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Südkorea: Falun Dafa-Verein fordert Ausweisung von chinesischen Diplomaten

Der südkoreanische Falun Dafa-Verein veranstaltete am 20. Juli 2016 eine Pressekonferenz vor der chinesischen Botschaft in Seoul. Dabei verurteilte er den kürzlich von der Botschaft unternommenen Versuch, eine Kundgebung des Falun Dafa-Vereins gegen die Verfolgung in China zu verhindern. Der Verein forderte die Ausweisung des chinesischen Botschafters Qiu Guohong, des Botschaftsrats Chen Shaochun und des Sekretärs Guan Wenlong.

Pressekonferenz des südkoreanischen Falun Dafa-Vereins

Südkoreanisches Außenministerium bestreitet, dass chinesische Botschaft versucht hat, Kundgebung von Falun Gong zu blockieren

Am 17. Juli 2016 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende aus Südkorea auf dem Seoul Plaza eine Kundgebung. Es war zu erfahren, dass vor dieser Veranstaltung der chinesische Botschafter Qiu den Botschaftsrat Chen Shochun angewiesen hatte, beim südkoreanischen Außenministerium zu fordern, dass die Kundgebung verhindert wird. Die unangemessene Forderung wurde abgelehnt.

Zweck der Kundgebung war es, die Öffentlichkeit auf die Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Seit 17 Jahren leistet diese Gruppe friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung in China.

Bei der Pressekonferenz sagte Dr. Wu Shilie, Sprecher für den südkoreanischen Falun Dafa-Verein, dass sie die Einmischung der KPCh verurteilten und forderten, dass Qiu aus dem Land ausgewiesen werde.

Der Falun Dafa-Verein von Südkorea wies darauf hin, dass der chinesische Botschafter Qiu in die internen Angelegenheiten Südkoreas eingreife und die Bürgerrechte der südkoreanischen Bürger verletze. Sprecher Wu sagte: „Qiu Guohong verfügt nicht über die Grundlagen eines Diplomaten. Er macht sich schuldig, indem er den Beziehungen zwischen China und Südkorea schadet.“

Dr. Wu sagte weiter: „Botschafter Qiu Guohong, Botschaftsrat Chen Shaiochun und Sekretär Guan Wenlong müssen für immer wegen ihrer Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Südkorea, der Verletzung der Menschenrechte der südkoreanischen Bürger und der Übertretung der südkoreanischen Gesetze ausgewiesen werden.“

Die KP Chinas mischt sich bei Shen Yun Performing Arts ein

Anfang dieses Jahres hatte bereits das KBS Theater in Seoul aufgrund von Druck durch die chinesische Botschaft seinen Vertrag mit dem Ensemble Shen Yun Performing Arts gelöst. Dessen Auftritt war vom 6. bis 8. Mai 2016 geplant. Shen Yun Performing Arts ist ein großes Ensemble für darstellende chinesische Kunst mit Sitz in New York. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die traditionelle chinesische Kultur wiederzubeleben, die von der KPCh seit ihrer Machtübernahme in China unterdrückt wird.

Das Bezirksgericht Südkorea änderte am 4. Mai seine frühere Entscheidung dahingehend, dass der Auftritt abgesagt werden sollte. Am 19. April hatte das gleiche Gericht noch entschieden, dass die KBS Hall den Vertrag nicht kündigen dürfe. Grund für die Umkehrung waren zwei Briefe der chinesischen Botschaft, in denen gedroht wurde, dass KBS acht Milliarden Dollar beim Handel mit China verlieren würde.

Die KPCh hat seit langem störend in die Aufführung von Shen Yun in Südkorea eingegriffen. Der Falun Dafa-Verein von Südkorea, der als örtlicher Veranstalter der Shen Yun Show auftritt, forderte die Ausweisung der beteiligten chinesischen Diplomaten.

Der Verein erklärte: „Shen Yun Performing Arts ist 2006 mit der Aufgabe gegründet worden, die traditionelle chinesische Kultur wiederzubeleben. Das Ensemble geht jedes Jahr auf Welttournee in über 100 Städten. Die Aufführungen des klassischen chinesischen Tanzes werden von Experten als ausgezeichnet eingestuft. Aber weil die KPCh ihre Diktatur aufrecht erhalten will, hat sie Angst vor der Wiederbelebung der traditionellen chinesischen Kultur und versucht jedes Jahr, die Aufführung zu stören.“

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