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Australien: Postkartenaktion fordert Ministerpräsidenten auf, während seines Besuchs in China die Verfolgung von Falun Gong anzuprangern

Einwohner und Besucher von Burwood, einer Vorstadt von Sydney, haben Postkarten unterschrieben, die an den Ministerpräsidenten Malcolm Turnbull adressiert sind. Darin wird er aufgefordert, während seines bevorstehenden Besuchs in China am 14. und 15. April die Verfolgung von Falun Gong anzusprechen.

Eine Veranstaltung für die Postkartenaktion fand am 27. März 2016 statt. An diesem Tag hatten Falun Gong-Praktizierende einen Informationsstand in Burwood aufgebaut, an dem die Passanten über die Verfolgung der spirituellen Praktik Falun Gong erfahren konnten. Die Bürger, die die Postkarten unterschrieben, waren empört über die Brutalität der Verfolgung.

Menschen lesen die Informationen über die Verfolgung von Falun Gong in China.

Passanten unterschreiben Postkarten an den Ministerpräsidenten Australiens.

„Der Ministerpräsident muss mit den Opfern Mitgefühl zeigen“

Unter den Passanten, die auf den Stand der Praktizierenden stießen, war auch Frau Leanne Smythe. Sie hatte schon den Dokumentarfilm Organraub: Chinas Organhandel über die Verfolgung in den SBS-Nachrichten gesehen. Der Film enthüllt, wie das Mitarbeiter des chinesischen Regimes heimlich Organe von rechtswidrig inhaftierten, lebenden Falun Gong-Praktizierenden entnehmen. Sie war entsetzt.

Frau Leanne Smythe unterschreibt die Postkarte und besteht darauf, für die Briefmarke selbst aufzukommen.

Nachdem Frau Leanne Smythe die Postkarte unterschrieben hatte, bot sie an, für die Briefmarke zu zahlen. „Der Ministerpräsident muss mit den Opfern der Verfolgung Mitgefühl zeigen und dem chinesischen Regime sagen, es soll die Situation der Menschenrechte in seinem Land verbessern und mit der Verfolgung aufhören“, sagte Smythe.

„Es ist wichtig, darüber zu sprechen“

Frau Estelle Carter deckt die Kosten für ihre eigene und noch weitere Postkarten.

Estelle Carter aus Canberra hörte an diesem Tag zum ersten Mal von der Verfolgung und dem Organraub. Sie bot gleich an, die Kosten für fünf Postkarten zu übernehmen. „Es ist sehr wichtig, dass noch mehr Menschen ihre Ablehnung gegen diese brutale Verfolgung ausdrücken“, meinte sie. Sie wollte auch ihren Freunden und ihrer Familie empfehlen, sich den Dokumentarfilm über den Organraub von SBS anzusehen.

Die Brutalität „muss aufhören”!

Frau Desiree Leane unterschreibt eine Postkarte und gibt eine Briefmarke dazu.

Ohne mit irgendjemandem gesprochen zu haben, kam Desiree Leane auf die Praktizierenden zu und unterschrieb eine Postkarte. Sie sei jedes Mal traurig, sagte sie, wenn sie von der Verfolgung höre. „Sie [die Verfolgung] ist ein großer Fehler und muss sofort aufhören“, sagte sie. Ihrer Meinung nach sei Falun Gong nicht nur für die Chinesen gut, sondern selbst für den Weltfrieden.

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