schon vor einiger Zeit gehört, aber das überschwengliche Lob konnte ich zunächst nicht glauben.

Ich hatte das Glück, Divine Performing Arts zweimal in der Radio City Music Hall in New York zu sehen. Ich hielt es nicht für möglich, dass Menschen solche Kunstwerke erschaffen können. Das Niveau ist weit höher, als man es sich nur entfernt vorstellen kann. Die Menge der darin enthaltenen Informationen und die Tiefe des Inhaltes sind weit höher, als jede menschliche Weisheit geht. Ich muss gestehen, dass ich von Divine Performing Arts tief erschüttert und bewegt bin. In beiden Aufführungen konnte ich die Tränen nicht zurück halten.

An erster Stelle hat mich bei Divine Performing Arts die Reinheit und Schönheit der Kunst bewegt. Diese Reinheit ist vergleichbar mit der Lotusblume, die aus dem Wasser empor steigt, es gibt nicht den leisesten Anflug von Vulgarität. Die Tänzer bewegen sich entweder sehr betont rhythmisch oder elegant, sanft und berührend. Das Live-Orchester, in dem östliche und westliche Instrumente vereint sind, klingt als sei es vom Himmel, wie im Frühling!

Das Bühnenbild ist grandios, wie ein Gedicht, wie ein Gemälde. Jedes Kostüm ist so natürlich, so farbenprächtig, so harmonisch, ein Genuss für die Augen. Der Wechsel der Szenen verläuft fließend. Tänzer, Kostüme, Musik, Beleuchtung, Szenen sind lückenlos auf einander abgestimmt. Jedes Stück ist so fein und schön, es ist für Menschen aller gesellschaftlichen Schichten ein Genuss. Die Legende von Mulan ist mir zum Beispiel schon seit meiner Kindheit vertraut. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Tanz mich so berühren könnte. Er hat mich zu Tränen gerührt.

Die Stimmung in den einzelnen Szenen wechselt zwischen bewegt und ruhig, innerhalb kurzer Zeit wird die komplizierte Geschichte und die innere Bewegtheit von Mulan dargestellt, sichtbar gemacht. Mulan – ein junges Mädchen, muss sowohl seinem Vater als auch dem Land dienen. Damit ihr alter Vater nicht als Soldat eingezogen wird, verkleidete Mulan sich als Mann, trat in die Armee ein und kämpfte als Soldat. Es war mitreißend zu sehen, wie die Aufopferung und das Loslassen ihrer Gefühle für den Vater in den Bewegungen so deutlich zum Ausdruck gebracht wurden.

Ein anderes Beispiel ist Li Bai: Bislang wäre für mich die Darstellung der Geschichte von Li Bai in einer Choreographie unvorstellbar gewesen. Li Bai ist ein Künstler, der zur gleichen Zeit trinkt und dichtet. Der Vorhang öffnet sich und man sieht einen übergroßen Mund, vor dem ein kaum sichtbares Schloss hängt, dahinter blauer Himmel. Ein Büschel gelber Blumen auf einem Felsen, dazu der betrunkene, weiß gekleidete Dichter, der sich an einen Felsen lehnt. Allein die Schönheit dieses Bildes hat mich schon sehr überrascht. Noch mehr aber überraschte mich eine Gruppe von Feen, die aus dem großen Mund heraus fliegen, sanft auf der Bühne landen und tanzen.

Man fühlt sich wie im Himmel, wie in göttlichen Dimensionen. Dann tanzt der Dichter, halb betrunken, und schreibt dabei ein Gedicht. – Sehr fließend, schwebend, edel, elegant, frei, ungezwungen. Li Bai ist nicht mehr ein vager Schatten hinter den alten Gedichten, sondern ein lebendiges Wesen mit Gestalt und Geist, Li Bai ist zum Leben erweckt.

Vorhang zu, Vorhang auf, Szene für Szene werden atemberaubende, phantastische Szenen im Himmel und auf der Erde vor unsere Augen geführt. Alle Worte sind zu blass, um das zu beschreiben.

