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Die Verbrechen von Shao Lei, ehemaliger Direktor der Gefängnisverwaltung des Justizministeriums

Am 20. Juli vor 23 Jahren, im Jahr 1999, begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Unterdrückung von Falun Dafa. Am 20. Juli dieses Jahres haben Falun-Dafa-Praktizierende in 38 Ländern ihren jeweiligen Regierungen eine aktualisierte Liste der Täter vorgelegt und darauf gedrängt, den auf der Liste stehenden Personen (und ihren Familienangehörigen) die Einreise zu verweigern und ihr Vermögen einzufrieren.

Die 38 Länder sind: die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Polen, Belgien, Schweden, Österreich, Irland, Dänemark, Finnland, Tschechien, Portugal, Griechenland, Ungarn, Slowakei, Luxemburg, Kroatien, Slowenien, Lettland, Estland, Zypern, Malta, Japan, Südkorea, Indonesien, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Israel, Mexiko, Chile und die Dominikanische Republik.

Eine Person auf der Liste ist Shao Lei, ehemaliger Direktor der Gefängnisverwaltung des Justizministeriums.

Shao hat als Vize-Direktor und Direktor der Gefängnisverwaltung des Justizministeriums aktiv an der Verfolgung von Falun Dafa mitgewirkt. Unter seiner Leitung spielten die Gefängnisverwaltung sowie die Gefängnisse auf allen Ebenen eine wichtige Rolle bei der Verfolgung von Praktizierenden. Shao ist für Verbrechen verantwortlich, die an Falun-Dafa-Praktizierenden während der Haft verübt wurden, darunter Folter, Verletzungen, Verstümmelungen, Tötungen und sogar Organentnahme.

Es folgen weitere Informationen über Shao:

Vollständiger Name: Shao (Nachname) Lei (Vorname)Geschlecht: MännlichLand: ChinaGeburtsdatum/-jahr: UnbekanntGeburtsort: Unbekannt

Shao Lei

Titel und Position

Januar 2015 – heute: Vizepräsident der Vereinigung für Strafvollzug des JustizministeriumsJuni 2005 – Januar 2015: Direktor des Gefängnisverwaltung des JustizministeriumsNovember 2002 – Juni 2005: Vize-Direktor der Gefängnisverwaltung des Justizministeriums

Es folgen einige Beispiele für die Verbrechen, die unter der Leitung von Shao begangen wurden.

Hauptverbrechen

1. Folter und Gehirnwäsche im nationalen Gefängnissystem

Seitdem die KPCh 1999 mit der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden begonnen hat, verwandelte sie die öffentliche Sicherheit, die Justiz sowie das Gefängnissystem in die heute bekannte Verfolgungsmaschinerie.

Während Shaos Amtszeit als Direktor der Gefängnisverwaltung des Justizministeriums von 2005 bis 2015 führte er sämtliche Befehle seiner Vorgesetzten Wu Aiying aus.

Um Falun-Dafa-Praktizierende zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen und so die „Umerziehungsquote“ zu erhöhen, werden Praktizierende im Gefängnis mit verschiedenen Methoden gefoltert. Dazu gehören brutale Schläge, Elektroschocks, Gefangenschaft, sexueller Missbrauch, Zwangsernährung, Sklavenarbeit, Gehirnwäsche und Zwangsmedikation. Von letzterer wird sehr häufig Gebrauch gemacht.

Laut dem „Untersuchungsbericht über Folter und Tötung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh“, einem von Minghui im Jahr 2013 veröffentlichten Dokument, gab es unter 3.653 gemeldeten Todesfälle 404 Praktizierende (elf Prozent), die in 122 Gefängnissen in ganz China starben.

Es folgt ein Einblick in die Foltermethoden.

Brutale Schläge

Schläge sind eine der am häufigsten angewandten Foltermethoden in Gefängnissen. Etwa 21 Prozent der vorgenannten Todesfälle wurden durch brutale Schläge durch Gefängnispersonal und Insassen verursacht.

Die Wärter schlagen die Gefangenen nicht nur mit bloßen Händen, sondern auch mit Füßen, Knien, Ellenbogen und anderen Körperteilen. Einige Wärter schrecken nicht davor zurück, Praktizierende mit Instrumenten wie Stöcken, Eisenwaren, Hockern, Peitschen und Glasfalschen zu schlagen.

Die Schläge werden unterteilt in Ohrfeigen, Kneifen, Handkantenschläge, Schleifen, Treten, Schubsen, Ziehen, Zerren und Begrabschen. Die Opfer werden auf Kopf, Gesicht, Gliedmaßen und empfindliche Bereiche wie Genitalien geschlagen.

