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Neues Volksblatt (Österreich): Folterlager in allen Olympia-Sportstädten

UNO-Folterexperte: Die meisten Opfer sind Falun-Gong-Anhänger

In allen chinesischen Städten mit Olympia-Sportstätten dürfte es Folterlager zur „Umerziehung durch Arbeit“ geben. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong“ (CIPFG), der auch der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Edward McMillan-Scott,angehört. Der Bericht zeigt Landkarten, auf denen sowohl die Sportstätten als auch die Arbeitslager, in denen vornehmlich Anhänger der in China zunächst geförderten, seit 1999 jedoch verbotenen Bewegung Falun Gong festgehalten werden sollen, eingezeichnet sind. Zusätzlich werden Fotos der Lager und Informationen über die Insassen und Foltermethoden gezeigt.

Die heute in England lebende Annie Yang soll in einem Pekinger Umerziehungslager dazu gezwungen worden sein, 18 Stunden am Tag in einer Hocke-Position zu verharren. Jennifer Zeng, die heute in Australien lebt, wurde mit Elektrostäben bis zur Bewusstlosigkeit geschockt und musste im Arbeitslager 100.000 Spielzeughasen herstellen.

Laut UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, sind zwei Drittel der Folteropfer in China Falun Gong-Anhänger. Mehr als 3000 Todesfälle sind dokumentiert, die Dunkelziffer liegt weit höher. Die in den Lagern gefangenen Falun Gong-Anhänger sollen auch als lebende Organbanken gehalten werden, schreibt die CIPFG.

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe
vom Samstag den 9. August 2008

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