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Stadt Dalian: Nach acht Jahren Haft wird Herr Liu Dexi erneut inhaftiert

Nur sechs Monate nach der Freilassung aus seiner 8-jährigen Gefangenschaft wurde Herr Liu Dexi für das Praktizieren von Falun Gong erneut rechtswidrig verhaftet. Die Verhaftung nahmen Polizisten der Sanshilibao Polizeistation am 22. Mai 2012 vor. Herr Liu hatte Flyer im Sanshilibao Markt in der Stadt Dalian angebracht, um die Verfolgung von Falun Gong zu entlarven. Derzeit wird Herr Liu im Untersuchungsgefängnis im neuen Bezirk Puwan festgehalten.

Herr Liu Dexin (44) kommt aus dem Bezirk Jiaojiang der Stadt Taizhou, Provinz Zhejiang. 1998 war er geschäftlich in Dalian unterwegs, wo er einen Falun Gong-Praktizierenden kennenlernte, der ihn dazu inspirierte, auch mit der Praktik anzufangen. Herr Liu machte aufgrund des Praktizierens von Falun Gong sowohl körperlich als auch geistig große Veränderungen durch. Er hörte mit dem Glücksspiel auf, hörte auf, sich mit seiner Frau zu streiten, und fing an, seine Kunden ehrlich und integer zu behandeln.

Bei Überzahlungen gab er den Kunden das Geld immer zurück. Einer seiner Kunden sagte: „Ich mache schon mein ganzes Leben lang Geschäfte. Ich habe nie jemanden gesehen, der so ehrlich ist wie er.“ Als seine Familienangehörigen die bemerkenswerten Veränderungen bei Herrn Liu sahen, begannen sie ebenfalls, Falun Gong zu praktizieren.

Familie seit 13 Jahren für das Praktizieren von Falun Gong verfolgt

Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 anfing, Falun Gong zu verfolgen, haben Herr Liu und seine Familie unzählige Schwierigkeiten für ihren Glauben erlitten. Im November 1999 gingen Herr Liu, seine Frau und ein weiteres Familienmitglied nach Peking, um für das Recht zu appellieren, Falun Gong zu praktizieren. Als sie in Peking ankamen, meldete sie ein Gasthausbesitzer der Polizei. Sie wurden verhaftet und ins Staatssicherheitsbüro der Provinz Zhejiang in Peking gebracht. Nachdem man sie dort zwei Tage lang festgehalten hatte, wurden sie von Beamten des Bezirks Jiaojiang der Stadt Taizhou nach Taizhou zurückgebracht und in einem Untersuchungsgefängnis inhaftiert. Herr Liu und seine Frau wurden dort 21 bzw. sieben Tage lang festgehalten. Die Polizei erpresste von seiner Familie 30.000 Yuan.

Im Januar 2001 ging Herr Liu noch einmal nach Peking und entfaltete ein Banner mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“. Daraufhin wurde er von Pekinger Polizisten schwer geschlagen, verhaftet und in das Taizhou Untersuchungsgefängnis gebracht. Lokale Polizisten täuschten Herrn Lius Frau, sodass sie aus dem Haus herauskam, und verhafteten auch sie. Sie wurde für sechs Monate in ein Zwangsarbeitslager gebracht. Herr Liu wurde für zweieinhalb Jahre in einem Zwangsarbeitslager inhaftiert.

Im März 2003, nachdem Herr Liu entlassen worden war, gingen er und seine Frau nach Dalian, um ein Geschäft zu eröffnen. Polizisten des Bezirks Jiaojiang in Taizhou folgten ihnen dorthin und schikanierten sie unaufhörlich. Das Paar ging ein Jahr lang in die Obdachlosigkeit, um einer erneuten Verhaftung zu entgehen.

Am 1. März 2004 gingen die Polizisten Wang Lingen und Chen Xin des „Büro 610“ zu Herrn Lius Haus und gaben vor, die Telefonnummer des Hausvermieters zu benötigen. So brachten sie Herrn Liu dazu, die Tür zu öffnen – und sofort verhafteten sie ihn. Herrn Lius Frau sah sich gezwungen, aus dem Fenster aus der zweiten Etage zu springen, um der Verhaftung zu entkommen. Dadurch wurde ihre Lunge verletzt und ihr Becken gebrochen. Der Krankenhausmitarbeiter sagte, dass sie in Lebensgefahr sei und dass sie wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens eine Behinderung haben oder gelähmt sein würde.

