Schweiz: UN Forum: "Chinesischer Staatsterrorismus – die Verfolgung von Falun Gong"

Während der 60. Menschenrechtskonferenz der UNO haben Falun Gong und die Nichtregierungsorganisation (NGO) "International Education Development" zusammen ein Forum abgehalten, dessen Thema lautete: "Chinesischer Staatsterrorismus: Die Verfolgung von Falun Gong."

Das Forum wurde am 31. März 2004 abgehalten. Eine berühmte Menschenrechtsanwältin moderierte das Forum. Sie erläuterte zu Anfang, dass, sobald man über Terrorismus rede, man oft an radikale Menschen denke, welche in anderen Ländern operieren und terroristische Mittel wie Ermordung, Explosionen usw. gegen Hunderttausende Zivilisten einzusetzen, um die andere Seite zum Aufgeben zu zwingen. Die Leute ignorieren meist eine andere Art von Terrorismus, nämlich den Staatsterrorismus, welcher von der Regierung eines Landes betrieben wird. In Wirklichkeit haben Nachforschungen von Spezialisten für Terrorismus bei der UNO gezeigt, dass die Schrecken, welche den Menschen durch Staatsterrorismus zugefügt werden, um viele Male größer sind, als die durch andere Arten von Terrorismus hervorgerufenen.

Diese Anwältin sagte weiter: "Gegenwärtig ist der brutalste Staatsterrorismus weltweit die Verfolgung von Falun Gong, der von der chinesischen Regierung durchgeführt wird. Vor 1999 war Falun Gong beliebt in China, und es gab Dutzende von Millionen Praktizierenden. Deswegen, als die chinesische Regierung (Jiang Zemins Regime) begann, Falun Gong im Juli 1999 zu verfolgen, war eine große Anzahl von Leuten daran beteiligt. Unsere Organisation war von Anfang an von dem Leiden betroffen und half Falun Gong Praktizierenden, an die UNO zu appellieren. Wir sahen das Ergebnis dieser Verfolgung, dass Hunderttausende Menschen widerrechtlich verhaftet und brutal bestraft wurden und dass Tausende von Leuten zu Tode gefoltert wurden." Viele UN Menschenrechtskommissare verurteilten die chinesische Regierung. Über die Verfolgung von Falun Gong wurde im großen Stil berichtet und es stellte sich heraus, dass die Fälle, bei denen die Menschenrechte von Falun Gong Praktizierenden verletzt wurden, so zahlreich waren, dass sie die Kapazität des Management der Menschenrechtsmechanismen der UNO weit überschritten. Die Anwältin sagte auch: "Heute will unser Forum sicher stellen, dass jeder über den Staatsterrorismus gegen Falun Gong in China Bescheid weiß und uns hilft, diese Verfolgung zu stoppen."

Anschließend erklärte Dr. Chen Shizhong, der im Falun Gong Menschenrechtsteam arbeitet, dass dieser brutale Staatsterrorismus wirklich darauf abziele, das menschliche Gewissen zu zerstören und die Leute zu zwingen, gegen ihr eigenes Gewissen zu handeln. Das Schlimmste dabei sei, dass sich daraus ein Teufelskreislauf entwickele: Je mehr Menschen ihr Gewissen aufgeben würden, umso mehr würde dieses Verbrechen legitimiert.

Chen Shizhong erklärte weiter, dass die Verfolgung des Gewissens die Grundlage sei, die die chinesische Regierung verwendet, um Falun Gong zu verfolgen. Falun Gong Praktizierende mischen sich nicht in Politik ein, sondern sie versuchen nur, sich selbst zu kultivieren, um gute Menschen zu werden. Diese innere Kultivierung wird auf jeden Fall zu einer besseren Moral, zu mehr Mut und universaler Gutherzigkeit führen. Dies ist das, was das Böse fürchtet und verfolgen möchte. Das Ziel und die Mittel der Verfolgung von Falun Gong durch die chinesische Regierung zeigen sich an diesem Punkt auch deutlich.

Was ist das Ziel der Verfolgung des Jiang Zemin Regimes von Falun Gong? Jiang Zemin sagte, er würde Falun Gong auslöschen und die Chinesen umerziehen, die es praktizieren. Dies kann nicht offensichtlicher sein und zeigt deutlich, dass es das grundlegende Ziel dieser Verfolgung ist, Falun Gong Praktizierende dazu zu zwingen, ihren eigenen Willen aufzugeben und ihr Gewissen zu missachten. Das heißt, dass das wahre Motiv ist, das Gewissen auszulöschen.

