Singapur: 16 Jahre danach – Gedenken an den friedlichen Protest in Peking am 25. April 1999

Die Falun Gong-Praktizierenden in Singapur versammelten sich vor kurzem im Hong Lim Park, um einer friedlichen Demonstration zu gedenken: Am 25. April 1999 waren 10.000 Falun Gong Anhänger in Peking zusammengekommen, um die Regierung zu bitten, das Recht zu praktizieren wieder herzustellen und die in Tianjin eingesperrten Praktizierenden freizulassen. Diese 10.000 Menschen gingen später am Tage friedlich weg, nachdem sich der damalige Premier Zhu Rongji mit den Repräsentanten von Falun Gong getroffen hatte. Zhu versicherte, die Praktizierenden in Tianjin freizulassen und dass die Regierung sich nicht gegen Falun Gong stellen würde.

Die Demonstration, über die in den internationalen Medien weithin berichtet wurde, brachte Falun Gong internationale Aufmerksamkeit. Bald darauf initiierte jedoch Jiang Zemin, damals Vorsitzender der KPCh, die brutale Verfolgung von Falun Gong.

Diese friedliche Demonstration am 25. April kennzeichnet den Beginn des 16-jährigen gewaltlosen Widerstandes von Falun Gong gegen die Verfolgung.

Bei der Versammlung in Singapur händigten die Praktizierenden Broschüren aus und stellten Schautafeln auf, die die brutale Verfolgung, die Falun Gong im kommunistischen China bis heute erleidet, dokumentiert. Auch sammelten sie Unterschriften auf Petitionen für ein Ende des staatlich sanktionierten Organraubs in China und praktizierten die Übungen in einer großen Gruppe. Die Veranstaltung fand am 14. April 2015 statt.

Gemeinsames Praktizieren der Übungen von Falun Gong bei der Versammlung in Singapur

Touristen und Passanten bleiben stehen, um den Hintergrund der Veranstaltung zu erfahren. Viele unterschreiben eine Petition für ein Ende des in China staatlich sanktionierten Organraubs an Gefangenen aus Gewissensgründen, von denen die meisten Falun Gong-Praktizierende sind.

Herr Chen, ein 74-jähriger freier Schriftsteller und pensionierter Reporter, sah sich die Gruppenübung an und bemerkte: „Sehr friedlich und berührend. Falun Gong-Praktizierende haben eine hohe Selbstdisziplin. China ist ein kommunistisches Land. Das autoritäre Regime gibt Befehle und erwartet, dass die Menschen sie ohne zu fragen befolgen. Es gibt keine Freiheit. Trotzdem standen Falun Gong-Praktizierende am 25. April 1999 auf und baten die chinesische Regierung, ihr Recht zu praktizieren wieder herzustellen. Außerordentlich!“

„Falun Gong ist vorteilhaft für die körperliche und geistige Gesundheit. Es ist sehr gut.“

„Erzwungener Organraub ist einfach unglaublich! Schrecklich!“

Ein junges Paar aus Shanxi hörte der Erklärung des Praktizierenden zu und beide stimmten dem Austritt aus der Partei und ihren Organisationen zu.

Der junge Mann sagte: „Wir besuchen regelmäßig die Webseiten von Minghui, NTDTV und Epoch Times und haben dadurch so viel erfahren, was wir in China nie hätten erfahren können. Uns ist bekannt geworden, dass die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens tatsächlich eine inszenierte Fälschung war. Die Partei machte das, damit die Menschen Falun Gong hassen.“

Er war sehr beeindruckt, so viele Praktizierende gemeinsam die Übungen praktizieren zu sehen und meinte, er habe Interesse, mehr über Falun Gong zu erfahren.

Unzählige Menschen aus der ganzen Welt unterschrieben die Petition für ein Ende des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und anderen politischen Gefangenen in China.

John Murray, ein Geschäftsmann aus Nordirland, blieb stehen, um mehr zu erfahren. Erschüttert unterschrieb er bereitwillig die Petition. Er sagte: „Und wenn es nur einer einzigen Person passieren würde, müsste es aufgehalten werden. Die Anzahl der Praktizierenden, die bereits wegen ihrer Organe getötet wurden, ist schwindelerregend.“

Zwei Künstler, Lidia Vitkovskaya und Denis Mikhaylove aus Moskau, zog es zu dem großen Transparent mit der Aufschrift: „Stoppt den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China“. Frau Vitkovskaya meinte, dass sie zum ersten Mal davon höre. Sie unterschrieb die Petition ohne zu zögern. Beide waren voll des Lobes für die Bilder, die die Verfolgung durch die KPCh aufzeigten.

Carlos Jiamenez und Catalina Fonnegra, zwei Touristen aus Kolumbien, hofften, dass ihre Unterschrift helfen würde, diese Brutalität zu beenden.

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