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EU-Parlamentsmitglied fordert Stopp der erzwungenen Organentnahme

Erzwungene Organentnahme, die Entnahme lebenswichtiger Organe von unwilligen Spendern, ist eines der schlimmsten Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).

Im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, der am 16. Dezember 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, heißt es unter Artikel 6.1: „Jeder Mensch hat ein angeborenes Recht auf Leben. Dieses Recht ist gesetzlich zu schützen. Niemand darf willkürlich seines Lebens beraubt werden.“

Dennoch hat die Kommunistische Partei Chinas in den letzten zwei Jahrzehnten systematisch Menschen „auf Bestellung“ hingerichtet, um Organe für Transplantationen bereitzustellen. 

Für die Opfer, zu denen politische Gefangene, Falun-Gong-Praktizierende und Uiguren gehören, ist es nicht nur die Entnahme ihrer Organe, sondern auch die Vernichtung ihres Lebens. Die restliche Bevölkerung beraubt sie der Menschlichkeit und sie zerstört die Fähigkeit, ein Mensch zu sein.

Die Vorwürfe der erzwungenen Organentnahme bei inhaftierten Falun-Gong-Anhängern tauchten erstmals um 2006 auf.

Am 24. Februar 2021 veranstaltete die International Coalition to End Transplant Abuse in China [Internationale Koalition zur Abschaffung des Transplantationsmissbrauchs in China, ETAC] ein Online Forum. Ziel dessen war es, die aktuelle Situation in China zu bewerten und eine Lösung zu finden, die Gräueltaten zu stoppen. Über 40 gewählte Vertreter aus verschiedenen Ländern sowie 117 Organisationen nahmen daran teil.

„In der Frage der erzwungenen Organentnahme hat die internationale Gemeinschaft, trotz der Beweise, viel zu lange geschwiegen“, sagte Kristina Olney bei der Veranstaltung. Sie ist Direktorin für Regierungsbeziehungen der gemeinnützigen Organisation Victims of Communism Memorial Foundation [Stiftung zur Erinnerung an die Opfer des Kommunismus, VOC], die in Washington ansässig ist .

Olney sagte, es gab zwar bisher eine ganze Reihe von Kongressanhörungen und Resolutionen, welche die erzwungene Organentnahme verurteilten, „aber keine umfassende Gesetzgebung, die die US-Regierung dazu verpflichtete, sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen.“ 

Opfer sind vor allem Falun-Gong-Praktizierende

Unter den Teilnehmern war auch Vilibor Sinčić, ein kroatischer Politiker und Vorsitzender der Human Shield Party. Der Abgeordnete des Europäischen Parlaments sagte während seiner Rede, dass die erzwungene Organentnahme die schlimmste Menschenrechtsverletzung durch die KPCh sei und die Hauptopfer Falun-Gong-Praktizierende seien. Er rief die internationale Gemeinschaft auf, die KPCh für diese Tragödie zu verurteilen und zu sanktionieren. 

Vilibor Sinčić, Mitglied des Europäischen Parlaments aus Kroatien, sprach am 24. Februar 2021 über die erzwungene Organentnahme in China.

„Selbst im Vergleich zu ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen wie Zwangsarbeit, willkürlicher Inhaftierung, Konzentrationslagern und Folter ist die erzwungene Organentnahme bei weitem das schwerste Menschenrechtsverbrechen“, bemerkte Sinčić. 

Sehr oft findet das Verbrechen der erzwungenen Organentnahme dann statt, wenn die Opfer noch am Leben und bei vollem Bewusstsein sind. „Die Opfer sind größtenteils Falun-Gong-Praktizierende, weil ihre körperliche Gesundheit in der Regel sehr gut ist“, sagte der kroatische Abgeordnete.

Sinčić betonte, die erzwungene Organentnahme sei Teil der systematischen Verfolgung der KPCh gegen ethnische Minderheiten, politische Dissidenten und religiöse Gruppen. 

