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Taiwan: Landkreisrat Pingtung verabschiedet Beschluss zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

Der Kreisrat Pingtung hat am 22. Januar 2016 einstimmig eine Resolution zur Unterstützung der Strafanzeigen von Falun Gong-Praktizierenden gegen Jiang Zemin verabschiedet. Der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hatte vor 16 Jahren die vernichtende Verfolgung von Falun Gong begonnen. Der Beschluss verurteilt auch den staatlich geförderten Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und anderen Gefangenen aus Gewissensgründen.

Die Resolution wurde vom Mitglied der Demokratischen Fortschrittlichen Partei, Hong Zongkai, vorgeschlagen und von neun Ratsmitgliedern aus verschiedenen Parteien unterstützt.

Fünf weitere taiwanische Landkreise haben ähnliche mehr-parteiische Resolutionen verabschiedet, in denen sie das chinesische Regime dazu drängen, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden.

Ratsmitglieder von Pingtung halten Spruchbänder, um ihre Unterstützung für die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin zu zeigen.

Der Beschluss Der Beschluss

Die Resolution wurde am Abend des 23. Januar 2016 verabschiedet, dem Welt-Freiheitstag, einem Gedenktag in Taiwan und Süd-Korea. Ratsmitglied Hong Zongkai kommentierte, der Beschluss zeige, dass die Bürger von Pingtung einen tiefen Respekt für die Menschenrechte aufrechterhalten.

Laut den Unterstützern bei den Parteien ist die Glaubensfreiheit ein Grundrecht der Menschen und sollte überall geschätzt werden. Die Ratsmitglieder verurteilten das Regime insbesondere für den Organraub an lebenden Gefangenen aus Gewissensgründen. Hauptsächlich betroffen von dem Organraub ist die Gruppe der Falun Gong-Praktizierenden.

Herr Lin Cantian sagte: „Das [gewaltsame Entnehmen von Organen] fordert die himmlischen Gesetze heraus. Keine Regierung auf der Welt, mit Ausnahme der KPCh, würde so etwas tun. Es ist so unmenschlich. Solch eine Regierung ist nicht vertrauenswürdig. Jeder sollte sich dagegen aussprechen, weil das den Weltfrieden betrifft. Wenn wir das ignorieren, dann verschwindet der universelle Wert der Menschenrechte.“

Hong Zongkai sagte: „Die ganze Welt sollte Jiang Zemin verurteilen, der diese Katastrophe begonnen und geleitet hat. Er sollte vor Gericht gestellt werden. Ich hoffe, die chinesische Regierung wird auf die Stimmen der Menschen innerhalb und außerhalb Chinas hören. Ich hoffe auch, dass die chinesische Regierung die Menschenrechte respektieren und die Verfolgung von Falun Gong so bald wie möglich beenden wird.“

Bis zum 23. Januar, dem Welttag der Freiheit, haben bereits 1,23 Millionen Menschen aus acht asiatischen Ländern und Gebieten – Taiwan, Süd-Korea, Japan, Hongkong, Macao, Malaysia, Singapur und Indonesien – die Petition unterschrieben, um die aktuelle Flut von Strafanzeigen von Falun Gong-Praktizierenden gegen Jiang Zemin zu unterstützen.

Auf dem Plakat steht: „Weltweite Unterstützung für die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.“ Die Flaggen repräsentieren Taiwan, Süd-Korea, Japan, Hongkong, Macao, Malaysia und Singapur.

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