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Poisk (Ukrainische Zeitung): Ukrainischer Falun Gong Praktizierender protestiert in Genf gegen Jiang Zemin (Fotos)

3. April 2003

Vor kurzen kam einer unserer Stadtbewohner aus Genf zurück, wohin er ging, um an der Protest Parade gegen Völkermord und Unterdrückung teilzunehmen, welcher Falun Gong Praktizierende seit Juni 1999 in China ausgesetzt sind.

Der Bürger aus Kramatorsk, Igor Kulikov, reiste mit Praktizierenden aus über 40 Ländern der ganzen Welt zu dem Platz vor dem UN Hauptquartier in Genf, wo die Eröffnung der Menschenrechtsversammlung stattfand. Mehr als 1000 Teilnehmer zu welchen sich Igor und noch zwei unserer Landsleute hinzugesellten, kamen dorthin, um zu protestieren, und an die Welt zu appellieren, die Verfolgung gegen Falun Gong Praktizierende in China zu stoppen.

Solche Versammlungen haben in Genf seit 2000 stattgefunden, und sind schon zur Tradition geworden. Aber dieses Jahr wurden, durch die Bemühungen von Igor Kulikov und Anderen substanzielle Fortschritte in der Diskussion bezüglich der Verfolgung von Falun Dafa gemacht. Der Schweizer Rechtsanwalt und Vorsitzende der Organisation „Track impunity Always“ gab Pläne bekannt, mit gesetzlichen Schritten gegen den ehemaligen Präsidenten Chinas Jiang Zemin vorzugehen. Es gab jedoch eine Vorraussetzung: „…wenn der ehemalige Chinesische Führer jemals wieder die Schweiz besucht“.

Hiesige Falun Gong Praktizierende treffen sich in St. Petersburg

Obwohl er seit 1997 Falun Gong praktizierte, schaffte es Igor erst dieses Jahr, genug Geld für die Reise zu sparen. Er erfuhr von den Lehren von Li Hongzhi durch Freunde, nachdem ein Wissenschaftler aus St. Petersburg ein Falun Gong Seminar in Kramatorsk gehalten hatte. Igor und einige Andere, die sich nicht kannten, praktizierten unabhängig voneinander Falun Gong, und trafen sich ein Jahr später bei einem Seminar in St. Petersburg, wo sie erstaunt waren, herauszufinden, dass sie nicht die Einzigen in Kramatorsk waren. Seit dieser Zeit treffen sich Bürger aus Kramatorsk regelmäßig im Puschkin Park, wo sie bei jedem Wetter draußen praktizieren. Im April letzten Jahres wurde ihr Verein offiziell registriert, und bekam den Status einer öffentlichen Gesellschaft.

(…)

Igor Kulikov gehört ohne Zweifel zu der Sorte Menschen, die glauben, dass ihre Meinung weltweit gehört werden solle. … Gegenwärtig wurde eine internationale Koalition von Anwälten gegründet, mit dem Zweck, den vielen Opfer der Unterdrückung in China rechtlichen Schutz zu gewähren. Und jetzt, wegen der gemeinsamen Anstrengung aller Praktizierender einschließlich Igor Kulikov, wird der Ehemalige Präsident Chinas, welcher diese Verfolgung verhängt hat, nicht mehr ruhig schlafen können. Wie es der Schweizer Anwalt Phillip Grant sagte, solch ein Bruch der internationalen Gesetze fällt unter „die UN Konvention zur Vermeidung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermordes,“ 1948 von China unterschrieben und ratifiziert. Und, da der Führer am 15. März dieses Jahres als Präsident zurückgetreten ist, „…wird er nicht mehr den Status der Immunität geniessen, welcher ihm als Führer des Landes zustand.“, so Herr Grant. Schließlich kann Igor Kulikov sicher sein, dass seine Stimme, welche er gegen Völkermord erhob, gehört wurde, und dass seine Anstrengungen Erfolg hatten.

Chinesische Version:
http://www.yuanming.net/articles/200304/19081.html

Aus dem Englischen übersetzt:
http://www.clearharmony.net/articles/200304/11549.html

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