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USA/New York: Staatspräsidenten Xi Jinping bleibt: Jiang Zemin soll vor Gericht!

In einem dreitägigen Appell in News York forderten Falun Gong-Praktizierende vom 25-28. September, dass das frühere Staatsoberhaupt Chinas, Jiang Zemin, vor Gericht gestellt werden soll. Ihre Forderung richtete sich an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, der in diesen Tagen während seines 8-tägigen Staatsbesuch in den USA anlässlich des bevorstehenden 71. UN-Gipfels in New York weilte.

Xi Jinping war bereits bei seinem ersten Halt in Seattle Anfang der Woche mit den Demonstrationen der Praktizierenden konfrontiert.

Jiang Zemin ist der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). 1999 missbrauchte er seine Macht und initiierte die Verfolgung von Falun Gong in China. Er ist hauptverantwortlich für den Beginn und die Durchsetzung der Verfolgung.

Am 27. September hielten die Praktizierenden Transparente und Plakate in der Nähe des Hotels Waldorf Astoria und entlang der Straßen zu den Vereinten Nationen hoch, für alle weithin sichtbar. An diesem Sonntag waren die Transparente für den vorbeifahrenden Verkehr sehr gut sichtbar, da weniger Fußgänger auf den Straßen waren als wochentags. Die Praktizierenden hielten ihre Protesttransparente von 06:30 Uhr bis 17:00 Uhr hoch. Während dieser Zeit verteilten viele weitere Praktizierenden Flyer und anderes Informationsmaterial an die Passanten.

In dieser Zeit fuhr Xis Autokolonne mehrmals zwischen dem Hotel und den verschiedenen Veranstaltungsorten hin und her, wie zum Beispiel der Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen.

Medien interviewen die Praktizierenden

Reporter von NBC und Columbia University interviewten eine Praktizierende namens Lucy und fragten sie, warum die Praktizierenden hier protestieren würden. Lucy berichtete: „Falun Gong wird in China seit 16 Jahren verfolgt und zwar bis heute. Jiang Zemin ist derjenige, der die Unterdrückung begonnen hat. Wir sind hier, um ein Ende der Verfolgung von Falun Gong zu fordern und Xi Jinping zu bitten, Jiang zur Rechenschaft zu ziehen.“

Fast 300 Strafanzeigen allein schon aus New York

Mehr als 180.000 Strafanzeigen wurden seit Mai in China erstattet. Darunter sind fast 300 von Falun Gong-Praktizierenden aus New York.

Li Qiong, die beim Obersten Gericht und der Obersten Staatsanwaltschaft Chinas eine Strafanzeige eingereicht hat, war vier Mal in Arbeitslager, weil sie sich geweigert hatte, Falun Gong aufzugeben.

„Ich wurde mit hochkonzentriertem Salzwasser zwangsernährt, mehrere Tage lang hoch aufgehängt und gezwungen, ohne mich zu bewegen oder zu schlafen monatelang auf einem kleinen Hocker zu sitzen“, berichtet sie.

„Um diese Misshandlungen zu vertuschen, taten die Wärter dies in Isolationshaft, damit die anderen Häftlinge nichts davon erfuhren.“

Unterstützung von Passanten

Viele Leute nahmen das Informationsmaterial der Praktizierenden an und einige wollten mehr zu dem Thema erfahren.

Alan Adler, Geschäftsführer von „Friends of Falun Gong“, betonte, dass es für Chinas Zukunft entscheidend sei, Jiang Zemin vor Gericht zu stellen.

„Dadurch, dass Falun Gong und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht unterdrückt werden, wird die moralische Grundlage in China aufs Spiel gesetzt und zieht schwerwiegende Konsequenzen nach sich. Das brutale Vorgehen gegen Falun Gong zu beenden und die Nation von der kommunistischen Partei zu befreien, ist ein konkreter Schritt in eine bessere Zukunft des Landes“, sagte Adler.

„Friends of Falun Gong“ veröffentlichten am Montag in der New York Times einen ganzseitigen offenen Brief an Xi Jinping.

In der Nähe des Waldorf Astoria stehen Falun Gong-Praktizierende mit Transparenten.

Ein Transparent mit der Aufschrift „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“

Transparente an den Straßen, an denen die Autokolonne des chinesischen Präsidenten Xi Jinping vorbeifährt

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