Gao Xiaowen wurde am 12. März 2013 zu Tode geprügelt – nur sechs Tage nach seiner Ankunft im Gefängnis Jinzhong, Provinz Shanxi. Er wurde 40 Jahre alt und hinterließ seine Frau, ein zehnjähriges Kind sowie die über 70-jährigen Eltern.

Folter-Nachstellung: Schläge

Folterinstrumente

In den Gefängnissen werden bis zu 70 Folterinstrumente wie Handschellen, Fußfesseln, Kompressionsgürtel, Seile, Tigerbank, Totenbett, Feuer und andere Dinge genutzt. Beispielsweise werden Praktizierende an Handschellen oder Seilen aufgehängt, auf die Tigerbank gefesselt, ihnen werden Fußfesseln angelegt. Oft haben sie unerträgliche Schmerzen. Nicht selten führt die Folter zum Tod.

Li Xiwang wurde am 18. Juli 2011 in das Gefängnis Gangbei (jetzt Gefängnis Binhai) in Tianjin überführt, wo er eine achtjährige Haftstrafe verbüßen sollte. Am 29. Juli wurde er an „Bodenankern“ gefesselt. Hierzu werden die Beine des Opfers ausgestreckt und fixiert, sodass sie nicht mehr bewegt werden können. Die Hände werden am Boden gefesselt; der Rücken ist gekrümmt. Üblicherweise wurden die Praktizierenden mit dieser Methode maximal zwei Stunden gefoltert, bei Li vergingen zehn Stunden, bevor er um Mitternacht tot aufgefunden wurde. Er starb im Alter von 49 Jahren.

Folter-Zeichnung: „Bodenanker“

Elektroschocks

In Gefängnissen und Arbeitslagern werden häufig Elektroschocks mit Hochspannungsstäbchen eingesetzt, oft mehrere gleichzeitig an Genitalien, im Gesicht, an Armen und Beinen, Kopf, Brust, Hals, Rücken, Taille, Rippen und Anus.

Als Zhang Hui im Gefängnis Gongzhuling in der Provinz Jilin inhaftiert war, sperrten ihn die Wärter in Isolationshaft und fesselten ihn an ein Bett. Sie schockten ihn gleichzeitig mit drei Elektro-Schlagstöcken, bis die Batterien leer waren. Zhang erlitt schwere Verletzungen an Anus und den inneren Organen. Er starb im April 2009.

Folter-Zeichnung: Mit Elektro-Schlagstöcken gefoltert

Zwangsernährung

Wenn Falun-Dafa-Praktizierende aus Protest gegen die Verfolgung in Hungerstreik treten, unterziehen die Wärter sie ohne Zögern einer Zwangsernährung. Diese dient aber nicht als lebenserhaltende Maßnahme, sondern zur Folterung. Dabei gehen die Wärter nicht nur brutal vor, sondern vergrößern auch das Leiden der Praktizierenden, indem sie ihnen durch den Schlauch Salzlake, Chili- oder Senfpulver, Senföl, rohes Maispulver, kochendes Wasser oder brühende Suppe einflößen.

Qin Yueming aus der Stadt Yichun, Provinz Heilongjiang, war zu zehn Jahren Haft im Gefängnis Jiamusi verurteilt worden. Am 25. Februar 2011 wurde er im Waschraum zwangsernährt. Qin erzählte dem Gefängnisarzt, dass ein Gefangener den Ernährungsschlauch in seine Lunge eingeführt hatte. Der Arzt behandelte den Praktizierenden jedoch nicht, sondern brachte ihn in einen leeren Raum am Ende des Flurs. Qin starb am nächsten Tag im Alter von 47 Jahren. Sein Gesicht zeigte deutlich, dass er vor dem Tod unerträgliche Schmerzen hatte. Die Lippen waren violett. In Mund und Nase war Blut.

Folter-Zeichnung: Zwangsernährung

Menschenunwürdige Behandlung

Im Gefängnis werden die Praktizierenden menschenunwürdig behandelt, wie beispielsweise durch Schlafentzug, Aushungern, Toilettenverweigerung oder Sprechverbot.

Einige Wärter flößten Praktizierenden Fäkalien, Urin, Spucke, Chili- oder Seifenwasser sowie anderen Schmutz ein, bevor sie ihnen einen stinkenden Socken, Lumpen oder Stoffreste in den Mund stopften und mit Klebeband fixierten. Eine Praktizierende wurden komplett entkleidet, um sie zu erniedrigen.

