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USA/ Washington DC: "Es braucht Mut, um für Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht einzustehen"

„Ich bin stolz, dass wir es zumindest hier haben. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens wäre das nicht möglich“, sagte der pensionierte Ingenieur John Schneider. Es war der 25. September 2015, die Falun Gong-Praktizierenden hielten in der Nähe des Weißen Hauses große Spruchbänder zu Falun Gong hoch, während Präsident Obama seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping traf, das Staatsoberhaupt von China. Auf den Spruchbändern stand: „Falun Dafa ist großartig“ und „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“.

John Schneider bemerkte auf den T-Shirts der Praktizierenden die Worte „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“. Er sagte: „Die Amerikaner glauben an das persönliche Gewissen und die Entschlossenheit, eigene Entscheidungen zu treffen, sowie den Mut zu haben, das zu tun. Das braucht eine Menge Mut. In dieser Situation hier sehe ich genügend Menschen, die zumindest mutig genug sind, für ihren Glauben einzustehen.“

Zu den Falun Gong-Praktizierenden, die gegen Jiang Zemin Strafanzeige erstatteten, sagte er: „Es braucht Mut, um für das einzustehen, was hinten auf den T-Shirts steht, also Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Das ist keine Sache des Gefühls. Es geht insbesondere darum, mit vernünftiger, ruhiger Entschlossenheit von den Dingen zu sprechen, von denen man glaubt, dass sie gelebt werden sollten. Ihr werdet erfolgreich sein, wenn ihr sie klar zur Sprache bringt.“

Die Praktizierende Kerry Nunez wird von einem Fernsehreporter interviewt.

Der pensionierte Ingenieur John Schneider hier mit einer Praktizierenden

Frau Zhang wollte die Aktivität der Praktizierenden nutzen, mehr über die Praktik Falun Gong zu erfahren. Sie stammte aus China berichtete, dass sie in China Schlechtes über Falun Gong gehört habe. Die friedliche Aktion der Praktizierenden beeindruckte sie.

Schockiert war sie darüber, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Gong-Praktizierenden bei lebendigem Leib Organe entnimmt.

Zwei Chinesen kamen, um sich mit den Praktizierenden zu unterhalten und mehr über Falun Gong zu erfahren. Ein Praktizierender beantwortete ihre Fragen über die verleumdenden Informationen der KPCh.

Der Student Saudi Young erfuhr, dass Falun Gong-Praktizierende wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Er sagte: „Falun Gong ist eine von vielen verfolgten Gruppen in China, weil die Praktizierenden an etwas anderes [als die Partei verbreitet] glauben. Sie sind weder gewalttätig noch gegen die Regierung. Sie sind einfach nur anders. Nicht nur, dass sie verfolgt werden, man entnimmt ihnen auch noch ihre Organe, um diese zu verkaufen.“

„Bleibt stark! Versucht, eure Kultur zu erhalten! Nicht jeder sollte dasselbe machen, nur weil wir das sagen. Die chinesischen Traditionen gibt es seit tausenden Jahren über die verschiedenen Dynastien hinweg und sie haben eine stolze Geschichte.“

Jeffrey ist ein Anwalt, der in China Geschäfte macht und in einem Gebäude in der Nähe des Weißen Hauses arbeitet. Er sagte über die KPCh: „Gewaltige Menschenrechtsverletzungen und Verfolgungen. Es ist tragisch, dass die Journalisten nichts sagen können. Die Regierung ist schwach und hat Angst vor jeglicher Art von Widerspruch.“

Über die Anzeigeerstatter gegen Jiang Zemin sagte er: „Sie sollen so weiter machen. Ich persönlich hoffe, dass die USA wegen der Menschenrechtssituation weiterhin Druck auf China ausüben wird.“

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