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Falun Dafa Informationszentrum Deutschland: Aufruf zum Tag der Menschenrechte

FDI – Am 20. Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) unter der Anleitung ihres damaligen Präsidenten Jiang Zemin eine brutale Verfolgungskampagne gegen Falun Dafa. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Anzahl der Praktizierenden in China ca. 70 bis 100 Millionen Menschen; dies übertraf die Anzahl der Mitglieder der KPCh (65 Millionen). Jiangs persönlicher Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“, führte zu Völkermord, Folter und schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die bis zum heutigen Tag andauern.

Mehr als 500.000 Falun Dafa-Praktizierende haben in Arbeitslagern und Gefängnissen schwere Misshandlungen erlitten

Mehr als 65.000 lebenden gesunden Falun Dafa-Praktizierenden sind lebenswichtige Organe geraubt worden (EU-Resolution zu Organentnahmen in China (2013/2981(RSP) vom 12. Dezember 2013)

3.906 dokumentierte Foltertote durch Polizei, Gefängnis- und Arbeitslageraufseher sowie Sicherheitsbeamte. Millionen unschuldiger Menschen wurden ihres Arbeitsplatzes, ihrer Wohnstätte oder ihrer Rente beraubt. Unzählige schutzlose Waisenkinder leben in Angst und Ungewissheit

Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

196.565 Falun Dafa-Praktizierende und deren Angehörige haben Strafanzeige gegen Jiang Zemin zwischen Ende Mai und November 2015 bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und dem Obersten Volksgericht in Peking eingereicht. Angesichts der Diktatur in China ist dies eine mutige Handlung, deren Folgen für die Falun Dafa-Praktizierenden noch nicht abzusehen sind. Denken wir an den renommierten Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng; wegen seiner standhaften Verteidigung der Menschenrechte in China wurde er gefoltert. Nach seiner „Freilassung“ unter Bewachung konnte er trotzdem über die Ungerechtigkeiten, die von der KPCh verursacht wurden, weiterhin berichten. Daraufhin wurde er erneut gefoltert.

Demonstration in New York fordert: „Bringt Jiang vor Gericht".

Nachdem Gao am 28. November 2015 sich für die Freilassung seines inhaftierten Freundes und Menschenrechtsverteidigers Guo Feixiong einsetzte ist er seither wieder spurlos verschwunden. Radio Free Asia berichtete am 2.12.2015 darüber: http://www.rfa.org/english/news/china/china-gaozhisheng-12022015095428.html

Verlassen und ohne Hoffnung in einem Unrechtsstaat?

Das Wissen um die Existenz von Mitmenschlichkeit hat schon oft in der Geschichte den zu Unrecht Verfolgten geholfen, Unrecht und Misshandlungen zu überstehen. Trotz der täglichen weltweiten Herausforderungen lasst uns nicht wegschauen, lasst uns ein Herz fassen und den Menschen in China, deren Stimmen verstummt sind, eine Stimme geben!

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 114 Ländern und Regionen der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Schätzungen zufolge wurden seit dem Juli 1999 über 1 Million Falun Gong-Praktizierende festgenommen, über 500.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager gezwungen, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa-Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3906 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Dass systematischer Organraub von staatlichen Behörden angeleitet wird, ist kaum zu glauben und dennoch sind schätzungsweise 65.000 gesunde Falun Gong-Praktizierende Opfer von Organraub am lebendigen Leibe in China geworden.

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