Mitarbeiter des Büro 610 fuhren mich nach Hause, nachdem sie von den wahren Hintergründen der Verfolgung von Falun Gong erfahren hatten

Es gab nur wenige Falun Gong Praktizierende in dem Wohnort meiner Eltern. Die Menschen hatten nur selten die Gelegenheit, Informationsmaterial über Falun Gong zu erhalten. Ich hatte den Wunsch die dortigen Menschen darüber und die Verfolgung aufzuklären und verteilte deshalb einige Informationsmaterialien. Da es für mich sehr schwierig war, dorthin zu gelangen, brachte ich jedes Mal so viele Materialien mit, wie ich eben transportieren konnte.

Am 27. Februar 2005 besuchte ich meine Eltern und war beladen mit einem ganzen Paket voller Informationsmaterialien. Am darauf folgenden Tag besuchte ich mehr als ein Dutzend Orte und verteilte fast meine ganzen Materialien. Als ich zum letzten Ort fuhr, wurde ich angezeigt und mit auf eine Polizeidienststelle gebracht. Dies geschah gegen 15.00 Uhr.

An der Polizeistation angekommen, legten mir die Polizisten Handschellen an und befestigten diese an einer Stange. Ich sendete Aufrichtige Gedanken aus und dachte bei mir: Ich bin hierher gekommen, um Falun Gong zu bestätigen und nicht, um verfolgt zu werden. Ich werde dieses Arrangement ablehnen. So erzählte ich dem Dienststellenleiter der Polizei mit bestimmter Stimme: „Lösen Sie die Handschellen!“ Er tat dies sofort. Daraufhin begann ich, ihm von den Tatsachen hinsichtlich Falun Gong zu berichten. Ich erzählte von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Tiananmen Platz und dem Mordfall von Fu Yibin. Beide Fälle wurden benutzt, um Falun Gong zu diffamieren. Ich sprach mit ihm über den bösartigen Charakter der Kommunistischen Partei Chinas und die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang Zemin. Er hörte mir ruhig zu, ohne ein Wort zu sagen. Nach einer Weile kamen fünf Personen der Bezirksniederlassung des Büro 610 und der nationalen Sicherheit herein. Sie sagten, sie würden mich zu einer Bezirkspolizeistation bringen. Ich antwortete ihnen voller Überzeugung: „Es gibt keinen Platz, der die Berechtigung hat, dass man mich dort inhaftiert oder durch Zwangsarbeit umerzieht oder mich verurteilt. Obwohl Sie mich hier verhaftet haben, werde ich hier mit Würde herausgehen.“ Ich schrie ihnen aus dem Innenhof der Polizeistation zu, „Falun Gong ist gut!“, und alle zeigten sich schockiert.

Auf der Fahrt zur Bezirkspolizeidienststelle sagte ich laut: „Falun Gong ist gut!“ Ich erzählte ihnen davon, was bisher wirklich im Zusammenhang mit Falun Gong passiert war und begann mit dem bösartigen Wesen der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) und der Verfolgung von Falun Gong durch diese Partei. Mein Geist war sehr rein, und ich hatte keine Angst. Die Polizisten mochten, was ich sagte, sie nickten mir zu und lächelten. Kurz bevor wir die Einfahrt der Polizeistation erreichten, erhob ich meine Stimme und rief ihnen zu: „Falun Dafa ist gut!“ Die Menschen in der Polizeistation waren schockiert und hörten mir ruhig zu. Ich erklärte ihnen mehr als 20 Minuten lang die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong.

In der Polizeistation erklärte ich auch den Polizisten die wahren Umstände, bis sie nickten und mich anlächelten. Ich sagte: „Wenn ihr mich nicht freilasst, werde ich jeden Tag 'Falun Gong ist gut' rufen, bis jeder in der Polizeistation weiß, dass Falun Gong gut ist. Wenn ihr das nicht möchtet, müsst ihr mich sofort freilassen.“ Zwei Beamte des Büro 610 sagten, „Das brauchst du nicht zu machen. Wir wissen dies bereits.”

In der Polizeistation erklärte ich jedem Polizisten, dem ich begegnete, die wahren Umstände. Da nur wenige Menschen in dieser Gegend Falun Gong praktizierten, hatte die Polizei selten die Gelegenheit mit Falun Gong-Praktizierenden zusammen zu treffen, und die Mehrzahl von ihnen verstand nicht, was wirklich während der Verfolgung geschehen war. Ich dachte: Da ich nun einmal hier bin und hierher gekommen bin, um Falun Dafa (Gong) zu bestätigen, soll ich auch den Polizisten eine Chance geben. Die meisten von ihnen verstanden die Wahrheit, nachdem ich mit ihnen gesprochen hatte.

Die zwei Beamten des Büro 610 sagten: „Wir werden dich hier nicht inhaftieren. Das Praktizieren von Falun Gong ist dein spiritueller Glaube. Wir werden dich persönlich nach Hause begleiten.” Dann fuhren sie mich über 30 Meilen zurück und ließen mich frei. Sie gaben mir etwas Kleingeld mit, damit ich die Fahrkarte zurück zu meinem Zuhause bezahlen konnte, waren sehr höflich und fuhren dann weiter, nachdem ich ausgestiegen war.

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