Herrn Lius Frau glaubte fest an Falun Gong. Sobald sie wieder zu Bewusstsein kam, praktizierte sie die Falun Gong-Übungen. Drei Tage später waren ihre Knochen auf wundersame Weise geheilt und sie benötigte keine Operation mehr. Einen Monat später konnte sie wieder gehen. Nach zwei Monaten war sie wieder völlig gesund.

Nachdem Herr Liu verhaftet worden war, wurde er von etwa zehn Personen, geleitet von Wang Lingen, unter Anwendung von Folter verhört. Sie erlaubten ihm nicht zu schlafen, woraufhin er psychisch labil wurde. Dann fälschten Polizisten seine Unterschrift auf dem Verhörprotokoll, das am 12. August 2004 vom Jiaojiang Gericht als „Beweis“ genommen wurde, um Herrn Liu zu zehn Jahren Gefängnis zu verurteilen.

Herr Liu legte gegen das Urteil Berufung ein und legte bei der neuen Gerichtsverhandlung am 1. März 2005 eine Verteidigungsaussage vor. Das Gericht jedoch hielt die ungesetzliche Verurteilung aufrecht. Herr Liu wurde an Händen und Füßen gefesselt und dem Gefängnis in Jinhua überstellt. Nachdem das 5. und 4. Gefängnis seine Aufnahme abgelehnt hatte, wurde er in das 2. Gefängnis der Provinz Zhejiang gebracht.

Dort versuchten die Wärter, Herrn Liu mithilfe von Folter „umzuerziehen”. Sie zwangen ihn, den ganzen Tag lang auf einem kleinen Hocker zu sitzen, wobei er sich nicht bewegen durfte. Sie schlugen ihn brutal mit einem dicken Stock bis dieser zerbracht und spielten Falun Gong verleumdende TV-Programme ab, um seinen Glauben zu brechen.

Vier Jahre lang wurde Herr Liu derartiger Folter und Gehirnwäsche unterzogen und unter dem enormen Druck schrieb er eine Garantieerklärung, die besagte, dass er seinen Glauben an Falun Gong widerrief. Von 2008 an wurde Herr Liu täglich zu acht Stunden schwerer Zwangsarbeit gezwungen.

Zudem wurde Herrn Lius Familie fortwährend von Beamten schikaniert. Am 9. März 2009 brachen mehr als 20 Polizisten an dem Arbeitsplatz seiner Frau ein, durchwühlten den Platz und verhafteten einen Mitarbeiter. Herr Lius Frau sah sich gezwungen, ihr Heim zu verlassen und in die Obdachlosigkeit zu gehen, um einer Verhaftung zu entgehen. Die Polizei des Bezirks Jiaojiang schikanierte daraufhin mehrmals ihre Familie und setzte sie unter Druck, um ihren Aufenthaltsort preiszugeben und sie zurückzuholen.

Im November 2011 – nach acht Jahren Haft – wurde Herr Liu entlassen. Doch am Nachmittag des 22. Mai 2012, nur sechs Monate nach seiner Freilassung, wurde er für das Anbringen von Informationsmaterialien über Falun Gong in der Nähe des Sanshilibao Marktes erneut verhaftet. Beamte der Sanshilibao Polizeistation führten die Verhaftung durch. Derzeit ist Herr Liu im Puwan Untersuchungsgefängnis inhaftiert.

In den vergangenen 13 Jahren wurde die Familie Liu aufgrund der Verfolgung auseinandergerissen. Außerdem haben sie ihr Geschäft und ihr festes Einkommen verloren. Ihre 15-jährige Tochter ist gezwungen, alleine ohne ihre Eltern zu leben.

An der Verfolgung beteiligte Personen und Stellen:

Jiaojiang Untersuchungsgefängnis: +86-576-8223781
2. Gefängnis der Provinz Zhejiang: +86-571-86244176

Wang Wei, Leiter der Sanshilibao Polizeistation: +86-13942086906 (mobil)
Lin Xuzhi, Polizeileiter des Bezirks Jiaojiang: +86-139045769099 (mobil)
Nationales Sicherheitsbüro in Taizhou: Wang Kui
Zhang Liming, Leiter des Jiaojiang Untersuchungsgefängnisses

Weitere an der Verfolgung beteiligte Stellen finden Sie im chinesischen Originaltext.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2012/6/16/133988.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2012/5/31/258295.html

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