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Bulgarien: Unterstützung für die Strafanzeigen gegen Chinas Ex-Parteichef

Am 23. Januar 2016 bauten Falun Gong-Praktizierende in Sophia in Bulgarien einen Informationsstand neben der U-Bahnstation Serdica auf. Trotz der eisigen Temperaturen von minus 13 Grad Celsius hielten viele Passanten an, um sich dort über Falun Gong zu informieren. Viele unterschrieben eine Unterschriftenliste zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin. Der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hatte vor 16 Jahren die Verfolgung von Falun Gong begonnen. Er ist der Hauptverantwortliche für alle die Verbrechen, die im Zuge der Verfolgung begangen worden sind und noch werden.

Wegen seiner grausamen Verbrechen haben seit Mai letzten Jahres mehr als 200.000 Verfolgungsopfer Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet.

Eine Praktizierende (links) spricht mit Passanten über die Verfolgung von Falun Gong.

Ein Passant unterschreibt zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin (links).

Eine Passantin unterschreibt, während sie einer Praktizierenden zuhört (rechts).

Praktizierende in Sofia haben neben einer U-Bahn-Station einen Informationsstand aufgebaut.

„Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden kann man nicht akzeptieren. Das ist entsetzlich und unmenschlich“, sagte ein junger Mann, der anhielt, um die Unterschriftensammlung zu unterschreiben.

Eine Frau, die gerade eilig vorbei kam, sagte zu einer Praktizierenden: „Ich bin gegen den Organraub und unterstütze, was ihr macht. Es sollten mehr Menschen dafür arbeiten, dass die Grausamkeiten aufhören. Ihr tut das Richtige!“
Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

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