Die Szenen gehören in den Himmel – reine neue Kultur

Ich bin nicht Anhänger der chinesischen demokratischen Bewegung. Aber manchmal treffe ich mich auch mit Bekannten aus dieser Bewegung. Einmal dauerte so ein Treffen an der Harvard Universität einen ganzen Tag. Am Abend fand eine Party statt. Wir haben gesungen und gesungen, bis uns die Lieder ausgingen. Da fing jemand an zu singen: „ Die amerikanischen Gangster und die Banditen der Kuomintang ausrotten!" Uns war bekannt, dass der Chinese, der dieses Lied anstimmte, die Kommunistische Partei hasst, aber trotzdem singt er ein KP-Lied! Und er singt es auf amerikanischem Boden. Also der Sänger hasst die KP, und doch hat er auf amerikanischem Boden so etwas gesungen. Die Partei ist inzwischen so im Volk verankert, so fest in der Kultur und den Gedanken verankert, dass es sehr, sehr schwer ist, sich davon zu lösen.

Vor dem Besuch von Divine Performing Arts war ich besorgt, dass den Aufführungen vielleicht doch etwas von der Parteikultur anhaftet, denn diese Partei hat China 60 Jahre lang regiert. Jeder, der schon einmal in China gelebt hat, ist von der Parteikultur beeinflusst. Aber ich war wirklich überrascht zu sehen, dass die Tänze so rein und wahrhaftig sind, völlig unberührt von der Parteikultur. Sie stammen alle aus der Tradition unserer chinesischen Nation, ihnen haftet nichts von der Parteikultur an. Das ist sowohl eine traditionelle als auch eine brandneue Dimension. Als ich noch klein war, habe ich die Werte von Gutherzigkeit – Loyalität – Anstand -Glaubwürdigkeit, die Werte des Konfuzius, der traditionellen chinesischen Kultur in der Generation meiner Eltern in meinem Heimatdorf gespürt, sie wurden dort gelebt. Bedauerlicherweise ist das alles während der 60jährigen KP-Herrschaft zerstört worden.

Und nun hat Divine Performing Arts das Beste und das Schönste unserer alten Kultur aufgenommen und zur Vollendung gebracht. Divine Performing Arts zeigt ein schönes, harmonisches Bild menschlichen Zusammenlebens von Mensch/Mensch und Mensch/Natur. Divine Performing Arts zeigt reine Wahrhaftigkeit, reine Barmherzigkeit und reine Schönheit. Deswegen würde ich sagen, dass Divine Performing Arts in China ebenso beliebt wäre, wenn es zugelassen wäre.

Offenbarung des Lebens und der chinesischen Zivilisation

Wenn ich sage, dass die künstlerische Schönheit von Divine Performing Arts mich wachgerüttelt hat, dann bedeutet das, ihr Inhalt und die Tiefe der Einsichten haben mich tief erschüttert. Schon von alters her beinhaltet die chinesische Kultur die Verehrung von Buddhas und Gottheiten. In den vier bekanntesten chinesischen [literarischen] Werken aus alten Zeiten sowie in traditionellen Opern sind die Verehrung von Buddhas und Gottheiten enthalten.

Mir ist aufgefallen, je mehr die künstlerischen Werke den Glauben und die Verehrung für Buddhas und Gottheiten zeigen, desto höher ist nicht nur ihr künstlerisches Niveau, sondern um so beliebter sind sie auch in den gebildeten Bevölkerungsschichten. Zum Beispiel mein Vater: Er war zwar Kommunist, aber an Festtagen hat er immer noch Zeremonien für Buddhas und Gottheiten durchgeführt. Bei meiner Mutter war das noch intensiver. Sie hat solche Zeremonien noch öfter durchgeführt. Ihr Wesen war einfach göttlich geprägt.

Mein erster Gedanke bei der Gala war, ich sollte meine Eltern unbedingt dahin führen. Ich bin davon überzeugt, ihnen würde Divine Performing Arts sehr gut gefallen.

