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Von ganzem Herzen meine Verantwortung tragen

Ich bin eine 64-jährige Hausfrau. Ich hatte das große Glück, am 20. Juli 1996 Falun Dafa kennen zu lernen. Seither praktiziere ich. Nun möchte ich gern unserem verehrten Meister und anderen über die 8 Jahre meiner Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung und besonders nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Dafa am 20. Juli 1999 berichten.

Reinigung von Körper und Geist durch das Anfangen der Falun Dafa Praxis

Bevor ich mit der Kultivierung begann, war ich ziemlich rechthaberisch und dominant gegenüber meinem Mann sowie unseren Kindern. Wir befanden uns in finanziellen Schwierigkeiten, da wir viele Kinder hatten und nur mein Mann Arbeit hatte. Meine Gesundheit war nicht die beste, ich hatte viele Krankheiten darunter Herz- und Magenleiden, schmerzende Beine, steife Schultern und dergleichen. Ich hatte jeden Tag Schmerzen. Die Nachbarn meinten, ich hätte nicht mehr lange zu leben. Wenn ich Tiefkühlgerichte oder kalte Getränke kaufte, wollten sie sie mir nicht geben. Obgleich es so hart für mich war, all die Leiden zu ertragen, so hatte ich doch immer einen Gedanken im Kopf: Ich werde nicht sterben, ich muß noch eine große Sache fertig bringen. Ich wusste allerdings nicht, um was es sich dabei handeln könnte.

Im Juli 1996 lehrte mich ein Grundschullehrer Falun Gong. Ich erwarb das Buch Zhuan Falun, das die Lehren von Falun Gong enthält in einem Buchladen. Ich fühlte sofort, dass ich etwas erworben hatte, was ich einst verloren hatte: Es war das himmlische Buch, auf das ich gewartet hatte. In dem Augenblick wurde ich zur Falun Dafa Praktizierenden.

Meine seelische Verfassung verbesserte sich merklich, nachdem ich mit der Kultivierung angefangen hatte. Ich verlor schnell meine schlechte Laune und auch mein Körper zeigte eine große Veränderung. Ich erfuhr mehrere bedeutende Reinigungen. Nach einer Weile verschwanden die Falten von meinem Gesicht und meine Krankheiten gingen weg. Wenn mich meine Bekannten sahen, meinten sie, ich sei ein vollkommen anderer Mensch geworden.

Ich ging dreimal nach Peking, um für die Beendigung der Verfolgung von Falun Dafa zu appellieren

Als 1999 die Verfolgung anfing, war ich sehr traurig. So ein wunderbarer Meister und so gute Lehren — wie könnte man einfach so zuschauen, wie böse Menschen diese willkürlich? Ich wusste nicht, was man tun konnte. Später kam mir in den Sinn, nach Peking zu gehen und dort für den Meister und Falun Dafa zu appellieren und zu sprechen.

Im Oktober 2000 ging ich allein nach Peking, um auf dem Tiananmen-Platz zu appellieren. Die Polizei nahm mich fest und ich kam ins Muofan-Gefängnis in Peking. Am nächsten Tag nahm mich die Polizei des Verbindungsbüros von Heilongjiang in Peking von dort mit. Die örtliche Polizei holte mich schließlich ab und ich kam ins Gefängnis. Während des Gewahrsams wollte die Polizei mich zwingen, eine Garantieerklärung zu schreiben, dass ich nie mehr nach Peking zum Appellieren gehen würde; aber ich weigerte mich. Nach guten 10 Tagen forderte mich die Polizei auf, meinen Namen unter ein halbverdecktes Papier zu setzen. Ich dachte nicht darüber nach und unterschrieb. Am selben Tag wurde ich freigelassen. Dann erfuhr ich, dass mein Sohn auf dem halbverdeckten Papier eine Garantierklärung für mich geschrieben hatte. Ich bereute tief und beschloss, den Schaden, den ich angerichtet hatte wieder gut zu machen.

Im November desselben Jahres fuhr ich wieder zum Appellieren nach Peking. Als ich auf dem Tiananmen-Platz ankam, hatte ich ein bisschen Angst und hörte, wie ein Stimme sagte: “Geh lieber jetzt nach Hause, geh lieber jetzt nach Hause!“ Ich wusste aber, dass das eine Störung war. Ich sagte mir: “Ich bin sicher, dass ich für Falun Dafa einstehen kann!“ Sofort zog ich ein Spruchband mit den Worten “Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aus dem Ärmel und hielt es hoch über meinen Kopf. In jenem kurzen Augenblick hatte ich keine Angst und fühlte mich sehr wohl. Ich wurde wieder zur Polizeistation Qianmen gebracht. Dort erzählte ich den Polizisten über Falun Gong und die Verfolgung. Ein großer Polizeioffizier sagte: “Wir wissen, dass Ihr alle gute Menschen seid. Es gibt allerdings auch gute Menschen bei der Polizei.“ Er zog ein Anschriftenformular hervor, zerriss es vor meinen Augen und sagte: “Du kannst jetzt gehen. Wenn dich jemand fragt, ob du eine Praktizierende bist, antworte nicht, damit man dich nicht erneut festnimmt.“ Bevor ich fortging, fragte er, ob ich Geld bei mir habe. Ja, ich hatte und so konnte ich am gleichen Tag mit dem Zug nach Hause fahren. Unterwegs sprach ich mit den Menschen über Falun Dafa und kam sicher zu Hause an.

