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Bukarest, Rumänien: Veranstaltungen zum 23-jährigen Bestehen der Verfolgung von Falun Dafa in China

Jedes Jahr, wenn der 20. Juli näher rückt, gedenken Falun Dafa-Praktizierende auf der ganzen Welt dem Beginn der Verfolgung der Meditationspraxis Falun Dafa. An diesem Tag im Jahr 1999 wurde Falun Dafa vom Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Diktator Jiang Zemin, verboten. Seine Verbotsverfügung verstieß sowohl gegen Chinas Gesetze als auch gegen die Verfassung.

Falun Dafa hatte kurz nach seiner Entstehung den Titel „Star-Qigong-Schule“, also die beste Qigong-Schule Chinas, erhalten. Die KPCh selbst förderte es, nachdem Chinas wissenschaftliche Kreise die Authenzität der Praxis anerkannt hatten. Für die KPCh war es praktisch, so die Ausgaben des Gesundheitsministeriums zu verringern, da die Menschen geheilt wurden, indem sie sich Wahrheit, Mitgefühl und Toleranz als Lebensweise aneigneten und eine Reihe von fünf Übungen mit sanften Bewegungen machten. Darüber hinaus steigerte dieser Moralkodex die Produktivität der Unternehmen und stabilisierte die Gesellschaft.

Damals hatte China die Chance, ein Stabilitätsfaktor und ein gutes Beispiel für die ganze Welt zu werden, zumal Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, einschließlich der Regierung und des Militärs, Falun Dafa praktizierten und sich freuten, dass ihre guten alten Dinge, die durch die Maoistische Kulturrevolution zerstört worden waren, wieder in ihr Leben zurückkehrten.

Doch im Hintergrund lauerte das Gespenst des Kommunismus, das den Neid des Diktators verstärkte und ihn daran hinderte, den Ruhm zu erlangen, der ihm zugestanden hätte, wenn er ein zufriedenes Volk und einen wohlhabenden, stabilen und in die universelle Kultur integrierten Staat regiert hätte. Stattdessen sah er eine große Gefahr darin, dass seine Autorität angesichts der Popularität des Falun-Dafa-Gründers verblassen würde.

So folgte er der bewährten Linie der kommunistischen Herrschaft: Lügen, Böses, Gewalt, Korruption, Mord.

Die oberste Priorität der chinesischen Führung bestand darin, diese Gruppe friedlicher Menschen mit allen Mitteln zu vernichten, und das zu einer Zeit, in der jeder dreizehnte Chinese Falun Dafa praktizierte und sich ihre Zahl jede Woche verdoppelte – weit mehr als die der KPCh-Mitglieder, von denen viele ebenfalls Falun Dafa praktizierten.

In diesem Zusammenhang haben die Falun-Dafa-Praktizierenden in Rumänien am 15., 16. und 20. Juli 2022 Gedenkveranstaltungen organisiert.

Sie begannen mit einer Kerzenlicht-Mahnwache am Freitagabend auf dem Revolutionsplatz in Bukarest, einem Informationstag am Eingang des Parks von König Michael I. von Rumänien am Samstag und einem friedlichen Protest vor der chinesischen Botschaft am Mittwoch, dem 20. Juli.

Die Bilder von der Veranstaltung auf dem Revolutionsplatz zeigen das Interesse der Öffentlichkeit, die mit den Praktizierenden ins Gespräch kam und Informationsbroschüren und Lotusblumen erhielt. Auch ausländische Touristen informierten sich über den Grund des Gedenkens, darunter eine Familie aus Israel, die im Urlaub war und über die Gräueltaten erschrocken war.

Bilder vom Informationstag im König-Michael-I-Park, Samstag, 16. Juli 2022

Am 20. Juli hielten Falun Dafa-Praktizierende einen friedlichen Protest vor der chinesischen Botschaft ab, wo sie Transparente mit den Grundsätzen der Schule – Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Toleranz – aufhingen, die das kommunistische Regime mit allen Mitteln zu unterdrücken versucht. Fotos von Praktizierenden wurden gezeigt, die von der KPCh aus diesem Grund getötet wurden, und die 5 Qigong-Übungen wurden demonstriert, damit die Rumänen verstehen, worum es bei der friedlichen Praxis geht, vor der Chinas kommunistisches Regime so viel Angst hat.  Auf Transparenten wurde auf die Verfolgung hingewiesen und gefordert, dass der Diktator Jiang Zemin, der die Verfolgung eingeleitet und inszeniert hat, vor Gericht gestellt wird.

Als die Falun Dafa-Praktizierenden ihren Protest vor der chinesischen Botschaft beenden wollten, näherte sich ein junger Mann in den Dreißigern den Demonstranten und fragte eine der Praktizierenden, warum sie hier sei und wogegen sie protestiere.

Der junge Mann war daran interessiert, mehr über die Übungen und die Lehre von Falun Dafa zu erfahren. Als er schließlich eine Lotusblume mit den Prinzipien Zhen, Shan, Ren auf dem Etikett erhielt, erfuhr er, was die Lotusblume symbolisiert: Menschen, die versuchen, sich inmitten der gewöhnlichen menschlichen Gesellschaft spirituell zu erheben, indem sie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Toleranz folgen, sind wie eine Lotusblume, die an der Oberfläche des Wassers sauber und rein geblieben ist, obwohl sie ihre Wurzeln im Schlamm des Sees hat. Er bedankte sich mit großer Freude und beglückwünschte sich selbst dazu, dass er die Praktizierenden angesprochen und gefragt hatte, worum es bei der friedlichen Demonstration wirklich geht.

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