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CIPFG, asiatische Sektion: Entzündung der Fackel für die Menschenrechte, um die Verfolgung zu beenden

Am 2. August 2007 hielt die asiatische Sektion der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (CIPFG) in fünf Ländern Pressekonferenzen ab, um Details der „Human Rights Torch Relay" (Weltweiter Fackellauf für Menschenrechte) bekannt zu geben. Der Zweck dieses Fackellaufs ist die Aufdeckung der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und der Aufruf an die internationale Gemeinschaft, dabei mitzuhelfen, die Verfolgung zu beenden. Die Fackel für die Menschenrechte wird am 9. August in Athen, Griechenland, entzündet.

Lai Ching-te (Mitte), Vorsitzender der asiatischen Sektion der CIPFG und Mitglied des Legislativen Ausschusses

Die Pressekonferenz in Taiwan

Bei der Pressekonferenz in Taipei, wies Lai Ching-te, der Vorsitzende der asiatischen Sektion der CIPFG und Mitglied des Legislativen Ausschusses, darauf hin, dass die Verfolgung von Falun Gong immer noch andauere, obwohl das KPCh-Regime im Jahr 2008 die Durchführung der Olympischen Spiele plane. Die KPCh verstärkte sogar noch ihre Überwachung und Kontrolle von verschiedenen Gruppen wie Falun Gong-Praktizierenden, Medienreportern, nicht-staatlichen Organisationen usw.

Hsu Hsingche, der ehemalige Leiter des Gesundheitsministeriums erklärte, dass nach den Vorgaben der KPCh mehr als 90 Prozent der Taiwaner nicht zu den Olympischen Spielen gehen könnten. Auch viele gerechtigkeitsliebende Menschen aus der ganzen Welt würden nicht gehen können. Herr Hsu rief zum Boykott der Olympischen Spiele 2008 auf.

Hsu Hsingche, der ehemalige Leiter des Gesundheitsministeriums von Taiwan Tian Chiujin, Mitglied des Legislativen Rates in Taiwan Chou Meili, Repräsentantin der „Freunde von Tubo" in Taiwan

Zwei Mitglieder der CIPFG, die Mitglieder der Legislative Cai Tongrong und Tian Chiujin, der Repräsentant des Tibetischen Vereins in Taiwan und die Repräsentantin der „Freunde von Tubo" nahmen auch an der Pressekonferenz teil.

Die asiatische Sektion der CIPFG stellte das Titellied für die „Human Rights Torch Relay" vor. Huang Xiaomin, die Gewinnerin der Silbermedaille im Schwimmen der Frauen bei den Olympischen Spielen 1988 und Martins Rubenis aus Lettland, der Gewinner der Bronzemedaille beim Rodeln der Männer bei den Winterspielen 2005, werden die Fackel für Europa tragen. Jan Becker, ein ehemaliger australischer Olympiaschwimmer und Chen Kai, ein ehemaliger chinesischer Basketballspieler der chinesischen Nationalmannschaft, werden die Fackeln in Asien, Europa, Australien und Amerika tragen. Die Fackel wird im Juni 2008 in Taiwan eintreffen.

Pressekonferenz in Hongkong

Bei der Pressekonferenz in Hongkong wies Szeto Wah, der Vizepräsident der Asienabteilung von CIPFG und Vorsitzender des „Hongkong Bündnisses zur Unterstützung patriotisch-demokratischer Bewegungen in China", darauf hin, dass der Zweck des weltweiten Fackellaufs für die Menschenrechte der wäre, dass die Menschenrechtsverletzungen in China gestoppt werden. Szeto Wah sagte, dass es für die Menschen in Hongkong eine Ehre sei, dass Hongkong eines der Gebiete ist, durch das die Fackel getragen werde.

Leung Kwok-hung, Mitglied der CIPFG und Mitglied der Legislative erklärte, dass es eine Schande sei, dass die Olympischen Spiele von der KPCh abgehalten werden sollen, einer Partei, die Millionen von Menschen getötet habe.

Lin Zijian, Mitglied der CIPFG und Mitglied des Legislativen Ausschusses, wies darauf hin, dass der Fackellauf das Gewissen der Menschheit offenbare. Er sagte: „Ich hoffe, dass die 'Human Rights Torch Relay' mehr Aufmerksamkeit auf die Menschenrechtsverletzungen in China lenkt."

Li Jianruan, Mitglied der CIPFG aus Macao, wies darauf hin, dass die KPCh ihr Versprechen nicht eingehalten habe, die Menschenrechtslage zu verbessern. Er sagte: „Viele Dissidenten werden in China verfolgt. Dies steht im Konflikt mit dem Olympischen Geist und wird die Olympischen Spiele 2008 zu blutbefleckten Spielen machen. Dies wird eine Schande sein."

Die asiatische Sektion der CIPFG wird am 10. August in Taipei eine Nacht des Fackellaufs für die Menschenrechte abhalten, damit mehr Menschen auf die Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam gemacht werden.

Hintergrundinformation zur CIPFG

CIPFG ist eine weltweite nicht-staatliche Organisation, die im Jahr 2006 gegründet wurde. Sie ist in vier Sektionen untergliedert – Asien, Australien, Europa und Nordamerika – und hat mehr als 300 Mitglieder. Die Vorsitzenden der einzelnen Sektionen sind:
– Nordamerika: Rabbi Dr. Reuven Bulka, religiöses Oberhaupt und Gelehrter, Vorsitzender des Organspendekomitees der Nierenstiftung von Ost-Ontario;
– Asien: Lai Ching-te, Mitglied des Legislativen Yuan von Taiwan;
– Europa: Baronesse Caroline Cox, Mitglied des House of Lords (Großbritannien) und
– Australien: Andrew Bartlett, Senator der australischen Demokraten.

Seit ihrer Gründung ruft die CIPFG das chinesische Regime dazu auf, die Verfolgung von Falun Gong zu stoppen und die Tore für eine unabhängige Untersuchungskommission zu öffnen, doch erhielt sie bis heute von dem chinesischen Regime keinerlei Antwort.

Das Beweismaterial zeigt, dass die Verfolgung von Falun Gong in China immer noch anhält. Mehr als 50 Prozent der Gefangenen in Arbeitslagern sollen Falun Gong-Praktizierende sein. Der von der CIPFG initiierte „Human Rights Torch Relay" wird von vielen Organisationen unterstützt. Unter anderen durch die „Canadian Students for Darfur", das „Netzwerk für Menschenrechte in China" (Dänemark), die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte" (Deutschland) und „Doctors Against Organ Harvesting" (USA). Immer mehr Chinesen und nicht-staatliche chinesische Organisationen bringen sich mit ein.

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