Ein Beispiel für die Unterdrückungspolitik der KPCh ist die politische Unterdrückung in Hongkong. „Wir leben heute im 21. Jahrhundert und sind Zeuge der großen Diskrepanz zwischen Chinas Menschenrechtsverletzungen und den universellen Rechten, auf die jeder Mensch Anspruch hat“, so Sinčić.

Viele Menschen seien sich der Menschenrechtsverletzungen der KPCh nicht bewusst, stellte der kroatische Politiker fest. Sie wüssten nichts von der Misshandlung und den medizinischen Experimenten an Uiguren in Konzentrationslagern. Daher müsse man das Bewusstsein für die Problematik schärfen und die Informationen öffentlich machen. 

Die Partei organisiert die Organentnahmen

Die KPCh ist stark in die erzwungene Organentnahme bei politischen Gefangenen verwickelt. Diese Praxis dauert schon seit über 10 Jahren an, doch die KPCh leugnet sie weiterhin.

Sinčić sagte, dass von allen Transplantationen der Welt, zwei Drittel der Patienten zur Operation nach China gingen. In Kroatien, zum Beispiel, muss man viele Jahre auf die Organe warten. 

In China ist die Wartezeit viel kürzer und beträgt oft nur einige Tage. Es ist unwahrscheinlich, dass die KPCh die Bedeutung dieser Unstimmigkeit nicht kennt. Tatsächlich beteiligt sich das Regime aktiv an der erzwungenen Organentnahme, obwohl sie gleichzeitig ständig darüber lügt. 

Letztendlich ist die Organentnahme für die KPCh zu einem Werkzeug geworden, um politische Dissidenten zu eliminieren und enorme Gewinne zu erzielen. 

Sinčić sagte, als er vor einigen Jahren zum ersten Mal von der erzwungenen Organentnahme der KPCh erfuhr, war er sehr verärgert. Er konnte es nicht verstehen, dass kaum hohe Beamte in der internationalen Gemeinschaft Maßnahmen ergriffen hatten, um dies zu stoppen. 

Gemeinsame Anstrengungen sind erforderlich

Sinčić bemerkte, dass es gut ist, dass im Jahr 2021 die erzwungene Organentnahme durch die KPCh immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Das bedeutet, dass mehr Menschen davon gehört haben und mehr Konferenzen abgehalten wurden, um das Thema zu diskutieren. Um das Verbrechen zu stoppen, sind auch gemeinsame Anstrengungen verschiedener Länder erforderlich.

Als Europaabgeordneter sagte Sinčić, dass die Europäische Union die KPCh nicht offen kritisiert habe, weil gewisse Sorgen um die Geschäftsbeziehungen mit China im Raum stünden. Er sagte, dass dies ein Ende haben muss und dass das Leben der Menschen höchste Priorität haben sollte. 

Er betonte, dass es an der Zeit ist, die Angst vor der KPCh zu beenden, damit die Europäische Union und die Welt im Allgemeinen eine Position gegen das kommunistische und diktatorische Regime einnimmt. 

Auch einige ausländische Unternehmen hätten von der Organentnahme und dem Organhandel profitiert, darunter Unternehmen aus Europa, den Vereinigten Staaten und anderen asiatischen Ländern. Darüber hinaus sind viele globale Unternehmen auch mit dem Zwangsarbeitssystem in China verbunden. 

Sinčić schlug vor, die beteiligten Firmen zu untersuchen, gefolgt von Sanktionen gegen diese Unternehmen sowie Einzelpersonen. Er sagte, es sei jetzt an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft „Nein“ zur erzwungenen Organentnahme in China sage. 

Die Videoaufzeichnung des Forums mit dem Titel „Conference on the CCP’s Forced Organ Harvesting“ [Konferenz über die Zwangsentnahme von Organen durch die CCP] finden Sie unter dieser Webadresse: https://endtransplantabuse.org/watch-video-global-conference-on-the-ccps-forced-organ-harvesting/#

(Mit Material von en.Minghui.org und The Epoch Times USA)

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