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Taiwan: 100.000 Unterschriften für die Petition zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

Die steigende Anzahl von Strafanzeigen gegen das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin hat innerhalb und außerhalb Chinas die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen. Bis zum 13. August 2015 waren es bereits über 146.000. Zur Unterstützung dieser Anzeigen wurden allein in Taiwan seit Juli fast 100.000 Unterschriften gesammelt, die an das Oberste Gericht und an die Oberste Staatsanwaltschaft der Volkrepublik China geschickt wurden.

Als die Praktizierenden in nahe gelegenen Geschäftsvierteln und Märkten in der Stadt New Taipei Unterschriften sammelten, stießen sie bei den Menschen auf großes Interesse. Hier berichten wir von einigen Begegnungen.

Transparente illustrieren die Verfolgung in China und die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.

„Das ist wichtig und ich bin sehr froh, helfen zu können”

Als die Praktizierenden am Abend des 1. August den Passanten von den Strafanzeigen berichteten, sah ein Mann mittleren Alters eine Weile zu. Dann sagte er zu einem Praktizierenden: „Ich komme aus China und werde bald hierher übersiedeln.“ Er unterschrieb die Petition und bat den Praktizierenden außerdem, ihm zu helfen, aus den Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten. „Ihr macht das Richtige. Bitte hört nicht damit auf“, sagte er.

Eine Praktizierende erklärt den Hintergrund zu den Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.

Zwei junge Männer kamen vorbei. Ein Praktizierender erklärte ihnen, warum so viele Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erstattet wurden, und fragte: „Möchten Sie die Petition zur Unterstützung dieser Anzeigen auch unterschreiben?“

„Ich möchte schon“, erwiderte Herr Li aus der Provinz Hunan, „aber meine Mutter ist Parteisekretärin. Wenn sie davon erfährt, bin ich in großen Schwierigkeiten.“

„Bitte sorgen Sie sich nicht darum. Sie und ihre Mutter wollen ein glückliches und friedliches Leben. Doch wie kann man eine sichere Zukunft haben, wenn man mit diesem Regime verbunden ist, das zehn Millionen unschuldiger Menschen geschadet hat?“, fragte der Praktizierende. Nachdem Herr Li die Petition unterschrieben hatte, unterschrieb auch sein Freund, Herr Chen aus Taiwan, und dankte dem Praktizierenden: „Das ist wichtig und ich bin sehr froh, helfen zu können.“

Ein Motorradfahrer erfährt von der Verfolgung in China.

96-jährige Frau: „Dass ich das noch erleben darf!“

Als Frau Tsai, 96, mit ihrer Familie zum Markt ging, blieben sie stehen und fragten die Praktizierenden, was los sei. „Ich komme aus Shanghai und meine Schwiegertochter aus Anhui. Wir wissen, was in China passiert“, sagte sie und unterschrieb die Petition, während sie sich mit einem Praktizierenden unterhielt.

„Dass ich das noch erleben darf …!“, sagte die Frau mit einem breiten Lächeln.

Auch ein junges Paar unterschrieb die Petition; einer der beiden sagte aufgewühlt: „Wir sollten noch mehr Menschen davon wissen lassen.“

Taiwanischer Geschäftsmann: "Mitzuhelfen, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen, ist gleichzeitig uns selbst zu helfen"

Nachdem Herr Wu die Transparente und Broschüren genau gelesen hatte, wollte er die Petition unterschreiben. Doch seine Frau hielt ihn auf. „Du machst doch immer noch Geschäfte dort! Was ist, wenn dich das [die Petition zu unterschreiben] in Schwierigkeiten bringt?“, fragte sie ihn.

Als eine Praktizierende ihr Zögern sah, erklärte sie den beiden, dass Jiang Zemin mit der Unterdrückung unschuldiger Praktizierender und der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht die Moral in der chinesischen Gesellschaft untergraben habe. „Es gibt viele Berichte darüber, dass taiwanische Geschäftsleute ihr Vermögen an das totalitäre Regime verloren haben. Wenn niemand für Aufrichtigkeit aufsteht, wird die Gesellschaft in Chaos und Katastrophen versinken, wie bei der jüngsten Explosion in Tianjin.“

Herr Wu nickte und wandte sich an seine Frau: „Ich denke, was sie [die Praktizierende] sagt, macht Sinn. Mitzuhelfen [Jiang Zemin vor Gericht zu bringen], ist gleichzeitig uns selbst zu helfen.“ Dann unterschrieb er die Petition und sagte: „Jiang wird für seine Verbrechen bestraft werden, das ist sicher.“

Ein Paar unterschreibt die Petition zur Unterstützung von Falun Gong.

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