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USA/San Francisco: Chinesen erkundigen sich auf dem Mondfest in Chinatown nach Neuigkeiten über Falun Gong

Chinatown in San Francisco ist die älteste chinesische Gemeinde außerhalb Chinas. Täglich zieht sie etliche Einheimische und Touristen an. Am 19. und 20. September 2015 feierte man dort das traditionelle chinesische Mondfest, an dem auch die lokalen Falun Gong-Praktizierenden teilnahmen. Sie berichteten den Besuchern einerseits von den gesundheitlichen Verbesserungen, die sie durch das Praktizieren erfahren haben. Andererseits machten sie sie auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam.

Das Interesse bei den Chinesen war groß. Viele kamen zum Informationsstand der Praktizierenden und erkundigten sich: „Ich weiß, dass Falun Gong in China verfolgt wird. Habt ihr neue Nachrichten?“

Eine Mutter aus der Provinz Guangdong, die mit ihrer Tochter unterwegs war, blieb stehen und hörte zu, wie eine Praktizierende einem Paar die Hintergründe von Falun Gong erklärte. Als das Paar sich entschied, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten und weiterging, stellte die Mutter eine Frage: Sie war zwar mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht einverstanden, aber warum sollte man denn aus der Partei austreten?

Die Praktizierende berichtete ihr von der Folter, die sie am eigenen Leib in einem Gefängnis in China erlebt hatte. Unzählige Praktizierende hätten ihr Leben verloren durch Folter und Misshandlung in Gefangenschaft, viele seien dem Organraub zum Opfer gefallen. „Als wir der Partei und deren Unterorganisationen beitraten, schworen wir, unser Leben der Partei zu widmen. Die Partei hat so vielen unschuldigen Menschen geschadet.“

Als die Mutter und ihre Tochter hörten, dass bereits mehr als 200 Millionen Menschen sich dazu entschieden haben, aus der Partei auszutreten, taten sie es auch.

Eine ältere Dame erzählte, dass sie bereits vor einigen Jahren von Falun Gong gehört habe und nun die Übungen lernen wolle. Ein Praktizierender verwies sie an einen nahegelegenen Gruppen-Übungsplatz, worüber sie sich freute.

Ein Herr aus Hongkong grüßte die Praktizierenden aufgeregt: „Ich habe in Hongkong Paraden von euch gesehen. Es sah großartig aus und man spürte die Energie!“

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