Die erste Szene zeigt die Erschaffung der 5.000 Jahre alten Zivilisation. Als ich dies zum ersten Mal sah, empfand ich es als eine schöne Darstellung der Quelle unserer chinesischen Kultur, mit himmlischen Palästen und himmlischer Musik. Ich habe es als ein künstlerisches Symbol für den Ursprung unserer Kultur verstanden. Die Menschen sind der Geist aller Wesen, die höchste Existenz auf diesem Planeten. Wie könnten die Menschen vom Affen abstammen! Ein Affe, der Fische mit Steinen jagt und sie isst, wäre der schon so schlau, dass er zum Menschen werden kann? Ist das nicht ein Witz? Ist das nicht eine Beleidigung unserer 5.000 Jahre alten Zivilisation, wenn man sagt, wir stammen von primitiven Affen ab?

Wonach jeder Mensch im Innersten sucht

Als ich diese Szene zum ersten Mal sah, empfand ich es als einen Hinweis einer mächtigen und mythischen Macht, der mir die Wahrheit offenbarte: In dem weiten Kosmos sind wir Menschen zwar niedrige, unbedeutende Lebewesen, unser Geist stammt jedoch aus hohen Dimensionen. In diesem größten Theater der Welt [Anm.d.Red.: die Radio City Music Hall in New York], das 6.000 Zuschauer fasst, wurde das Publikum aus unterschiedlichsten Nationen angesprochen und mitgerissen, es hat lang anhaltend applaudiert, denn auf der Bühne wird nicht nur die künstlerische Schönheit gezeigt, sondern viel tiefer gehende geistige Inhalte. Das sind die Dinge, nach denen jeder Mensch in seinem Innersten sucht.

Divine Performing Arts zeigt uns, dass unsere Seele, unser Geist, unsere Kultur aus höheren Dimensionen stammen. Divine Performing Arts offenbaren uns, dass die Zivilisation unserer chinesischen Nation vom Himmel stammt. Diese Erkenntnis hat uns geistig erhoben. Sie liefert auch eine Erklärung auf meine Frage: Was ist der Ursprung von Gutherzigkeit, von Liebe und Weisheit und des Impulses, nach dem Schönen und Guten zu streben? Woher stammen die Dinge; nach denen wir auf der Suche sind und denen wir uns annähern möchten?

Ein weiteres Beispiel: Die Szene „Legende des Zauberpinsels" handelt davon, dass unsere Vorfahren den Pinsel durch Hinweise höherer Lebewesen erhielten Diese Erklärung ist auch nachvollziehbar. Man hat dabei die Würde der chinesischen Nation gespürt. Natürlich sieht das jeder anders, jeder hat seine eigene Sichtweise. Egal, wie man es betrachtet, die Schönheit und Freude kann jeder empfinden, ebenso Erkenntnisse für sein Leben gewinnen.

Vieles von der Aufführung von Divine Performing Arts, seien es der Tanz, die Musik, die Kostüme oder das Bühnenbild, alles ist unglaublich schön, viel schöner als man es sich vorstellen kann. Die Szenen am Anfang und am Ende, das große kosmische Rad, woher stammt diese Weisheit, die die menschliche Weisheit bei weitem übersteigt?

Als ich erfuhr, dass alle diese originalen Meisterwerke von Falun Gong-Praktizierenden geschaffen wurden und alle diese virtuosen, hochqualifizierten Künstler Falun Gong praktizieren und sie mit drei Ensembles und mit zwei Orchestern auf Welttournee sind und überall beim Publikum auf großen Widerhall stoßen, war ich sowohl überrascht als auch innerlich bewegt. Eine Kultivierungsgruppe, die seit neun Jahren von der Kommunistischen Partei unterdrückt wird, wie hat sie das schaffen können? Für mich ist hinter Divine Performing Arts eine heilige Kraft zu spüren.

Erwachen

Ganz besonders haben mich die zwei Choreographien erschüttert und berührt, die von der Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden in China berichten. Das eine Stück „Während der Verfolgung gehen wir unerschütterlich auf dem Weg der Gottheiten" erzählt die Geschichte einer ursprünglich glücklichen dreiköpfigen Familie. Der Vater wurde wegen seines Glaubens von der Polizei der KP festgenommen und zu Tode gefoltert. Als Rechtsanwalt bin ich mit solchen Fällen sehr vertraut. Ich weiß, dass darin keinerlei Übertreibung oder Propaganda enthalten ist. Solche Tragödien sind in China an der Tagesordnung.