Die Formen, die diese Verfolgung annimmt, sind die aller Übelsten. Das schlimmste Massaker ist der Völkermord, darin stimmt man weltweit überein. Das Ziel dessen ist, die Körper der Menschen zu zerstören, und das Ergebnis ist eine große Anzahl von Toten. Das skrupellose Abschlachten von Falun Gong Praktizierenden durch Jiang Zemin, ist jedoch sogar noch übler: Das Ziel ist es nicht, deren Körper auszulöschen (obgleich sich beim Abschlachten nicht darum gekümmert wird, wie hoch die Anzahl der unschuldigen Todesfälle ist), sondern es ist, die Opfer vor die Wahl zu stellen, entweder körperlich oder geistig zu sterben oder ihr Gewissen und ihre Würde zu verlieren verlieren.

Deswegen ist die Folterung der Opfer bis zum Tod ein wesentliches Merkmal dieses Massakers. Die Polizisten erklären öffentlich, dass sie Falun Gong Praktizierende dazu bringen werden, dass sie nicht mehr länger leben wollen. Der einzige Ausweg ist zu sagen, dass Falun Gong nicht gut ist, "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht" nicht gut sind und sich für die Rettung durch die Regierung dankbar zu zeigen. Die Wahrheit zu sagen, bedeutet Mord, nur wenn man lügt, wird man überleben!

Chen Shizhong endete: "Was die chinesische Regierung zerstören wolle, ist nicht nur das Gewissen der Opfer. Wenn Polizisten befohlen wird, Menschen zu schlagen, ihre animalischen Triebe an Frauen auslassen, der Propaganda zu glauben, welche Hass erzeugt, hat man sie nicht auch bis zu dem Punkt getrieben, an dem es keine Menschlichkeit mehr gibt?"

Frau Chen Ying, welche jetzt in Frankreich studiert, wurde dreimal eingesperrt; sie teilte ihre Erfahrungen auf der Konferenz mit, wie sie gefoltert und im Gefängnis der Gehirnwäsche ausgesetzt wurde. Ihre Rede brachte viele Leute zum Weinen. Sie sagte: "Die Folter und unmenschliche Behandlung von Falun Gong Praktizierenden durch Polizisten ist weit verbreitet und ernsthaft. Wenn man ins Gefängnis kommt, ist das erste, was man machen muss, öffentlich alle Kleider auszuziehen, und dann wird man mit Eiswasser übergossen. Jeder muss durch diese Routinemaßnahme gehen, auch Frauen, die ihre Menstruation haben. Dies kann ihnen später bei einer Geburt Probleme bereiten, aber das kümmerte die Polizisten nicht."

Sie sprach über Spritzen mit schädlichen Medikamenten: "Sie fesselten mich mit Handschellen an das Fenster und injizierten mir die Medikamente direkt in den linken Arm. Als die Mittel in mein Blut gelangten, spürte ich starke Schmerzen am Herzen, mein Herzschlag beschleunigte sich und schlug sehr stark. Jeder Herzschlag fühlte sich so an, als ob mein Herz explodieren würde. Danach spürte ich, dass es mir schwer fiel, klar zu denken. Meine Reaktionen und Erinnerung wurden gedämpft. Meine linke Seite zuckte sehr oft und ich verkrampfte mich mehr und mehr. Unter das, was uns in den Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern zu essen gegeben wurde, schienen solche Medikamente untergemischt zu sein. Das Essen roch auch eigenartig. Nachdem ich es gegessen hatte, wurde mir übel und sehr schwindlig. Außerdem wurden wir brutal geschlagen und gefoltert. Einmal haben sie mich so schlimm geschlagen, dass der Gefangene, der mithalf, mich zu schlagen, zu weinen anfing und den Polizisten darum bat, aufzuhören mich zu schlagen."

In den Zwangsarbeitslagern wurden wir gezwungen, sehr hart zu arbeiten. Wir arbeiteten jeden Tag bis Mitternacht und stellten Produkte für Nestle und andere Unternehmen her. Es wurde uns nicht gestattet zu schlafen, wenn wir unser Plansoll nicht erreichten. Die Temperaturen waren sehr hoch während des Sommers und einige Praktizierende fielen vor Erschöpfung in Ohnmacht. Einige bekamen Bluthochdruck, einige bekamen Herzkrankheiten und einige waren so müde, dass sie Krämpfe bekamen. Man musste laut sagen: "Report, ja", wenn man in oder aus den Gefängniszellen kam. Wenn man nicht laut genug sprach, wurde man dazu gezwungen, es hundertmal gegen die Wand zu schreien. Wir mussten unsere Beine in 90 Grad Winkel heben, wenn wir gingen, und dann mit aller unsrer Kraft aufstampfen. Während wir aßen, mussten wir uns auf dem Boden knien, die Schüssel unter unseren Kopf halten und laut rufen: "Report an den Führer, Gefangener X bittet, sein Essen zu bekommen."

