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USA/Kanada: „Gerechtigkeit und Güte sollte man bewahren"

Am vergangenen Wochenende versammelten sich Falun Gong-Praktizierende von der Westküste der USA und Kanada in San Francisco und Vancouver, um den friedlichen Protest im April 1999 in Peking in Erinnerung zu rufen. Dies war eine der größten friedlichen Demonstrationen in der chinesischen Geschichte.

Die Versammlungen erinnerten an den 25. April 1999, an dem über 10.000 Falun Gong-Praktizierende nach Peking gereist waren, nachdem sie von der rechtswidrigen Festnahme von Praktizierenden erfahren hatten. Sie wollten der Pekinger Regierung von ihren positiven Erfahrungen mit Falun Gong berichten und ihre im chinesischen Gesetz verankerte Glaubensfreiheit einfordern. Trotz der Friedlichkeit der eintägigen Aktion, die internationale Aufmerksamkeit auf sich zog, befahl drei Monate später der damalige chinesische Staatschef Jiang Zemin die landesweite Verfolgungskampagne gegen Falun Gong.

San Francisco

Über 400 Falun Gong-Praktizierende aus dem Buchtgebiet von San Francisco veranstalteten am Abend des 24. April 2016 vor dem chinesischen Konsulat in San Francisco eine friedliche Kundgebung. Dort führten sie die Falun Gong-Übungen vor und zeigten große Transparente. Außerdem fand vor dem chinesischen Konsulat eine Kerzenlicht-Mahnwache statt.

Transparente machen auf den großen friedlichen Protest am 25. April 1999 in Peking aufmerksam.

Kerzenlicht-Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat im Gedenken an die Praktizierenden, die während der seit 17 Jahren andauernden Verfolgung in China ums Leben gekommen sind.

„Aufrichtigkeit und Güte sollte man bewahren“

Herr Zhang Zengjun ist als Ingenieur bei Google tätig. Er und seine Frau fingen 1998 in den Vereinigten Staaten an, Falun Gong zu praktizieren.

Herr Zhang Zengjun und seine Frau Feng bei der Kerzenlicht-Mahnwache in San Francisco

Das Praktizieren von Falun Gong löste nicht nur Herrn Zhangs gesundheitliche Probleme, sondern beantwortete auch seine beständigen Fragen über das Leben. Herr Zhang ist fast 60 Jahre alt. Er sagte: „Es ist traurig und schade, dass nicht mehr Chinesen von so einer guten Sache profitieren können. [In China] werden Falun Gong-Praktizierende immer noch festgenommen und verfolgt. Ich glaube, dass etwas Aufrichtiges und Gutes schlussendlich gewürdigt wird.“

In den vergangenen 17 Jahren hat sich das Ehepaar an vielen friedlichen Protesten beteiligt, um das Bewusstsein für die Verfolgung zu schärfen und ein Ende der Verfolgung zu fordern. Frau Feng war an vielen Orten weltweit, um sich bei solchen Aktivitäten einzubringen. Sie sagte: „Alle Mühsal und Anstrengungen, die ich auf mich genommen habe, sind für alle Chinesen. Denn Güte und Aufrichtigkeit müssen verteidigt werden. Außerdem sollte man sich gegen das Böse stellen.“

Frau Feng glaubt: „Solange wir weitermachen und nicht aufgeben, wird es sicher eine Wirkung haben.“

Inmitten der Verfolgung mit der Dafa-Kultivierung begonnen

Trotz der schwerwiegenden Verfolgung, die seit 17 Jahren bis zum heutigen Tag andauert, gibt es immer noch Menschen in China, die dort mutig mit der Dafa-Kultivierung anfangen. Frau Long Shan, die als Managerin für ein ausländisches Unternehmen gearbeitet hat, ist eine von ihnen.

Frau Long Shan arbeitete als Managerin für ein ausländisches Unternehmen in China.

Aufgrund verschiedener Krankheiten war Frau Long dem Tod nahe. Als sie dann begann, Falun Gong zu praktizieren, verschwanden innerhalb von zwei Wochen alle ihre Krankheiten. Die ungeheure Wirkung erstaunte sowohl sie selbst als auch alle anderen. Ihre Kollegen sind seitdem überzeugt, das Falun Gong gut ist, weil sie das Wunder an ihr persönlich miterlebt haben.

Frau Long sagte, dass sie nie Angst gehabt oder sich davor gescheut habe, den Menschen von den Vorteilen durch das Praktizieren von Falun Gong zu erzählen. Und das, obwohl sie während der vier Jahre, die sie sich in China kultiviert hatte, zweimal festgenommen wurde. Sie schaffte es, China zu verlassen und ging 2015 ins Ausland.

Sie hofft, dass sie helfen kann, dass die chinesischen Praktizierenden bald ihre Freiheit bekommen. Außerdem möchte sie mithelfen, dass noch mehr Menschen die wahren Umstände erfahren und zusammenarbeiten, um ein Ende der Verfolgung zu erreichen.

Zeugin des friedlichen Protestes vom 25. April: Der 25. April ist beispielhaft für die Menschen auf der Welt

Frau Wang Shaoping war beim friedlichen Appell des 25. April 1999 dabei.

Frau Wang Shaoping war unter den Praktizierenden, die am 25. April 1999 nach Peking gekommen waren. Sie findet, dass der friedliche Appell am 25. April eine großartige Leistung war. Denn es hat nie eine so große Menschengruppe gegeben, die trotz der heftigen Unterdrückung in China mutig genug war, auf eine solch friedliche und gewaltlose Weise der Zentralregierung die wirkliche Situation zu berichten.

„Die Falun Gong-Praktizierenden haben der ganzen Welt ein Beispiel gegeben“, sagte Frau Wang. „Ich hoffe, dass die Verfolgung beendet werden kann, denn sie steht im Gegensatz zum Willen des Volkes.“

Versammlung in Vancouver

Falun Gong-Praktizierende aus Vancouver am Abend des 23. April 2016 bei einer Kerzenlicht-Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat im Gedenken an die Mitpraktizierenden, die bei der Verfolgung getötet wurden, nur weil sie standhaft in ihrem Glauben blieben.

Weitere Informationen über die Verfolgung und den friedlichen Protest des 25. April

Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999 wurden laut Menschenrechtsorganisationen und unabhängigen Untersuchungsberichten hunderttausende von Praktizierenden systematisch Misshandlungen unterzogen, einschließlich Inhaftierung, Zwangsarbeit, Gefängnis und Gehirnwäsche. Es wird angenommen, dass zehntausende Opfer des staatlich sanktionierten Organraubs an Lebenden wurden.

In den letzten 17 Jahren haben die Falun Gong-Praktizierenden innerhalb und außerhalb Chinas nie aufgehört, das Bewusstsein für die Verfolgung zu schärfen und ihre Beendigung zu fordern.

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