Einer meiner Verwandten arbeitet in einem Petitionsbüro. Wie er mir erzählte, bereitet es ihm die meisten Kopfschmerzen, dass er den Befehlen der Regierung Folge zu leisten und mit seinen Mitarbeitern und mit Polizisten Praktizierende zu Hause aufsuchen und sie belästigen musste, ihr Haus plündern und sie nach Belieben festnehmen und schlagen musste. Dafür hat er keinerlei Verständnis und ist damit überhaupt nicht einverstanden.

In Wuhan hatte ich einen Klienten, dessen Tochter Huang Zhao wegen des Praktizierens von Falun Gong mehrmals festgenommen und ins Arbeitslager gesteckt wurde. Als sie zum dritten Mal ins Arbeitslager kam, wurde sie dort in ein Polizeibüro gebracht und kurz darauf ist sie verstorben. Ich habe die betreffenden Polizisten aufgesucht. Sie sagten mir, sie würden den Tod der Frau als Verkehrsunfall (!) behandeln und entsprechenden Schadensersatz leisten. Ich fragte sie: ‚Sie ist in eurem Büro gestorben, nicht auf der Straße. Wie kann man das als Verkehrsunfall behandeln und den Schadensfall finanziell regulieren?' Darauf antworteten sie mir, das sei eine Anweisung „von oben". Die Forderung der Familie nach Feststellung der Todesursache wurde abgelehnt. Stattdessen wurde der Leichnam ohne Einwilligung der Familie eingeäschert. Als ich den Fall damals betreute, hat sich kein Richter getraut, die Klage anzunehmen.

Soweit ich weiß, liegt die Zahl der Opfer bei mehr als 3.000, und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Gegenüber solchen Tragödien sind wir machtlos und deshalb nach und nach apathisch geworden. Früher habe ich sie [Anm.d.Red.: die Falun Gong-Praktizierenden] vor Gericht verteidigt, Artikel gegen die Verfolgung geschrieben, mehr aber nicht. Wenn ein anderer stark gegen die Verfolgung protestierte, war ich sogar gegen seine Strategie und seine Vorgehensweise. Ich hatte dies und jenes an ihm auszusetzen.

Als nun eine solche Tragödie auf der größten Theaterbühne der Welt gezeigt wurde, war ich erschüttert und sofort hellwach. Ein Regime, das unschuldige Bürger wegen ihres Glaubens verfolgt, ist wirklich äußerst bösartig. Meiner Meinung nach sollte sich jeder Chinese schämen, jeder Chinese sollte sich schämen, der unter der KP-Herrschaft gelitten hat und trotzdem solche Tragödien auf unserem Boden duldet. Insbesondere wir Intellektuellen sollten uns schämen, dass solche Tragödien wegen unserer Angst, unseres Schweigens, unserer Apathie und stillen Duldung weiterhin stattfinden. Das ist in der Tat eine Beleidigung des Himmels, eine Beleidigung der Gottheiten. In dieser größten Tragödie trägt jeder das Kreuz [von Jesus]. Wenn wir weiterhin nicht Richtig von Falsch unterscheiden können, die Verbrechen dulden, ja sogar fördern, dann ist das extrem gefährlich.

Die Szene endet nicht mit Gewalt, sondern eine zu Tode gefolterte Praktizierende steigt, verehrt von den Menschen, in den Himmel auf, ihr Leben ist auf ewig erhoben, das hat mich am meisten bewegt. In der anderen Szene „Würde und Barmherzigkeit" wollen die Gottheiten den bösen Menschen strafen. Die Praktizierende, von bösen Menschen gefoltert, geschlagen und gedemütigt, behält ein Herz der Nachsicht und findet so eine barmherzige Lösung für den Konflikt. Unerschütterlich und gleichzeitig barmherzig wird der Gewalttäter aufgerüttelt und findet zu seinem guten Gewissen zurück.

