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Taiwan/ Taipei: „Nur Falun Gong-Praktizierende können die Brutalität der kommunistischen Partei vollkommen enthüllen“

Falun Gong-Praktizierende informierten am 6. März 2016 die Öffentlichkeit in der Nähe der Zhongxiao Straße in Taipei über die anhaltende Unterdrückung von Falun Gong in China. Mit Live-Nachstellungen vermittelten sie einen Einblick in den brutalen Organraub, den die Handlanger des kommunistische Regimes an lebenden Falun Gong-Praktizierenden begehen, die wegen ihrer Überzeugung inhaftiert worden waren.

In einem der belebtesten Einkaufsviertel in Taipei erregten die Schautafeln, Plakate und Organraub-Nachstellungen die Aufmerksamkeit der Passanten.

 

Falun Gong-Praktizierende in Taipei informieren über die Verfolgung in China. Ein Praktizierender erklärt den Passanten, was die grausamen Fotos auf den Schautafeln bedeuten.

Tsai Shouren, der Organisator der Veranstaltung, erklärte, dass es nur wenig neue Medienberichte über den Organraub in Festland gebe, obwohl Beweise des Organraubs durch das chinesische Regime ans Licht gekommen seien. „Deshalb haben Praktizierende keine andere Wahl, als die Initiative zu ergreifen, um die Öffentlichkeit über diese ernsthafte Menschenrechtsverletzung zu informieren“, erklärte er.

Als Tsai die Genehmigung für diese Veranstaltung beantragte, sagte ihm ein Polizist, dass er über einige der Verbrechen, die das chinesische Regime begangen habe, Bescheid wisse. Aber „nur Falun Gong-Praktizierende können die Brutalität der kommunistischen Partei vollkommen enthüllen.“

Jiang Zemin, der ehemalige Staatschef Chinas, der die Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Folter und Völkermord in mindestens 16 Ländern angezeigt. Seit Mai 2015 wurden ca. 200.000 Strafanzeigen gegen ihn bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und dem Obersten Volksgericht eingereicht.

„Die Bemühungen eines jeden werden etwas bewirken“

Xu, ein Tourist aus USA, unterschrieb eine Petition, die für das Ende der Unterdrückung in China aufruft. Er sagte: „Ich hatte zuvor schon einmal von der Verfolgung gehört und ich unterschreibe heute gerne die Petition.“ Er meinte, dass es wichtig sei, noch mehr Menschen über den Organraub an lebenden Menschen und anderen Verbrechen, die die kommunistische Partei Chinas begangen hat, zu informieren. Er hoffe auch, dass die Menschen aus anderen Ländern mit dem Transplantationstourismus nach China aufhören werden.

„Wir können nicht nach China gehen, um die Verbrechen aufzuhalten“, fügte er hinzu. „Doch müssen wir unseren Teil dazu beitragen und helfen, denn die Bemühungen eines jeden werden etwas bewirken.“

Mehrere Studenten, die vorbeikamen, hatten bereits über Facebook von der Verfolgung von Falun Gong erfahren.

Frau Chen Chen ist ca. 20 Jahre alt. Sie meinte, dass Beamte in Taiwan ihr Bestes geben sollten, um herauszufinden, was in China geschieht, anstatt blind dem kommunistischen Regime zu folgen. Sie nahm einige Informationsmaterialien über Falun Gong entgegen, bevor sie weiterging und sagte: „Ich werde es eines Tages versuchen.“

Fünf Touristen aus Festlandchina unterschrieben ebenfalls die Petition der Praktizierenden. Einer von ihnen erhob seinen Daumen und sagte zu den Praktizierenden: „Sie haben meine Unterstützung. Bitte lassen Sie nicht nach!“

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