Im Jahr 2005 wurde die 60-jährige Zhang Shuxia aus dem Bezirk Heping, Stadt Shenyang in das Frauengefängnis Liaoning gebracht. Zwei Gefangene, Wang Chunjiao und Miao Shuxia, folterten sie damals.

Zhang schilderte später: „Diese beiden Gefangenen ließen rote Peperoni in kochendem Wasser ziehen, fügten Salz hinzu und verabreichten sie mir. Wang ‚reinigte‘ mein Gesäß mit Chiliwasser und zwang mich, 20 Esslöffel davon zu trinken. Sie sammelten die Peperonihülsen vom Boden auf und stopften sie mir in die Vagina. Sie schütteten mir eiskaltes Wasser in den Nacken, bis meine Wattejacke und meine Hose so durchnässt waren, dass sie anfingen zu tropfen.“

Misshandlung

In Gefängnissen und Arbeitslagern werden Falun-Dafa-Praktizierende häufig misshandelt. Sie müssen lange Zeit Hocken, Knien, Laufen, Stehen oder auf dem Boden sowie kleinen Hockern sitzen. Die Praktizierenden müssen zudem ihre Arme hinter dem Rücken verschränken und sich dann nach vorne beugen. Auch in dieser Position müssen sie lange Zeit ausharren.

Psychopharmaka und Gift

Routinemäßig werden in den Gefängnissen auch Psychopharmaka und giftige Substanzen eingesetzt, um Falun-Dafa-Praktizierende zu foltern. Sie werden damit insgeheim vergiftet oder mit Medikamenten zwangstherapiert, die das zentrale Nervensystem schädigen.

Laut dem vorerwähnten „Untersuchungsbericht über Folter und Tötung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh“ von Minghui aus dem Jahr 2013 waren 234 (sechs Prozent) der 3.653 gemeldeten Todesfälle auf verabreichte Medikamente zurückzuführen.

Von 126 Todesfällen ereigneten sich 18 Prozent in Gefängnissen, 33 Prozent in Arbeitslagern, 30 Prozent in Gehirnwäsche-Einrichtungen und Nervenkliniken, zehn Prozent in Polizeiwachen und acht Prozent in Haftanstalten.

Zhu Yifang wurde während ihrer Haft im Frauengefängnis Chengdu zweimal ins Krankenhaus eingeliefert. Dort drückten vier männliche Gefangene sie auf ein Bett und fesselten ihre Gliedmaßen an alle vier Ecken sowie ihren Körper und ihre Knie an die Seiten des Bettes. Dann gaben sie ihr Spritzen mit unbekannten Substanzen, die Herzrasen auslösten. Zhu schmerzten die Blutgefäße; der Bauch schwoll an. Die Praktizierende starb am 6. März 2012 an den Folgen der Spritzen.

Um Wärter und Gefangene dazu zu bringen, dass sie die Praktizierenden massiv folterten, setzten die Behörden zusätzliche Anreize. So waren jährliche Bezüge der Wärter an die „Umerziehungsquote“ geknüpft, während Gefangene mit Vergünstigungen, wie beispielsweise eine Verkürzung ihrer Haftstrafe gelockt wurden.

2. Organentnahme bei Praktizierenden bei lebendigem Leib in großem Stil

Von allen Methoden, mit denen Praktizierenden verfolgt werden, ist der Organraub am schlimmsten.

Seit dem 20. Juli 1999 hat der frühere Staatschef und KPCh-Vorsitzende Jiang Zemin ein ganzes System zur Tötung der Praktizierenden wegen ihrer Organe etabliert. Das Komitee für Politik und Recht, das Zentrale Büro 610, die Zentrale Militärkommission, Armee, Polizei, Justizwesen und medizinische Einrichtungen gehören dazu. Auch die Gefängnisse sind ein integraler Bestandteil dieses kriminellen Systems.

Wie aus den vorliegenden Beweisen ersichtlich ist, haben Gefängnisse, Arbeitslager und andere Einrichtungen der KPCh mit Medizinern zusammengearbeitet, um Praktizierenden ihre Organe zu entnehmen.

Das Buch „Blutige Ernte: Organraub an Falun Gong Praktizierenden in China“, verfasst von dem erfahrenen kanadischen Anwalt David Matas und dem ehemaligen kanadischen Staatssekretär David Kilgour, dokumentiert diese entsetzlichen Verbrechen.

Das Gefängnissystem, das dem Justizministerium untersteht, wurde unter Shaos Leitung Teil der systematisierten und von höchster Ebene organisierten Zwangsentnahme von Organen der Praktizierenden bei lebendigem Leib.

Quelle: Minghui

Chinesische Version

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