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Deutschland/Worms: Die Menschen sind fassungslos über den Organraub in China

Am 1. Oktober 2016 informierten Praktizierende aus Rheinland-Pfalz und Saarland die Ortseinwohner in Worms über das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizerenden in China. Sie sammelten Unterschriften für die Petition der Organisation „Ärzte gegen Organraub“ an die Vereinten Nationen, die dabei helfen soll, den Organraub zu beenden. Ein Mitarbeiter der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) informierte die Bürger über ein Mikrofon über die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden in China. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die aus einfachen Übungen und einer Meditation basierend auf den Prinzipien Ehrlichkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht besteht.

Worms befindet sich im südöstlichen Rheinland-Pfalz (Rheinhessen) und liegt, wie so viele historische Rheinstädte, linksseitig des Rheins. Bekannt ist Worms als Nibelungen- und Lutherstadt und wegen seines Doms.

Am Informationsstand der Falun Gong-Praktizierenden in Worms werden die Bürger mittels Mikrofon-Durchsagen über das Organraub-Verbrechen in China informiert. Interessiert kommen sie näher und unterschreiben die ausliegende Petition.

Wormser Bürger: „Ich bin stolz auf Sie“

Viele der Menschen, die an den Stand der Praktizierenden kamen, waren entsetzt. Ein Ortsbewohner meinte: „Das ist eine Schweinerei! Unglaublich, was Menschen alles tun.“ Andere Passanten wünschten den Praktizierenden viel Erfolg und meinten, das Engagement der Praktizierenden sei sehr gut.

Ein Busfahrer, der schon chinesische Touristen gefahren hatte, erzählte den Praktizierenden, dass die Chinesen wütend auf die Informationen der Praktizierenden zur Verfolgung von Falun Gong und dem Organraub reagieren würden. Sie hätten gesagt, es sei alles eine Lüge, was die Praktizierenden verbreiten würden. Doch der Fahrer habe ihnen entgegnet, dass er bereits von dem Organraub gehört habe und glaube, dass es wahr sei. Danach verließ er den Stand, kam jedoch später zurück, da er ganz vergessen hatte, die Petition zu unterschreiben.

Der Informationsstand der Falun Gong-Praktizierenden in der Wormser Innenstadt erhält große Resonanz der Bürger.

Ein Ehepaar sprach lange am Stand mit Praktizierenden und wollte wissen, ob die Unterschriftensammlung denn etwas bringe. Unter anderem meinte die Frau, dass alles so schlimm und unmenschlich sei. Ihr Mann vertrat die Auffassung, dass er selber nichts gegen die Verbrechen tue und nur viel rede, deshalb bewundere er die Praktizierenden „ehrlich für das, was Sie hier tun“.

Ein Mann mittleren Alters unterschrieb die Petition, danach nahm er seine Geldbörse heraus und wollte den Praktizierenden Geld für die Materialien geben. Ihm wurde gesagt, dass dies nicht nötig sei. Er verstand und bedankte sich noch einmal mit den Worten: „Danke für euer Engagement, ich wünsche euch viele Unterschriften.“

Religiöse Menschen entsetzt von dem Verbrechen des Organraubs

Eine religiöse Frau sagte zu den Praktizierenden, sie würde lieber sterben, als ein Organ von jemandem anzunehmen, der deswegen getötet werde. Sie meinte, dass Menschen mit einem Glauben wüssten, dass Organtransplantationen nicht in Ordnung seien. Eine andere Dame meinte, dass uns der Todeszeitpunkt in die Wiege gelegt werde und er feststehe, deshalb würde sie weder ein Organ annehmen noch würde sie ein Organ spenden. Denn die Organe eines anderen seien für den eigenen Körper Fremdkörper.

Es gab auch Menschen, die noch nichts von dem Organraub wussten. Als sie dann davon erfuhren, war es für sie unfassbar.

Ein Mann meinte zuerst, dass es sich bei dem Informationsstand um den Stand einer Sekte handele. Als er dann von den Praktizierenden aufgeklärt wurde, was Falun Gong ist und dass es verfolgt wird, schlug er entrüstet mit der Hand auf den Tisch und sagte: „Das ist ja unglaublich“, und unterschrieb die Petition.

Eine junge Frau sagte, nachdem sie unterschrieben hatte: „Ich wünsche Ihnen und auch uns allen viel Glück.“ Damit wollte sie darauf hinweisen, dass alle Menschen in dieser schrecklichen Zeit Glück brauchen.

Eine weitere Dame unterschrieb, danach sagte sie: „Ich drücke euch beide Daumen, alles Gute und viel Erfolg.“ Ein älterer Herr sagte: „Das ist ja eine Katastrophe“, bevor auch er unterschrieb. Er verglich alles mit dem Römischen Reich und meinte, es sei wie eine Wiederholung dieser schlimmen Zeit und der damaligen Geschehnisse.

Eine Frau erzählte den Praktizierenden, sie hätte von schrecklichen Dinge gehört, die in China geschehen, und war völlig entsetzt. Eine andere Passantin meinte, es sei unverständlich, dass so viele Unternehmen mit der kommunistischen Partei Handel treiben würden. Es gäbe Länder, die wesentlich besser und die Menschen humaner seien.

Bürger interessieren sich dafür, Falun Gong zu lernen

Eine Lehrerin sprach eine Weile mit den Praktizierenden und wollte Einzelheiten wissen. Nachdem sie die ausliegende Petition unterschrieben hatte, nahm sie ein leeres Petitionsblatt und Informationen mit und wollte den Rektor ihrer Schule fragen, ob sie diese in der Schule auslegen könne. Sie fand die Verbrechen im Zuge der Verfolgung von Falun Gong unglaublich und war äußerst entrüstet über den Organraub.

Nachdem eine junge Dame unterschrieben hatte, kam sie nach einer Weile noch einmal zurück und brachte eine Bekannte mit, die auch unterschrieb. Beide nahmen anschließend die Minghui-Broschüre entgegen sowie Informationen. Sie waren auch daran interessiert, Falun Gong zu lernen. Ein Mann aus Indien wollte ebenfalls wissen, wo er Falun Gong lernen könne, und nahm sich diesbezügliche Informationen mit.

Eine ältere Dame unterschrieb die Petition und nahm sich eine Minghui-Broschüre. Sie verließ den Stand, doch blieb sie kurz darauf stehen und las die Broschüre durch. Danach kam sie wieder an den Stand zurück und wollte von den Praktizierenden wissen, wo sie das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi), das Hauptwerk von Faun Gong, kaufen und die Übungen lernen könne. Nachdem sie die Informationen erhalten hatte, ging sie sichtlich zufrieden davon.

Eine Gruppe junger Studenten, die Worms besuchten, blieb vor dem Stand stehen. Sie hörten dem Sprecher am Mikrofon zu. Danach unterzeichneten alle die Petition.

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