Für wen tun sie das?

In dem Lied „Wir geben dir den Weg der Hoffnung" heißt es: „ Für wen scheuen wir weder Wind noch Sturm? Für wen verharren wir in Hunger und Kälte? Auf den Straßen sind die Dafa-Jünger, sie halten Flugblätter in den Händen, sie sind geprägt von Barmherzigkeit und Leid. Als ich dieses Lied hörte, konnte ich meine Tränen nicht zurück halten.

Das ist wirklich wahr. Auf den Straßen des New Yorker Stadtteils Flushing, bei Regen, Schnee und starkem Wind, verteilen sie stundenlang Flugblätter und Zeitungen. Sie scheuen weder Wind noch Regen, so wie es in dem Text des Liedes heißt. Immer wenn ich in der Vergangenheit an ihnen vorbei kam, habe ich ein Flugblatt mitgenommen und mich dafür bedankt. Seinerzeit hatte ich das Gefühl, diese Menschen haben es nicht einfach, nimm doch eins der Flugblätter. Ich tat das aus Mitleid mit ihnen.

Ich denke noch an die Falun Gong-Praktizierenden in China, die keine Angst vor Schlägen und Gefängnis haben, auf ihrem Glauben bestehen, trotz Todesgefahr zum Petitionsbüro gehen oder Flugblätter verteilen, um die Menschen die Wahrheit wissen zu lassen. Ich denke auch an die Künstler von Divine Performing Arts, die keine Mühe scheuen und auf der Welttournee Schönheit und Hoffnung verbreiten. Für wen tun sie das überhaupt? Früher war mir das wirklich nicht klar. Nach dem Besuch von Divine Performing Arts habe ich es langsam verstanden. Sie tun das nicht für sich selbst, auch nicht, um für sich etwas zu bekommen. Und sogar angesichts der Tatsache, dass wir über die Menschenrechtskatastrophe schweigend hinweg schauen, ja, sie sogar herzlos verachten und verspotten, tragen sie keine Beschwerde im Herzen, keinen Hass und bringen uns voller Barmherzigkeit die Wahrheit. Damit wir ein schlimmes Ende vermeiden können, zeigen sie uns den Weg der Hoffnung. Ihre Aufopferung, ihre Beharrlichkeit dienen eben der Rettung von uns besserwisserischen Menschen. Ihre Toleranz, ihre geistige Dimension führen dazu, dass ich mich schäme, ich bin davon bewegt.

Ein Geschenk der Gottheiten

Nach dem Besuch von Divine Performing Arts ist in mir ein starker Wunsch entstanden. Wann können wir Divine Performing Arts nach China bringen? Dort könnte dann jeder die Chance haben, selbst zu entscheiden, was für Menschen es wohl sein mögen, die solch schöne und aufrichtige Kunstwerke erschaffen haben, was für Menschen es sein mögen, die eine künstlerisch so anspruchsvolle Gala aufführen? Sind diese Menschen gut oder schlecht für das Land und seine Bewohner? Sie und das Regime, von dem sie verfolgt werden, wer von ihnen ist der Aufrichtige, wer ist der Böse?

Das ist auch für jeden eine Chance, seinen Lebensweg neu zu bestimmen. Divine Performing Arts hat mir nicht nur außerordentlichen künstlerischen Genuss geschenkt, sondern auch meine Seele gereinigt, hat mir einen Ausweg gezeigt, hat mich erkennen lassen, dass wir einen göttlichen Ursprung haben. Wir sollten den besseren Weg zurück zu unserer Heimat wählen. Wenn wir den höchsten Weg von Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht einschlagen, dann sind wir weit entfernt von Betrügen, Kämpfen und Eigensinn. Dann können wir in eine höhere Dimension, ja sogar ins Himmelreich aufsteigen. In diesem Sinne ist Divine Performing Arts ein Geschenk der Gottheiten. Die Gottheiten haben in künstlerischer Form das Himmelreich offenbart, das für uns bestimmt ist. Die Menschen, die das Glück haben, Divine Performing Arts zu sehen, haben wirklich ein großes Glück!

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