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Südkorea: Über 380.000 Unterzeichner einer Petition fordern die Strafverfolgung von Chinas Ex-Staatsoberhaupt

„Eine Million Menschen unterschreiben die Petition, um die Verbrechen des Täters Jiang Zemin anzuzeigen“, – so lautete das Thema einer Pressekonferenz, die am 10. Dezember 2015 auf dem Gwanghwamun Platz in Seoul abgehalten wurde. Der südkoreanische Falun Dafa-Verein hatte die Veranstaltung an diesem Tag der Menschenrechte organisiert. Er gab bekannt, dass über eine Million Menschen in Asien – darunter 380.000 in Südkorea, diese Petition unterzeichnet hatten, die eine Strafverfolgung von Jiang Zemin fordert.

Am weltweiten Tag der Menschenrechte halten Falun Dafa-Praktizierende in Südkorea eine Pressekonferenz ab.

Der Sprecher Dr. Wu Shilie verkündete bei dieser Pressekonferenz, dass zwischen dem 1. Juli und dem 7. Dezember 2015 1.009.784 Personen aus Japan, Südkorea, Malaysia, Singapur, Indonesien, Hongkong und Macau diese Petition unterzeichnet haben. Unter den Unterzeichnern waren 466.775 aus Taiwan, 381.561 aus Südkorea und 63.682 aus Japan.

Dr. Wu sagte, dass die Kampagne bedeutsam sei und mithelfe, dass die Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime beendet wird. Das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft in China werden dadurch dringend aufgefordert, Jiang wegen seiner Rolle bei der gewaltsamen Kampagne gegen Falun Gong vor Gericht zu stellen.

Internationaler Verein zur ethischen Organtransplantation in Südkorea unterstützt Strafanzeige gegen Jiang

Der Organraub an lebenden Gefangenen aus Gewissensgründen sei in China nie beendet worden, sagte Dr. Li Shengyuan bei der Pressekonferenz. Li ist Direktor des Internationalen Vereins zur ethischen Organtransplantation in Südkorea (IAEOT), einer Nicht-Regierungsorganisation in Südkorea, die illegalen Organhandel ausmerzen will. Der Verein hat zusammen mit Menschenrechtsorganisationen in Kanada und anderen Ländern eine Untersuchung durchgeführt.

Dr. Li erklärte auch: „IAEOT und ‚Ärzte gegen erzwungene Organentnahmen‘ (Doctors Against Forced Organ Harvesting, DAFOH) arbeiten seit 2013 zusammen. … Wir sammeln Unterschriften, um an die Vereinten Nationen zu appellieren, darauf zu drängen, dass China sofort den Organraub an Lebenden [Gefangenen aus Gewissensgründen] einstellt. Wir haben 385.405 Unterschriften in Südkorea gesammelt. Unter den Unterzeichnern waren 7.142 Ärzte. Die Kampagne ist noch nicht abgeschlossen.“

Am Tag zuvor hatte die Zeitung South Korea News einen Bericht mit folgender Überschrift veröffentlicht: „Der südkoreanische Falun Dafa-Verein wird über die Anzeigen der Verbrechen Jiang Zemins berichten, die an Chinas Oberste Volksstaatsanwaltschaft gehen“. In dem Artikel wurden Falun Gong und die Folter an Falun Gong-Praktizierenden durch das chinesische Regime beschrieben. Außerdem berichtete der Artikel von der Flut von Strafanzeigen, die gegen Jiang Zemin von den Opfern der Verfolgung erstattet wurden.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

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