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Österreich/Wien: Aus ganz Europa beteiligt man sich am Aufruf, Chinas Ex-Staatschef vor Gericht zu bringen

Falun Gong-Praktizierende aus über 30 europäischen Ländern versammelten sich am 18. September auf dem Michaelerplatz im österreichischen Wien zu einer Veranstaltung, mit der sie zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen den ehemaligen chinesischen Führer Jiang Zemin aufriefen.

Seit Mai haben mehr als 180.000 Menschen innerhalb und außerhalb Chinas Strafanzeige gegen Jiang erstattet. Er gab den Befehl raus, Falun Gong zu verfolgen, und ist hauptverantwortlich für die Durchführung der Verfolgung in China.

Unter der Michaelerkuppel der Wiener Hofburg verteilten die Praktizierenden Informationsmaterialien über die seit 16 Jahren andauernde Verfolgung und sammelten Unterschriften von Touristen und Passanten.

Die Petition zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin wird unterschrieben
Die Praktizierenden bei der Vorführung der Falun Gong-Übungen

„Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind großartig“

Karl Schilke, ein pensionierter Hochschulprofessor aus Deutschland unterschrieb zusammen mit seiner Frau die Petition. Er ist zwar schon seit Jahren wegen der Menschenrechtsverletzungen in China besorgt, hatte jedoch nicht gewusst, wie schwerwiegend die Verfolgung von Falun Gong ist. Das Ehepaar war geschockt, als es vom staatlich sanktionierten Organraub an inhaftierten Praktizierenden erfuhr.

Karl Schilke ermutigt die Praktizierenden bei ihrem Engagement und wünscht ihnen Erfolg bei den Bemühungen,die Verfolgung zu beenden.

„Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind großartig“, sagte Herr Schilke und bat dann seine Frau, diese drei Worte aufzuschreiben, die er gerade von einem Falun Gong-Praktizierenden gehört hatte. „Die Übungen sehen so friedlich und angenehm aus“, fügte er hinzu.

Hanneke Cüypers und Harrie Schumans aus den Niederlanden waren froh, als sie von den Strafanzeigen erfuhren. Hanneke glaubt, dass die Strafanzeigen gut für die Menschheit sind, weil jeder Freiheit haben sollte.

„Ich möchte China sagen, dass die Verfolgung schrecklich ist“, sagte Harrie, nachdem er die Petition unterschrieben hatte. „Was ich gerade getan habe, sollte jeder tun.“

Hanneke Cüypers und Harrie Schumans aus den Niederlanden verstanden, wie wichtig es ist, die Petition zu unterschreiben.

Patrick Arthofer aus Wien hat vor einem Jahr angefangen, Falun Gong zu praktizieren. Er freute sich, an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können. „Ich möchte mehr Menschen über die Verfolgung in China informieren. Ich möchte sie auch wissen lassen, dass Jiang bald zur Rechenschaft gezogen wird“, sagte er.

Patrick Arthofer aus Wien möchte mehr Menschen über die Verfolgung in China informieren.

Die Geschehnisse in China gehen jeden an

Für Annette Dicarlo aus der Schweiz war es ein großartiges Gefühl, in einer großen Gruppe mit so vielen Praktizierenden die Übungen zu machen. „Das starke Energiefeld auf dem Übungsplatz gibt mir ein sehr angenehmes Gefühl“, sagte sie.

Als Europäerin ist sie besorgt über die Verfolgung in China und die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin. „Ich bin hierhergekommen, um den Menschen mitzuteilen, dass das, was in China passiert, alle angeht, weil es gegen die Menschlichkeit gerichtet ist.”

Annette Dicarlo aus der Schweiz hofft, dass die Verfolgung bald endet.

Frau Dicarlo hat vor vier Jahren angefangen, Falun Gong zu praktizieren. Sie sagte. „Ich habe nach dem Sinn des Lebens gesucht. Ich habe meinen Weg gefunden, als ich das Buch Zhuan Falun las. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind die Grundprinzipien, nach denen man sich richten soll.“

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