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Taiwan/Neu-Taipeh: Stadtrat verabschiedet eine Resolution zur Unterstützung der Strafanzeige gegen Chinas Ex-Staatschef

Der Stadtrat von Neu-Taipeh hat einstimmig eine Resolution zur „Unterstützung der Strafanzeige gegen Jiang Zemin und für ein sofortiges Ende der Verfolgung von Falun Gong“ verabschiedet.

Am 20. Oktober 2016 fasste Neu-Taipeh als 13. Stadt von Taiwan diesen Beschluss. Damit wird die Bewegung unterstützt, die fordert, den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, für die Anordnung der Verfolgung von Falun Gong anzuzeigen. Dies wurde bereits von Hunderttausenden Opfern und Unterstützern getan.

Ein Gruppenfoto des Stadtrates von Neu-Taipeh. Auf dem Transparent steht: „Der Stadtrat von Neu-Taipeh unterstützt die chinesischen Bürger bei der Strafanzeige gegen Jiang Zemin, dem Haupttäter bei der Verfolgung von Falun Gong“.

Unterstützer: Die Resolution repräsentiert vier Millionen Bürger

Das Mitglied des Stadtrates, Cheng Chin-long, ein Unterstützer der Resolution, zeigt das Dokument.

„Die seit 17 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong und der Organraub an Lebenden durch die Kommunistische Partei kann nicht toleriert werden“, sagte Cheng Chin-long, der die Resolution unterstützte. „Demokratische Regierungen wie die in Neu-Taipeh, Taichung und anderen Städten, respektieren die Menschenrechte. Sie sind in Taiwan ein allgemein gültiger Wert.“

Trotz der raschen Entwicklung des Landes sei China sehr rückständig, wenn es um Menschenrechte und Freiheit gehe, so das Mitglied des Stadtrates.

Er betonte: „Freiheit und Menschenrechte sind allgemein gültige Werte. Die Resolution repräsentiert die Stimmen von vier Millionen Bürgern von Neu-Taipeh. Sie fordert von der chinesischen Regierung, Menschenrechte zu respektieren, insbesondere für Falun Gong-Praktizierende.“

Falun Gong-Praktizierende sind die größte Gruppe von Gefangenen aus Gewissensgründen in China und das Hauptziel des staatlich geförderten Organraubes.

Hsu Chao-hsing fordert als Mitglied des Stadtrates von der taiwanischen Regierung, Falun Gong-Praktizierende in China zu unterstützen.

Hsu Chao-hsing ist Mitglied des Stadtrates. Sie sagte in einem Interview: „Wir stellen uns auf die Seite der Falun Gong-Praktizierenden gegen diese ungerechtfertigte Behandlung. Ich hoffe, dass sie in ihrem Kampf um Freiheit beständig bleiben, da es das Richtige ist.“

Mitglied des Stadtrates: Jiang vor Gericht bringen und die Rechte für Falun Gong-Praktizierende wiederherstellen

Lin Chiu-hui unterschreibt als Mitglied des Stadtrates die Petition für eine Strafverfolgung von Jiang Zemin.

„Organe von lebenden Menschen zu rauben ist unmenschlich und gegen das Grundrecht des Lebens“, so Lin Chiu-hui in einem Interview: „Glaubensfreiheit ist Teil des Lebens. Sie zu unterdrücken wird auf der ganzen Welt verurteilt werden.“

Chen Chi-ning als Mitglied des Stadtrates fordert von der chinesischen Regierung, Jiang vor Gericht zu stellen.

Chen Chi-neng ist Mitglied des Stadtrates. er sagte: „Ich fordere die chinesische Regierung auf, Jiangs Verbrechen zu überprüfen.

Jiang muss für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden. Die Falun Gong-Praktizierenden müssen ihre Rechte zurückbekommen und ihr Ruf soll wieder hergestellt werden.“

Hintergrund

Falun Gong lehrt die Menschen, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu folgen. Dies kann zu einer Verbesserung der Gesundheit führen und erhöht die Moral. Seit der Veröffentlichung des Kultivierungsweges im Jahr 1992 in Changchun, China, haben über 100 Millionen Menschen begonnen, Falun Gong zu praktizieren.

Aus Neid auf die enorme Popularität von Falun Gong und aus seiner Angst heraus, die Kontrolle zu verlieren, setzte Jiang am 20. Juli 1999 die Verfolgung in Gang.

Diese hat in den vergangenen 17 Jahren zum Tod von Tausenden Falun Gong-Praktizierenden geführt. Noch viel mehr sind wegen ihres Glaubens gefoltert worden oder im Zuge des staatlich geförderten Organraubs aus Profitgier wegen ihrer Organe getötet worden. Jiang ist direkt verantwortlich für den Beginn der brutalen Verfolgung und deren weiterhin anhaltende Durchführung.

Das chinesische Gesetzt erlaubt seinen Bürgern seit geraumer Zeit, Straftaten anzuzeigen. Daher haben über 200.000 Praktizierende Strafanzeige gegen den Ex-Staatschef erstattet. Viele Menschen in anderen Ländern, darunter auch Politiker, unterstützen diese Bewegung. Über 1,8 Millionen Menschen in der Asien-Pazifik Region haben Petitionen unterschrieben, um Jiangs Verbrechen aufzuzeigen und die Strafanzeige zu unterstützen.

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