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Österreich: Kundgebungen in Wien und Graz unterstützen die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

Am 24. Oktober 2015 veranstalteten Falun Gong-Praktzierende in Wien und in Graz Informationsstände mit Unterschriftensammlung.

Im 1. Wiener Bezirk und vor dem Grazer Wahrzeichen, dem Schloßberg, erfuhren viele Touristen und Einheimische von Falun Gong sowie von der unrechten Verfolgung in China und der aktuell weltweit laufenden Anzeigenwelle gegen Chinas ehemaligen Staatschef Jiang Zemin.

Die Menschen zeigten sich betroffen, als sie erstmals von den illegalen Organentnahmen an Zig-Tausenden Falun Gong-Praktizierenden in China hörten und unterstützten sogleich mit Ihrer Unterschrift.

Ein Mann kam zum Infotisch und unterschrieb sofort, ohne sich weitere Erklärungen anzuhören, er sagte: “Ich bin oft in China und kenne die Menschenrechtssituation.“ Er unterschrieb die Dafoh-Petition gegen den Organraub und auch die Strafanzeige und meinte: „Hoffentlich kann ich noch in China einreisen.“

Ein Mann, der eben unterschrieb, rief seine Frau heran: „Komm her und unterschreibe auch, es geht um Menschen, denen bei lebendigem Leibe die Organe entnommen werden!“. Die Frau kam zum Infotisch und ließ sich von einer Praktizierenden erklären, dass die größte verfolgte Gruppe von Menschen in China Falun Gong-Praktizierende sind. Menschen, die nichts weiter als Falun Gong-Übungen machen und nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht leben, werden unrechtmäßig inhaftiert, einer Gehirnwäsche unterzogen und gefoltert. Im Jahr 2006 wurde erstmals aufgedeckt, dass überwiegend an dieser Gruppe Organraub begangen wird. Unschuldige Menschen müssen sterben, weil man ihre Organe für hohen Profit verkaufen möchte. Gesteuert wird alles wird vom chinesischen kommunistischen Regime.

Der ehemalige Staatschef Jiang Zemin, der im Jahre 1999 die Verfolgung an Falun Gong-Praktizierenden gestartet hat, wird jetzt weltweit angeklagt. Betroffene Menschen in China sowie alle Menschen auf der ganzen Welt können Gerechtigkeit einfordern, indem sie eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin stellen.
Bisher war es in China üblich gewesen, dass Gerichte über die Eröffnung eines Verfahrens zunächst intern entschieden. Der amtierende Staatschef Xi Jinping initiierte die Änderung im Zuge seiner Anti-Korruptionskampagne, der schon viele hohe und niedrige Beamte zum Opfer fielen. Nun muss auf jede Anzeige hin ein Verfahren eröffnet werden, egal wer der Beklagte ist. Auch in der westlichen Welt unterstützen zahlreiche Menschen die Strafanzeigen mit einer Unterschrift.

Menschen mit Schicksal zu Falun Gong trafen auf den Infostand.

Eine Begegung mit einem Mann der fasziniert den Infostand betrachtet hatte, wurde vom Praktizierenden angesprochen. Er meinte zuerst, dass er sich soeben geärgert hatte, weil er den Bus versäumt hatte. Aber dann hatte er den Stand gesehen und wußte wofür das gut gewesen sei.
Er sagte: „Es ist bestimmt unser Schicksal gewesen aufeinander zu treffen. Er war sehr an Falun Gong interessiert und würde gerne ein Qigong lernen. Da in naher Zukunft ein Einführungsabend geplant ist, hat der Mann dem Praktizierenden seine Kontaktdaten gegeben.

Eine sehr erfreuliche Begebenheit ergab sich auch in Wien, als eine Frau erstaunt zum Infotisch kam und ohne zu zögern die Petition unterschrieb. Als der Praktizierende sie fragte, ob sie denn schon etwas über Falun Gong gehört hatte, erzählte sie freudig, dass sie bereits vor zirka elf Jahren die Übungen gelernt hatte. Ab und zu würde sie diese noch zu Hause machen. Das Einführungsbuch „Falung Gong – der Weg zur Vollendung“ hatte sie sich damals auch gekauft, jedoch nie gelesen. Der Praktizierende lud sie zur täglich stattfindenden Übungsgruppe in den Wiener Stadtpark ein.

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