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Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Taiwan: „Chinesen per Internet über die wahren Umstände aufklären“

Am 3. Juli 2016 ist in New Taipei in Taiwan eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch veranstaltet worden mit dem Thema, wie im Internet Informationen über die Verfolgung von Falun Gong an die Menschen in China am besten verbreitet werden können.

Falun Gong-Praktizierende teilten ihre Erfahrungen mit, die sie bei ihren Gesprächen im Internet mit chinesischen Bürgern über die Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) gemacht hatten.

Blick in den Konferenzraum

Die Praktizierende Yu aus Taoyuan berichtete, dass sie auch dann ruhig bleibe, wenn schwierige Menschen sie beschimpfen; sie wüssten nichts von der Verfolgung. Sie spreche dann weiter und erkläre, wie gut Falun Gong sei. Sie berichte ihnen dann von Einzelheiten der brutalen Verfolgung durch die KPCh, bis die Gesprächspartner die Zusammenhänge verstehen. Seit über zehn Jahren informiert sie im Internet die Chinesen über die Verfolgung.

Sie sagte: „Ich war nie so fleißig und sorgsam wie jetzt. Ich schätze diese Zeit, in der ich mit den Menschen über Falun Gong und die Verfolgung spreche. Die Veränderungen in den letzten Jahren sind riesig. Viele Menschen möchten die Fakten wissen, einige möchten sogar Falun Gong lernen.“

Polizist beteiligt sich an Rettungsaktion

Einmal wurde sie gebeten, bei der Rettung von Falun Gong-Praktizierenden mitzuhelfen, die in der Provinz Shandong festgenommen worden waren. Sie sprach über Internet mit einem Polizisten in dieser Provinz.

Der Polizist ließ sie wissen, dass er das Buch Zhuan Falun gelesen habe, das einem Praktizierenden abgenommen worden war. Er hielt das Buch für gut und wollte sich an der Rettung beteiligen. Eine Woche später erhielt Yu eine Meldung, dass die Praktizierenden freigelassen worden seien.

Ein Internetnutzer, der in einem Computer-Reparaturladen arbeitet, kopierte sich die Dynaweb-Adresse (Software zur Umgehung der Internet-Zensur), um auf seinem Smartphone die zensierten Informationen empfangen zu können. Das machte er nach seinem Austritt aus dem Kommunistischen Jugendverband, bei dem ihm Yu geholfen hatte. Er schickte die Adresse an 60 Mitschüler und Freunde. Außerdem stellte er die Dynaweb-Adresse in die Computer, die er reparierte, und forderte seine Kunden auf, die Website aufzusuchen.

Yu berichtete auch von einem Internetnutzer, der vor seiner Pensionierung ein leitender Beamter bei der Öffentlichen Sicherheit gewesen war. Als ihm sein Fehlverhalten klar wurde, bedauerte er seine früheren Taten bei der Verfolgung. Er beschloss, mit seinem richtigen Namen aus der KPCh auszutreten. „Ich möchte mit meinem richtigen Namen aus der Partei austreten, um meine früheren Fehler wieder gutzumachen“, sagte er zu Yu, „auch wenn ich deswegen meine Pension verlieren sollte.“

Wer über die Verfolgung Bescheid weiß, sagt es weiter

Eine andere Praktizierende, die die Chinesen übers Internet aufklärt, ist Wang. Sie begann 2002, Falun Gong zu praktizieren. Damals wusste sie nicht, wie man einen Computer bedient, doch wollte sie gerne über das Internet auf die Verfolgung aufmerksam machen. Nun kann sie mit dem Computer umgehen.

Sie sagte: „Als die Neun Kommentare über die kommunistische Partei veröffentlicht wurden, habe ich angefangen, mit den Chinesen über die Verfolgung zu sprechen. Ich rate ihnen, ihre Mitgliedschaft in der Partei und den Parteiunterorganisationen zu beenden. Viele Menschen wollen aus der Partei austreten.“

Einmal half Wang einem Internetnutzer beim Parteiaustritt. Als sie herausfand, dass er ein Internet-Café besaß, fragte sie ihn, ob er nicht die Menschen im Café auffordern könne, aus der KPCh auszutreten. Der Mann war einverstanden und fragte seine Kunden. Daraufhin traten 40 Personen aus der Partei und ihren Unterorganisationen aus. Auch seine Frau trat aus und wollte Falun Gong praktizieren.

Die Konferenz endete um 17:00 Uhr.

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