Im Frühjahr 2003 ging ich zum dritten Mal zum Appellieren nach Peking. Vor dem Tiananmen-Platz ging ich um die Jinshui-Brücken herum und sandte rechte Gedanken aus. Das taten auch andere Praktizierende aus verschiedenen Regionen. Wir kannten einander nicht; aber unsere Herzen waren miteinander verbunden.

Einrichten einer Werkstatt zur Herstellung von Falun Dafa-Material

Früher hatte ich Info-Material immer von anderen Praktizierenden geholt und dann in meiner Gegend verteilt. Ich konnte immer nur wenig tragen; aber meine Gegend ist sehr groß und so hatte ich nie genug Material. Da beschloss ich, es selbst herzustellen. Ein Mitpraktizierender besaß einen Computer. Er fürchtete sich aber, das Material zu Hause herzustellen. Darum brachten wir den Computer zu mir nach Hause. Meine Schwiegertochter, ebenfalls eine Praktizierende und Absolventin der Universität, konnte mit einem Computerumgehen. Beim Herstellen des Materials musste ich oft selbst die Ausgabe bereiten.

Nachdem die Ausgabe fertig war, mussten wir in einem Laden Kopien machen, für 0,8 Yuan das Stück. Wir machten jedes Mal einige tausend Kopien. Mein Sohn bezahlte das alles. Er ist kein Praktizierender, aber er unterstützt unsere Bemühungen, die Menschen über die Wahrheit zu unterrichten. Er ist Geschäftsmann und sein Geschäft brachte viel ein. Ich weiß nicht, wie viel Geld wir in den letzten paar Jahren in die Herstellung der Materialien gesteckt haben. Wenn alles fertig war, gingen meine Schwiegertochter und ich los. Einmal haben wir von 7 Uhr bis Mitternacht 3000 Flugblätter verteilt. Jede Tür und jeder Korb an Fahrrädern in unserer Gemeinde erhielten ein Flugblatt.

Das Böse mit rechten Gedanken beseitigen

Im November 2001 zeigte mich jemand an und dann drangen 8 Polizisten in das Haus meines Sohnes ein. Sie nahmen zwei Kopien von Zhuan Falun und einige andere Materialien mit. Drei Tage später nahmen sie meine Schwiegertochter und mich mit auf die Polizeistation. Außer der Polizei waren dort Beamte des Büros 610. Ich sandte rechte Gedanken aus um die bösen Faktoren hinter ihnen zu beseitigen und bat den Meister, mich zu stärken. Der 610 Mann sah mich Gedanken aussenden und wurde nervös. Plötzlich sagten sie: “Besser, wir gehen jetzt. Lassen wir die Finger von ihrem Fall und lassen wir die Straßenpolizei die Sache handhaben!“ Ein Straßenpolizist sagte: “Ich möchte auch nichts mit der Sache zu tun haben: “Wir sandten weiter rechte Gedanken aus, um das Böse zu beseitigen und es daran zu hindern, Dafa–Praktizierende zu verfolgen. Gegen 19 Uhr entließ uns die Polizei. Nach Hause zurückgekehrt sandten wir weiterhin rechte Gedanken aus, damit uns die Straßenpolizei die Bücher zurückbrächte. Nach einer Woche brachten sie uns die beiden Bücher zurück.

Im November 2002 als ich mit einigen Hausfrauen über Falun Gong sprach, wurde ich wieder von irgendjemand angezeigt. Ich kam auf die Polizeistation. Ich sandte fortwährend rechte Gedanken aus, um das Böse rundum zu beseitigen. Ich klärte sie über die Sachlage auf, ich sprach sehr viel an jenem Tag. Ich sagte: “Ihr solltet lieber nicht auf Jiang hören. In mehr als 60 Ländern praktizieren die Menschen Falun Gong und in keinem Land gibt es Einspruch dagegen. Abends konnte mein Sohn mich nach Hause holen.

Zwischen April und Mai 2003 breitete sich SARS aus. Meine Gegend war davon stark betroffen. Mir taten die Leidenden sehr leid und ich machte viele Haufen von sachlichen Materialien. Wir beschlossen, die Materialien an jeder Ecke und in jeder Gemeinde auszuteilen, sodass jeder sie sehen könnte.

In die fernen Berge gehen, um die Menschen über die Tatsachen aufzuklären

Im Januar 2004 dachte ich, ich sollte aufs Land gehen, da wir immer nur in der Stadt Material verteilt hatten. Besonders in fernen Berggegenden wussten die Menschen gar nicht, was Falun Gong ist. Ich bat eine Praktizierende mitzukommen. Wir fuhren mit dem Bus hin und gingen zu Fuß zurück. An dem Abend besuchten wir 5 Dörfer und verteilte einige tausend Flugblätter. Als ich nach Hause kam, taten mir die Beine so weh, dass ich kaum noch gehen konnte. Ich dachte, dass das eine Störung durch Verfolgung sei und dass ich sie beseitigen müsse. Ich erhob die Hand und sandte rechte Gedanken aus um die schwarzen Hände und verrotteten Dämonen zu beseitigen. Am nächsten Tag waren meine Beine wieder in Ordnung. Von da an sandten wir immer bevor wir in die Berge gingen, rechte Gedanken aus. Jedes Mal fühlte ich mich leicht und alles ging sanft vonstatten.

Das waren einige meiner Erfahrungen und Verständnisse während meiner Kultivierung in der Fa-Berichtigungsperiode. Ich will mich fleißiger kultivieren, die drei Dinge besser machen und rechte Gedanken aussenden, um meine große Aufgabe, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, einzulösen.

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