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Kanada/Toronto: Wertschätzung für die Tian Guo Marching Band in Weihnachtsparaden

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wieder ist es an der Zeit für Weihnachtsfestivitäten. Die Falun Gong-Gruppe in Toronto wurde eingeladen, an vier Paraden in der Region teilzunehmen, da sie bekannt sind für die lebhaften Aufführungen ihrer Tian Guo Marching Band und ihrer Hüfttrommler.

„Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können. Ihre Anwesenheit bietet einen wunderschönen Anblick und grandiose Musik. Wir finden sie ausgezeichnet!“ sagte Carlos Guerreiro, der Organisator der 25. Lake Shore Santa Claus Parade in Etobicoke im Westen Torontos.

Am 5. Dezember 2015 spielte die Tian Guo Marching Band in Etobicoke.

Vier Paraden an zwei Wochenenden

Falun Gong-Praktizierende in Toronto sind aktive Mitglieder der Gemeinde. Nachdem sie am 28. November an der Parade in Markham im Norden und am 29. November in Mississauga im Westen teilgenommen hatten, nahmen sie am 5. Dezember an zwei weiteren teil: Etobicoke im Westen und Scugog im Nordosten.

Hüfttrommler spielen in der Parade in Mississauga am 29. November.

Die Aufführung der Gruppe wurde bei den vier Veranstaltungen hochgelobt. „Die Tian Guo Marching Band war zuvor in unserer Parade, doch hatten sie Terminkonflikte in den vergangenen Jahren wegen anderer Paraden“, erklärte Guerreiro. „Ich bin begeistert, dass wir heute die Weihnachtssaison zusammen feiern können.“

Carlos Guerreiro, Organisator der 25. Lake Shore Santa Claus Parade in Etobicoke.

Am Morgen des 5. Dezember kamen ungefähr 60.000 Zuschauer, um die Lakeshore Santa Claus Parade in Etobicoke anzusehen. Diese Parade wurde als die viertbeste in Ontario ausgezeichnet.

Die Band spielte später an diesem Tag wieder in der Parade, die von der Handelskammer in Scugog gesponsort wurde. „Dies ist wirklich eine ausgezeichnete Band“, sagte die Organisatorin der Veranstaltung Jillian Adomeit. „Wir hoffen, Sie kommen nächstes Jahr wieder.“

Parade in Scugog am Abend des 5. Decembers.

Ermutigende Rückmeldung

Kim wohnt in Burks Falls ungefähr drei Stunden entfernt. Sie kam mit ihrer Schwester und ihren Kindern zur Veranstaltung. „Wir mögen die Band wirklich sehr. Ausgezeichnete Musik und wunderschöne Kostüme. Ich hätte beinahe mit ihnen mitgetanzt!“, sagte sie begeistert. Sie wollte mehr über Falun Gong erfahren.

Charlie wohnt in Barrie. Er fuhr ungefähr eine Stunde, um die Parade sehen zu können. „Ihre Aufführung ist fantastisch“, sagte er zu einer Praktizierenden.

Charlie tat es leid, als er von der Unterdrückung der Falun Gong-Praktizierenden in China hörte. Vor allem da die Verfolgung sich gegen die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richte. „Ich bin gegen die Unterdrückung, das ist sicher“, sagte er. „Jeder sollte die Freiheit haben, seinen oder ihren Glauben zu praktizieren.“

Leslie Greene ist Ladenbesitzerin in Toronto. Sie beschrieb die Aufführung der Falun Gong Gruppe als “fantastisch!” Sie unterstützt Falun Gong und findet es wichtig, die Menschen über die Menschenrechtsverletzungen in China zu informieren.

Positive Rückmeldungen von Chinesen

Viele Chinesen schauten sich die Paraden an. Eine Chinesin sah mit ihrem Mann und ihren Kindern die Aufführung in Etobicoke. Ihr gefiel die Tian Guo Marching Band, aber sie konnte nicht verstehen, warum Falun Gong in China verboten ist. Eine Praktizierende erklärte ihr, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) seit Jahrzehnten unschuldige Menschen verletzt hat und Falun Gong brutal verfolgt, einfach nur wegen dessen Popularität. Die Frau beschloss, gegen die Verbrechen Stellung zu beziehen, indem sie ihren Austritt aus der KPCh und deren Unterorganisationen erklärte.

Ein chinesischer Restaurantbesitzer in Etobicoke plauderte mit den Praktizierenden. Er sei vor vielen Jahren den Jungen Pionieren beigetreten, erzählte er und fügte hinzu, dass er überzeugt sei, dass die KPCh korrupt und zum Scheitern verurteilt ist. Deshalb bat er eine Praktizierende, ihm behilflich zu sein, aus der KPCh-Organisation auszutreten.

Ein Chinese, der in Scugog die Aufführung der Tian Guo Marching Band sah, erzählte, dass er aus der Provinz Guangdong im Süden von China käme. Er war Mitglied der Jugendliga der KPCh, als er noch jung war. Er hatte viele Fotos von der Band gemacht und verkündete, dass er gerne aus der KPCh austreten würde. „Niemand will mit der Partei untergehen,“ meinte er.

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