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USA/ Los Angeles: Kundgebung mit 4.000 Teilnehmern ruft zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong auf

Am 15. Oktober 2015 beteiligten sich ungefähr 4.000 Praktizierende an einer Kundgebung am Pershing Square in der Innenstadt von Los Angeles. Die Praktizierenden, die aus ganz Amerika und anderen Ländern kamen, nahmen an verschiedenen Veranstaltungen teil, wie beispielsweise an der Konferenz zum Erfahrungsaustausch am 16. Oktober. Dort tauschten sie sich darüber aus, welche Vorteile sie durch das Praktizieren von Falun Gong erfahren haben.

Es ist Völkermord an den Falun Gong-Praktizierenden

Das Thema der Kundgebung lautete: „Beendet die Verfolgung von Falun Gong, beendet den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und bringt Jiang Zemin vor Gericht“. Erping Zhang, der Sprecher des Falun Dafa-Vereins, sagte, dass sich die Unterdrückung in China nicht nur gegen die Falun Gong-Praktizierenden richte. „Indem sich diese Verfolgung gegen die universellen Werte von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht stellt, untergräbt sie unsere menschliche Zivilisation. Besonders für Praktizierende ist es Völkermord aufgrund ihres Glaubens.“

Kundgebung auf dem Pershing Square am 15. Oktober 2015

Erping Zhang, Sprecher des Falun Dafa-Vereins

Zhang betonte, dass in den vergangenen 16 Jahren sehr viele Menschen innerhalb und außerhalb Chinas die wahren Umstände von Falun Gong erfahren hätten. Dies sei durch die friedlichen Demonstrationen der Praktizierenden und ihr beständiges Bemühen möglich geworden, die Hasspropaganda durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzuzeigen.

Bislang sind über 180.000 Strafanzeigen wegen schlimmer Menschenrechtsverletzungen gegen Jiang Zemin erstattet worden.

Viele Abgeordnete schickten der Veranstaltungen ihre Grüße: die US Repräsentanten Loretta Sanchez, Ed Royce, Karen Bass; der Senator Bob Hertzberg; die Abgeordneten Adrin Nazarian, Matthew Harper, Young Kim und Cristina Garcia; die Stadtratsmitglieder von Los Angeles, City Bob Blumenfield und Nury Martinez sowie die Bezirksvorsteherin von Los Angeles, Hilda Solis.

Die Gräueltaten sind „inakzeptabel“

Lisa Bloom, Anwältin für Zivilrecht und Fernsehmoderatorin, auf der Kundgebung

Lisa Bloom, Anwältin für Zivilrecht und Rechtsanalytikerin für NBCs The Today Show, bezeichnete die Brutalität wie den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden als „inakzeptabel“. Sie meinte, die Unterdrückung in China passiere aufgrund der Konflikte zwischen der Ideologie der Kommunistischen Partei und den Prinzipien von Falun Gong.

„Wie kann sich jemand durch Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht bedroht fühlen? Alle moralischen Wesen jeder Religion und auch die ohne Religion streben nach diesen Werten“, betonte Bloom bei der Veranstaltung.

Der Organraub in China hält bis heute an

Alejandro Centurion spricht im Namen von Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH) in Kalifornien.

Alejandro Centurion, Repräsentant von Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH) in Kalifornien, sagte, die Organisation konzentriere sich darauf, was viele als „die größte medizinische Verletzung, die gegenwärtig passiert, erachten – und das ist der Organraub an Gefangenen aus Gewissensgründen in China. Es gibt unbestreitbare Beweise, dass sich diese Gräueltat in China ereignet hat und bis heute immer noch anhält.“

Von den Praktizierenden, die die Kundgebung besuchten, gingen ungefähr 100 auf die Bühne. Sie alle waren in China eingesperrt gewesen.

Als der Organisator Chen Shizhong sie fragte, bei wie vielen von ihnen in Haft ein Bluttest gemacht worden sei, hoben ungefähr 40 von ihnen die Hand. Ein Bluttest ist notwendig, um Blut- und Gewebetyp zu bestimmen und wurde hauptsächlich bei Falun Gong-Praktizierenden durchgeführt, jedoch nicht bei anderen Häftlingen.

Joan Collins, Produzentin und ehemaliges Vorstandsmitglied der United Nation Association von Beverly Hills, ermutigte die Praktizierenden, weiterhin die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit durch Social Media Sites und andere Kanäle auf diese Angelegenheit zu lenken.

Durch Folterungen entstellt und getötet

Gao Rongrong, Buchhalterin in einer Kunstschule, wurde im Juli 2003 verhaftet. Ihr Gesicht wurde aufgrund der ungefähr siebenstündigen Elektroschocks am 7. Mai 2004 entstellt. Danach konnte sie von Praktizierenden gerettet werden, doch im März 2005 wurde sie wieder verhaftet. Anhaltende Folterungen führten am 16. Juni 2005 zu ihrem Tod. Sie war erst 37 Jahre alt.

Die Praktizierende Gao Rongrong aus der Stadt Shenyang in der Provinz Liaoning

Foto, die zehn Tage nach der Folterung von Frau Gao gemacht wurden. Sie starb mit 37 Jahren im Juni 2005.

Ihre ältere Schwester Gao Weiwei berichtete ihre Geschichte bei der Kundgebung. „Der körperliche und geistige Schmerz, den meine Schwester erlitten hat, ist unbeschreiblich. Und ihr Tod bleibt für meine Familie und mich für immer schmerzhaft.“

Weiwei und ihre Familie erstatteten im Juni Strafanzeige gegen Jiang Zemin. Die Anzeige wurde an das Oberste Gericht und an die Oberste Staatsanwaltschaft in China übermittelt. Sie baten weitere Menschen um Hilfe, damit der Gerechtigkeit Genüge getan werden kann – für ihre Schwester und für viele andere Praktizierende, die wegen ihres Glaubens misshandelt wurden.

Gao Weiwei sagte, dass Rongrongs Tod für die Familie für immer schmerzhaft bleibe.

„Wir stehen zu euch. Ihr seid nicht alleine."

Viele Passanten unterschrieben die Petitionen, um die Praktizierenden zu unterstützen. John Papas, der in der Nähe des Pershing Square in einer Finanzfirma arbeitet, unterschrieb beide Petitionen, eine an die Vereinten Nationen und eine an den US Kongress, um die Unterdrückung zu beenden.

„Ihr seid nicht alleine. Andere Menschen auf dem Planeten sehen euren Kampf, euren Schmerz. Wir stehen zu euch. Ihr seid nicht alleine. Hilfe ist unterwegs“, sagte Papas.

Ein Passant unterschreibt eine Petition.

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