Am Morgen und am Abend gab es Zeiten, in denen wir uns waschen mussten. Jedesmal hatten wir fünf Minuten. Es war nicht möglich, sich in so kurzer Zeit zu säubern. Weil essen, trinken, auf Toilette gehen und schlafen im selben Raum stattfand, waren überall Mücken und Fliegen. In solch einer dreckigen Umgebung, mussten wir Essstäbchen verpacken. Obgleich auf dem Verpackungspapier stand, dass es desinfiziert sei, war der ganze Prozess in Wirklichkeit unhygienisch. Das Waschen der Hände fand nicht vor dem Verpacken der Stäbchen statt, welche oft auf dem Boden fielen. Jetzt verwenden viele kleinere Restaurants und große Hotels immer noch diese extrem dreckigen Essstäbchen und angeblich wurden diese Stäbchen exportiert."

"Viele weibliche Praktizierende wurden ins Freie hinaus gestoßen; alle ihre Kleider wurden ihnen ausgezogen, und sie mussten draußen für lange Zeit stehen. Im Winter wurden einige Praktizierende dazu gezwungen, draußen in der Kälte zu stehen, bis sie das Bewusstsein verloren. Während dieser langanhaltenden Quälereien erreichte ich schließlich das Limit dessen, was ich ertragen konnte. Ich unterschrieb eine Garantie, dass ich die Übung nicht mehr praktizieren werde. Es ist unmöglich den Schmerz seinen eigenen Glauben aufzugeben und umerzogen zu werden, mit Worten zu beschreiben. Am nächsten Tag weinte ich den ganzen Tag.

Mit der Hilfe einiger gutherziger Leute verließ ich schließlich China. Ich fragte mich oft: Ich möchte mich nur nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richten, um ein guter Mensch zu sein, aber sie haben mich gezwungen von einem anständigen Menschen zu einem Komplizen zu werden, der meine Mitpraktizierenden verfolgte. Es ist Falun Gong, dass mich wieder einmal gerettet hat. Es gibt mir den Mut, mit all dem fertig zu werden. Ganz gleich, wie deprimiert ich bin, weiß ich, dass der Frieden und die Reinheit von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht meine Seele heilen kann. Jetzt, wo ich schließlich wieder Falun Gong praktiziere, weiß ich, was Freude und Glück wirklich bedeuten.

In dem Forum sprach Frau Dai Zhizhen (Jane Dai) über ihren Mann, der in einem Gehirnwäschekurs in einem chinesischen Gefängnis zu Tode gefoltert worden war.

Angst vor der Enthüllung – die Störungen waren fruchtlos

Während des Frage- und Antwortteils gaben 2 Leute, die von Jiang Zemins Regime geschickt worden waren, vor, dass sie von einer Nichtregierungsorganisation seien. Sie wollten diese Gelegenheit nutzen, um Falun Gong zu diffamieren. Sie hatten jedoch keinen Erfolg. In der Tat fürchten sich diese Menschen davor, dass die Menschen der Welt die Wahrheit erkennen und sie verwenden jede Chance dazu, dies zu verhindern. Während der Vorbereitungszeit vor der Konferenz versuchten Vertreter von Jiang Zemins Regime die Wachen und Angestellten zu bestechen, damit sie die Vorbereitungen der Konferenz sabotieren und die Konferenz nicht rechtzeitig beginnen könne. Die Falun Gong Praktizierenden, welche an der Konferenz teilnahmen, fragten die Störenfriede: Warum erlauben Sie uns nicht, rechtzeitig in die Konferenz zu kommen? Warum gehen Sie nicht zu den Eingängen der anderen Konferenzen, sondern bleiben hier? Ist es deshalb, weil hier China betreffende Probleme besprochen werden? Ist es, weil hier die Verfolgung von Falun Gong besprochen wird? Die Leute, die gefragt worden, konnten nicht antworten, aber sie blockierten immer noch den Eingang. Viele Teilnehmer wurden in der Vorhalle blockiert. Da kam ein Falun Gong Praktizierender und fragte einen, der dort blockierte: "Was um alles in der Welt, haben Sie für ein Beziehung zu der chinesischen Regierung?" Die Angesprochenen standen regungslos da, wie angegossen. Die Praktizierenden stießen die Tür auf und gingen hinein, und die Leute, die an der Konferenz teilnehmen wollten, konnten schließlich hineingehen. Jene Leute versuchten jedoch weiterhin, während der Konferenz die Türen zu blockieren. Ein Praktizierender sah das und stellte sich vor die Tür, um ihre pathetischen Tricks zu vereiteln.

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