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Dänemark/Kopenhagen: Dänische Falun Gong-Praktizierende fordern die Freilassung von zwei

Falun Gong-Praktizierende in Dänemark protestierten vor der chinesischen Botschaft in Kopenhagen und forderten die Freilassung der beiden Praktizierenden Wei Zuihui und Wei Zuixiu aus der Provinz Sichuan.

Wei Zaiqun, die Schwester der beiden Inhaftierten, las bei dem Protest einen Brief an das chinesische Regime vor.

Wei Zaiqun liest ihren Brief an das chinesische Regime vor.

Wei Zaiqun wirft den Brief bei der chinesischen Botschaft ein.

Frau Weis Schwestern wurden am 27. Mai 2015 verhaftet. 20 Polizisten aus dem Bezirk Huayang der Stadt Chengdu in der Provinz Sichuan brachen in Wei Zaixius Haus ein, verhafteten sie und ihren Mann Chen Guangzhong und nahmen ihren Computer, Drucker und 30.000 Yuan (4.200 Euro) mit.

Wei Zaixiu und Wei Zaihui wurden im Untersuchungsgefängnis Shuangliu eingesperrt, wo die Wärter sie schlugen. Ihre Familien durften sie nicht besuchen.

Laut Wei Zaiqun war ihre Schwester Wei Zaixiu früher bereits zwei Mal verhaftet worden, weil sie Falun Gong praktiziert.

Wei Zaiqun erklärte in dem Brief, was Falun Gong ist und wie schlimm die Verfolgung ist. Auch berichtete sie darin über die jüngste Welle von Strafanzeigen gegen das ehemalige Staatsoberhaupt Chinas, Jiang Zemin, weil dieser die Verfolgung befohlen und in Gang gesetzt hat.

In dem Brief heißt es: „Seit Mai haben über 180.000 Falun Gong-Praktizierende Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet. Viele hochrangige Beamte, die sich an der Verfolgung beteiligt haben, sind vor Gericht gekommen. Es gibt ein altes chinesisches Sprichwort: ‚Gutes wird mit Gutem belohnt und Böses wird vom Himmel bestraft.’ Ich hoffe, dass Sie aufhören, meine Schwestern und andere Falun Gong-Praktizierende in Chengdu zu verfolgen. Das ist gut für Ihre Zukunft.“

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