Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Kanada: 50.000 Postkarten an den Kanadischen Premierminister fordern: Sprechen Sie in China die Verfolgung von Falun Gong an!

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau reist im September nach China. Bevor er sich auf den Weg macht, werden ihn mehr als 50.000 Postkarten erreichen. Jede einzelne enthält die Bitte, bei seiner Reise Chinas Staatsoberhäupter auf die Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land anzusprechen. Die Hoffnung ist, dass der internationale Druck helfen wird, den staatlich geförderten Organraub bei inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden zu beenden.

Tägliche Aktivitäten in Toronto

Seit Juli veranstalten Falun Gong-Praktizierende in Toronto täglich Aktivitäten bei Sehenswürdigkeiten, in der Innenstadt und bei belebten Kreuzungen. Ihr Ziel ist, die Öffentlichkeit die seit mehr als 17 Jahren anhaltende Verfolgung von Falun Gong bewusst zu machen. Bei dieser grausamen Verfolgung gibt es mehr als 4.000 bestätigte Todesfälle, wobei die Dunkelziffer viel höher liegt. Außerdem haben schätzungsweise mehr als eine Million Praktizierende ihr Leben verloren, weil ihnen aus Profitgier bei lebendigem Leib die Organe entnommen wurden.

Während dieser täglichen Aktivitäten fand eine großangelegte Postkartenaktion statt, bei denen mehr als 50.000 Postkarten unterschrieben wurden. Sie sollen Premierminister Trudeau präsentiert werden.

Falun Gong-Praktizierende halten Transparente, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Verfolgung in China zu lenken.

In der Gegend von Richmond Hill sammeln die Falun Gong-Praktizierenden in nur zwei Stunden 200 Unterschriften.

Unterschriften-Kampagne erhält starke Unterstützung

Die Unterschriften-Kampagne der Praktizierenden erhielt starke Unterstützung aus allen sozialen Schichten Torontos.

Anwohner Steven ist schockiert von dem Verbrechen des Organraubs durch die KP Chinas.

„Ich kann es nicht fassen. Das ist Völkermord“, sagte der Anwohner Steven über den Organraub durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). „Wir müssen das sofort beenden. Wir müssen die Vereinten Nationen darüber unterrichten. China ist ein kommunistisches Land, deshalb sollten die Menschen außerhalb Chinas den friedlichen Widerstand der Praktizierenden unterstützen. Ich hoffe, Premierminister Trudeau wird helfen.“

„Die Grausamkeit sollte in den sozialen Medien aufgezeigt werden“, fügte Steven hinzu, „damit noch mehr Menschen davon erfahren.“

Johnny Wong kommt ursprünglich aus China. Er wollte den Praktizierenden gerne Essen spenden, weil er ihren friedlichen Widerstand bewunderte. „Ich bin Lebensmittelhändler und möchte Falun Gong wirklich unterstützen“, betonte er. „Ich habe in Hongkong von Falun Gong und der Verfolgung gehört. Die Falun Gong-Praktizierenden sind friedliche Menschen. Die Verfolgung ist ungerecht und unmenschlich. Wie können wir den Organraub geschehen lassen?“

Und fügte hinzu: „Wenn ich gegen das Gesetz verstoße, komme ich ganz bestimmt ins Gefängnis. Aber wieso kann man mich töten, nur weil ich ein guter Mensch sein will?“ Wong konnte nicht fassen, dass diese friedliche Kultivierungspraktik verfolgt wird.

Bevor er ging, meinte er noch: „Ich will einfach Weltfrieden. Ich hoffe, dass die Verfolgung von Falun Gong sofort aufhören wird.“

Idzamma schreibt auf die Postkarte an Premierminister Trudeau: „Bitte unterstützen Sie diese Gruppierung.“

James verurteilt den Organraub. Er hofft, dass die chinesische Regierung die Menschenrechte der Bürger respektieren wird.

Unzählige Kanadier glauben, dass Kanada zu diesem Thema etwas sagen muss. Viele Menschen, die die Postkarten unterschrieben, versprachen, auch ihre Freunde und Familienangehörigen davon überzeugen zu wollen, die Petition gegen den Organraub online zu unterschreiben.

Die Petition an Premierminister Justin Trudeau online: http://bit.do/stop-organ-harvest

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv